Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.769/2008
Zurück zum Index II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2008
Retour à l'indice II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2008


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_769/2008/don

Urteil vom 1. Dezember 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________ und Y.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staat Luzern, Einwohnergemeinde Z.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 8. Oktober 2008 des
Obergerichts des Kantons Luzern (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 8. Oktober 2008
des Obergerichts des Kantons Luzern, das auf einen Rekurs des Beschwerdeführers
X.________ gegen die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an die
Beschwerdegegner für Fr. 42'524.15 (Steuerschulden nebst Zins) nicht
eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, der innert der nicht erstreckbaren Rekursfrist von
10 Tagen einzureichende Rekurs habe eine Begründung, d.h. eine zumindest
summarische Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid zu enthalten (§
260 ZPO/LU), obgleich der Rekurrent auf diese Zulässigkeitsvoraussetzung
hingewiesen worden sei, genüge sein Rekurs diesen Anforderungen nicht, weil
sich der Rekurrent nicht mit den detaillierten erstinstanzlichen Erwägungen
auseinandersetze, sondern lediglich behaupte, die geforderte Summe stimme nicht
mit der geschuldeten überein und seine Zahlungen seien nicht vollumfänglich
angerechnet worden,
dass die vorliegende Beschwerde - mangels Beschwer und mangels Teilnahme am
obergerichtlichen Verfahren (Art. 76 Abs. 1 BGG) - zum Vornherein unzulässig
ist, soweit auch Y.________ gegen den ausschliesslich gegenüber X.________
ergangenen Entscheid des Obergerichts Beschwerde führt,
dass sodann eine Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass der Beschwerdeführer X.________ in seiner Eingabe an das Bundesgericht
nicht auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den erwähnten
Anforderungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 8. Oktober
2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde (in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) auch insoweit nicht
einzutreten ist, als sie vom Beschwerdeführer X.________ erhoben wird,
dass die unterliegenden Beschwerdeführer unter Solidarhaft kostenpflichtig
werden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Beschwerdeführern unter
Solidarhaft auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Dezember 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann