Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.762/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_762/2008/bnm

Urteil vom 10. November 2008
II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Psychiatrische Klinik A.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Aufforderung zur Verbesserung der Berufungsschrift (fürsorgerische
Freiheitsentziehung).

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 3. November 2008 des
Präsidenten der II. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons
Zürich.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 3. November 2008
des Kammerpräsidenten des Zürcher Obergerichts, der (nebst der angeordneten
Einholung eines Strafregisterauszugs) die Beschwerdeführerin (unter Androhung
von Säumnisfolgen) aufgefordert hat, ihre Berufung (gegen einen
erstinstanzlichen Gerichtsentscheid betreffend Rückverlegung in die
Psychiatrische Klinik A.________) innert 7 Tagen mit Anträgen und einer
Begründung zu versehen sowie vorhandene Urkunden nachzureichen,

in Erwägung,
dass sich die vorliegende Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid richtet,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG (von hier nicht gegebenen weiteren
Fällen abgesehen) gegen selbstständig eröffnete Zwischenentscheide nur dann
offen steht, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher
Natur bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), d.h. einen Nachteil, der
selbst durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr
behoben werden kann (BGE 134 III 188 E. 2 S. 190ff.),
dass es bei der angefochtenen Verfügung vom 3. November 2008, die eine
prozessleitende Verfügung darstellt, an dieser Voraussetzung fehlt, weil die
Beschwerdeführerin die Möglichkeit hat, die Verfügung im Anschluss an den
kantonalen Endentscheid erneut beim Bundesgericht anzufechten und den Nachteil
durch einen günstigen Endentscheid zu beseitigen,
dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde in Anwendung von Art.
108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden, weshalb das Gesuch der
Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. November 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann