Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.863/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_863/2008/bnm

Urteil vom 29. Dezember 2008
II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Psychiatrische Klinik A.________,
Beschwerdegegnerinnen.

Gegenstand
Fürsorgerischer Freiheitsentzug.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 27. November 2008 der
Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG (Postaufgabe: 26. Dezember 2008) gegen
den Entscheid vom 27. November 2008 der Psychiatrie-Rekurskommission
Basel-Stadt, die einen Rekurs des Beschwerdeführers gegen den (am 18. November
2008 auf Grund von Art. 397a ZGB angeordneten) fürsorgerischen Freiheitsentzug
abgewiesen, die ärztliche Klinikleitung zur Zurückbehaltung des
Beschwerdeführers in der Klinik längstens bis zum 16. Dezember 2008 ermächtigt
und eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Durchführung der
medikamentösen Zwangsbehandlung (mangels Durchführung einer solchen in der
Klinik) als gegenstandslos abgeschrieben hat,

in Erwägung,
dass die Zulässigkeit der Beschwerde nach Art.72ff. BGG ein rechtlich
geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen
Entscheids voraussetzt (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG),
dass der Beschwerdeführer - wegen der im Zeitpunkt der Einreichung der
Beschwerde (26. Dezember 2008) bereits nicht mehr oder zumindest nicht mehr auf
Grund des Entscheids vom 27. November 2008 bestehenden fürsorgerischen
Freiheitsentziehung - kein Interesse an der Aufhebung des bis zum 16. Dezember
2008 befristeten Entscheids der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt
besitzt (BGE 109 II 350),
dass somit auf die - mangels Rechtsschutzinteresses offensichtlich unzulässige
- Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG),
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und der Psychiatrie-Rekurskommission
Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Dezember 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann