Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.865/2008
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_865/2008/don

Urteil vom 5. Januar 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

A.________,
Betreibungsamt B.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Vorladung zum Pfändungsvollzug,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 25. November 2008 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 25. November
2008 des Obergerichts des Kantons Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde)
auf Ausstands- und Ablehnungsbegehren des Beschwerdeführers nicht eingetreten
ist, diesem die unentgeltliche Rechtspflege verweigert, ein Gesuch um
unentgeltliche Verbeiständung als gegenstandslos abgeschrieben und einen Rekurs
des Beschwerdeführers gegen einen Nichteintretensentscheid der unteren
Aufsichtsbehörde (Nichteintreten auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers
gegen eine zweite Vorladung des Betreibungsamtes zum Pfändungsvollzug)
abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, dem Beschwerdeführer könne in Anbetracht der
Mutwilligkeit seines Rekurses die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt
werden, nach Ablauf der Rekursfrist könne der Rekurs nicht durch einen
unentgeltlichen Rechtsvertreter ergänzt werden, auf die stets gleichlautenden,
pauschalen, allein zum Zweck der Blockierung der Justiz gestellten und damit
missbräuchlichen Ausstands- und Ablehnungsbegehren gegen Richter aller
Instanzen sowie gegen juristische Sekretäre sei nicht einzutreten, mit den
entscheidenden Erwägungen der unteren Aufsichtsbehörde über die
Missbräuchlichkeit der Beschwerde setze sich der Beschwerdeführer nicht
auseinander, indem er die bereits in einem früheren Verfahren und vor erster
Instanz vorgebrachte Argumentation wiederhole,
dass auf die pauschalen, allein zum Zweck der Blockierung der Justiz gestellten
und damit missbräuchlichen Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers gegen die
Mitglieder des Bundesgerichts nicht einzutreten ist (BGE 111 Ia 148 E. 2, 105
Ib 301 E. 1c und d), zumal die Mitwirkung dieser Personen an früheren Urteilen
ebenso wenig geeignet wäre, sie als befangen erscheinen zu lassen (BGE 114 Ia
278 E. 1, 105 Ib 301 E. 1c), wie die gegen eine Vielzahl von Gerichtspersonen
beim Friedensrichteramt B.________ und C.________ eingereichte Klage wegen
Persönlichkeitsverletzung und die beim Europäischen Gerichtshof für
Menschenrechte erhobenen Individualbeschwerden des Beschwerdeführers,
dass auf die vorliegende Beschwerde zum Vornherein nicht einzutreten ist,
soweit der Beschwerdeführer andere Entscheide als den obergerichtlichen
Beschluss (insbesondere den Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde) anficht
(Art. 75 Abs. 1 BGG),
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die
entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der angefochtene Beschluss vom 25. November 2008
rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
und ausserdem einmal mehr missbräuchliche - Beschwerde in Anwendung von Art.
108 Abs. 1 lit. b und c BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch des Beschwerdeführers um
aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,
dass diesem die unentgeltliche Rechtspflege wegen der Aussichtslosigkeit seiner
Beschwerde nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG) und keinen Anspruch auf Zusprechung einer Parteientschädigung hat,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere
Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche
ohne Antwort abzulegen,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

4.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

5.
Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

6.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Januar 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann