Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.811/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_811/2008/don

Urteil vom 10. Dezember 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

1. A.________,
2. B.________,
Beschwerdegegner,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Patrik Wagner.

Gegenstand
Vorsorgliche Massnahmen (Besitzesschutz, Eigentum),

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Beiurteil vom 13. November 2008 des
Bezirksgerichtsausschusses Prättigau/Davos.

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen das Beiurteil vom 13. November
2008 des Bezirksgerichtsausschusses Prättigau/Davos, der eine Beschwerde des
Beschwerdeführers gegen eine (seine Ausweisung aus der Liegenschaft Hotel
Z.________ in A.________ anordnende) vorsorgliche Massnahme (im Rahmen eines
Eigentums- und Besitzesschutzprozesses) abgewiesen hat,

in Erwägung,
dass der Bezirksgerichtsausschuss erwog, nach der (erfolglos beim Bundesgericht
angefochtenen) Zwangsversteigerung der Liegenschaft des Beschwerdeführers und
deren Erwerb durch die im Grundbuch eingetragenen Beschwerdegegner seien diese
rechtmässige Miteigentümer, wogegen kein Besitzrecht des Beschwerdeführers an
der Liegenschaft ersichtlich sei, die bereits auf dem Wege der vorsorglichen
Massnahme erfolgte Ausweisung des Beschwerdeführers sei daher haltbar,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass sodann mit einer Beschwerde gegen einen vorsorglichen Massnahmeentscheid
wie der vorliegenden nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte
erhoben werden kann (Art. 98 BGG),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass der Beschwerdeführer in seinen Eingaben an das Bundesgericht keine
Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend macht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der
entscheidenden Erwägungen des Bezirksgerichtsausschusses aufzeigt, inwiefern
dessen Beiurteil vom 13. November 2008 verfassungswidrig sein soll,
dass es insbesondere nicht genügt, einem Grundbuchbeamten (ohne jeden Beleg und
ohne Erhebung von nach Art. 105 Abs. 2/106 Abs. 2 BGG substantiierten
Sachverhaltsrügen) Alkoholmissbrauch vorzuwerfen und auf dieser Grundlage die
angebliche Nichtigkeit des Grundbucheintrags zu behaupten,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
dass mit dem Entscheid des Bundesgerichts das Gesuch des Beschwerdeführers um
Wiedererwägung der - sein Gesuch um aufschiebende Wirkung abweisenden -
Verfügung vom 4. Dezember 2008 gegenstandslos wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgerichtsausschuss Prättigau/
Davos schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Dezember 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann