Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.735/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_735/2008/don

Urteil vom 24. November 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Konkursamt Y.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Konkursinventar,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 10. Oktober 2008 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 10. Oktober
2008 des Zürcher Obergerichts, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) einen
Rekurs des Beschwerdeführers gegen einen Nichteintretensentscheid der unteren
Aufsichtsbehörde (Nichteintreten auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers
gegen das vom Konkursamt Y.________ im Konkurs der A.________ AG erstellte
Inventar) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, erstens hätte das Inventar innerhalb von 10 Tagen
seit der am 25. April 2008 erfolgten, im Amtsblatt publizierten Auflage
angefochten werden müssen, weshalb die untere Aufsichtsbehörde die Eingabe des
Beschwerdeführers vom 7. Juli 2008 zu Recht als verspätet qualifiziert habe,
zweitens wären die Beschwerdevorbringen, wenn sie rechtzeitig gewesen wären,
unbegründet, weil die Inventargegenstände zu Recht nicht nach ihrem
Ladenverkaufspreis im gehobenen Fachgeschäft der Konkursitin, sondern nach dem
mutmasslichen Verwertungserlös im Rahmen einer konkursamtlichen
Zwangsverwertung inventarisiert worden seien, drittens wäre der Rekurs auch
deshalb abzuweisen, weil die Inventargegenstände, deren Schätzungswert der
Beschwerdeführer als zu tief beanstande, inzwischen veräussert worden seien,
weshalb mit der Beschwerde kein praktisches Verfahrensziel mehr erreicht werden
könne, schliesslich sei die Aufsichtsbehörde weder zur Beurteilung der
Schadenersatzbegehren des Beschwerdeführers noch zur Ergreifung von
Disziplinarmassnahmen zuständig,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass bei einem auf mehreren selbstständigen Begründungen beruhenden kantonalen
Urteil jede dieser Begründungen nach den erwähnten Anforderungen anzufechten
ist (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120f.),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das
Bundesgericht zwar seine bereits vor Obergericht erhobenen und von diesem
widerlegten Rügen (insbesondere über die angeblich zu tief eingeschätzten
Inventargegenstände) wiederholt,
dass er sich damit jedoch nicht mit den mehrfachen, den angefochtenen Beschluss
je selbstständig tragenden Erwägungen des Obergerichts auseinandersetzt,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand jeder
dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 10.
Oktober 2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass es insbesondere nicht genügt, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu
schildern, ohne nach Art. 105 Abs. 2/106 Abs. 2 BGG substantiierte
Sachverhaltsrügen zu erheben,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. November 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann