Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.782/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_782/2008/don

Urteil vom 27. November 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Gemeinderat Y.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Zuständigkeit der Vormundschaftsbehörde,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 3. Oktober 2008 des
Obergerichts des Kantons Luzern (II. Kammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 3. Oktober 2008
des Luzerner Obergerichts, das auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde der
Beschwerdeführerin gegen einen abweisenden Beschwerdeentscheid des Luzerner
Justiz- und Sicherheitsdepartements (betreffend einen Entscheid des
Gemeinderats Y.________, wonach dieser trotz Wohnsitzwechsels der
Beschwerdeführerin nach Z.________ weiterhin die zuständige vormundschaftliche
Behörde für die Anordnung einer in Aussicht genommenen vormundschaftlichen
Massnahme bleibe) nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Beschwerdeführerin setze sich mit der Frage der
Zuständigkeit der Vormundschaftsbehörde nicht auseinander, sondern begnüge sich
mit dem Bestreiten der Notwendigkeit einer vormundschaftlichen Massnahme, die
Verwaltungsgerichtsbeschwerde enthalte somit keine entscheidbezogene
Begründung, weshalb darauf nicht einzutreten sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das
Bundesgericht nicht auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen
eingeht, indem sie - wie bereits im kantonalen Verfahren - die Notwendigkeit
vormundschaftlicher Massnahmen bestreitet,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht nach den gesetzlichen
Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des
Obergerichts vom 3. Oktober 2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. November 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann