Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.776/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_776/2008/don

Urteil vom 26. November 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Gemeinde Y.________,
Betreibungsamt Z.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Pfändungsankündigung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 5. November 2008 des
Kantonsgerichtspräsidiums von Graubünden.

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 5. November
2008 des Kantonsgerichtspräsidiums von Graubünden, das (als
SchK-Aufsichtsbehörde) eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen eine
Pfändungsankündigung (in einer Betreibung der Gemeinde Y.________ für
ausstehende Unterhaltsbeiträge von Fr. 50'201.-- auf Grund eines
rechtskräftigen Vaterschaftsurteils und nach Erteilung der definitiven
Rechtsöffnung für den genannten Betrag) abgewiesen hat, soweit es darauf
eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Kantonsgerichtspräsidium erwog, im Vollstreckungsverfahren sei die
(unter Hinweis auf das Fehlen eines Vaterschaftsgutachtens erfolgte)
Bestreitung der Unterhaltsforderung ebenso unzulässig wie der - erst anlässlich
der Pfändung zu berücksichtigende - Einwand des Beschwerdeführers, wonach er
den in Betreibung gesetzten Betrag nicht bezahlen könne,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass sich im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das
Bundesgericht nicht mit den entscheidenden Erwägungen des
Kantonsgerichtspräsidiums auseinandersetzt, indem er seine vom
Kantonsgerichtspräsidium bereits widerlegten Einwendungen wiederholt,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Kantonsgerichtspräsidiums vom
5. November 2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgerichtspräsidium von Graubünden
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. November 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann