Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.807/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_807/2008/don

Urteil vom 4. Dezember 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

1. Wohn- und Pflegezentrum A.________,
2. Psychiatrische Universitätsklinik B.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Rückverlegung in die Psychiatrische Universitätsklinik B.________
(fürsorgerische Freiheitsentziehung),

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 24. November 2008 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 24. November
2008 des Zürcher Obergerichts, das eine Berufung der (an ... leidenden,
gestützt auf Art. 397a ZGB am 12. August 2008 in die Psychiatrische
Universitätsklinik B.________ überwiesenen, jedoch am 7. Oktober 2008 in das
Wohn- und Pflegezentrum A.________ in C.________ verlegten) Beschwerdeführerin
gegen die Verweigerung der von ihr beantragten Rückverlegung in die
Psychiatrische Universitätsklinik B.________ abgewiesen und das
erstinstanzliche Urteil des Bezirksgerichts B.________ bestätigt hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht (auf Grund ärztlicher Berichte und eines
Strafregisterauszugs zur Abklärung einer allfälligen akuten Fremdgefährdung)
erwog, entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin stelle das Wohn- und
Pflegezentrum A.________ eine im Sinne von Art. 397a Abs. 1 ZGB geeignete
Anstalt dar, eine Rückverlegung in die ausschliesslich für Akutbehandlungen
zuständige Psychiatrische Universitätsklinik B.________ komme schon mangels
einer akuten Selbst- und Fremdgefährdung der Beschwerdeführerin nicht in Frage,
demgegenüber seien die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung des
fürsorgerischen Freiheitsentzugs im Wohn- und Pflegezentrum A.________, das der
Beschwerdeführerin die nötige Betreuung und Fürsorge angedeihen lassen könne,
erfüllt,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das
Bundesgericht zwar auf ihrer Rückverlegung in die Psychiatrische
Universitätsklinik B.________ beharrt,
dass sie jedoch nicht auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen über
die Ungeeignetheit dieser nur für Akutbehandlungen zuständigen Klinik und die
Geeignetheit des Wohn- und Pflegezentrums A.________ eingeht,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der
angefochtene Beschluss des Obergerichts vom 24. November 2008 rechts- oder
verfassungswidrig sein soll,
dass es insbesondere nicht genügt, Akteneinsicht zu beantragen und auf
zahlreiche im Kanton eingereichte Schriftstücke zu verweisen, zumal die
Beschwerdeschrift selbst die nach Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG
erforderliche Begründung zu enthalten hat (BGE 133 II 396 E. 3.2 S. 400),
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Dezember 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann