Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2C.666/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
2C_666/2010

Urteil vom 18. Oktober 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,
Regierungsrat des Kantons Zürich.

Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4.
Kammer,
vom 21. Juli 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde von X.________ vom 26. August 2010 gegen den Entscheid des
Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Juli 2010 betreffend
Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung,
in die Verfügung vom 31. August 2010, womit der Beschwerdeführer aufgefordert
wurde, bis spätestens am 22. September 2010 einen Kostenvorschuss von Fr.
2'000.-- einzuzahlen,
in die Verfügung vom 5. Oktober 2010, womit dem Beschwerdeführer eine nicht
erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 15. Oktober
2010 angesetzt wurde, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall,

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der
Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des
Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine
Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn
der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62
Abs. 3 BGG),
dass die gesetzliche Säumnisfolge nur eintritt, wenn die Zahlungsaufforderung
rechtsgültig zugestellt worden ist,
dass die mit Gerichtsurkunde versandte Verfügung vom 31. August 2010, versehen
mit dem Vermerk "Empfänger konnte unter angegebener Adresse nicht ermittelt
werden", an das Bundesgericht zurückgelangt ist,
dass die als Einschreibesendung verschickte Verfügung vom 5. Oktober 2010 in
gleicher Weise an das Bundesgericht zurückgelangt ist,
dass eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer
anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten Tag nach
dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt (Art. 44 Abs. 2
BGG),
dass diese Zustellfiktion auch dann greift, wenn die betroffene Partei es in
Missachtung der ihr aufgrund des Prozessrechtsverhältnisses obliegenden
Pflichten unterlassen hat, dem Bundesgericht die allfällige Änderung der von
ihr angegebenen Adresse oder eine längere Abwesenheit bekannt zu geben (vgl.
BGE 130 III 396 E. 1.2.3 S. 399; 115 Ia 12 E. 3a S. 15; 113 Ib 296 E. 2a S.
298; 107 V 187 E. 2 S. 189 f.),
dass der Beschwerdeführer an der von ihm in der Beschwerdeschrift vorbehaltlos
angegebenen Adresse zu keinem Zeitpunkt erreicht werden konnte, ohne dass er
dem Bundesgericht eine neue Adresse bekannt gegeben hätte,
dass mithin die Verfügung vom 5. Oktober 2010 als zugestellt und die
Nachfristansetzung sowie die diesbezügliche Nichteintretensandrohung als
eröffnet gilt,
dass der Beschwerdeführer den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innert der
ihm angesetzten Nachfrist nicht bezahlt hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs.
3 BGG auf seine Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des
Kantons Zürich und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Oktober 2010

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

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