Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2C.824/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
2C_824/2010

Urteil vom 29. Oktober 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,
Regierungsrat des Kantons Zürich.

Gegenstand
Ausländerrecht,

Beschwerde gegen einen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich.

Nach Einsicht
in die als Rekurs bezeichnete Rechtsschrift von X.________ vom 5. Oktober 2010,
womit dieser einen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich
anficht, der die Frage seiner Aufenthaltsbewilligung sowie den Aufenthalt
seiner Kinder in Tunesien bzw. deren Nachzug zum Gegenstand zu haben scheint,
in das Schreiben vom 11. Oktober 2010, womit der Beschwerdeführer darauf
hingewiesen wurde, dass der vorinstanzliche Entscheid fehle, und er
aufgefordert wurde, diesen Mangel spätestens bis am 22. Oktober 2010 zu
beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in Erwägung,
dass der Rechtsschrift unter anderem der Entscheid beizulegen ist, gegen den
sie sich richtet (Art. 42 Abs. 3 BGG),
dass bei Fehlen der vorgeschriebenen Beilagen eine angemessene Frist zur
Behebung des Mangels angesetzt wird mit der Androhung, dass die Rechtsschrift
sonst unbeachtet bleibe (Art. 42 Abs. 5 BGG),
dass vorliegend der Beschwerdeführer der mit der Androhung des Nichteintretens
versehenen Auflage, das anzufechtende Urteil einzureichen, innert der ihm
hierfür angesetzten Nachfrist nicht nachgekommen ist,
dass die von Art. 42 Abs. 5 BGG vorgesehene Säumnisfolge nur eintritt, wenn die
entsprechende Auflage rechtsgültig zugestellt worden ist,
dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsschrift ohne Vorbehalt eine
Postfachadresse in Zürich angegeben hatte und das Scheiben vom 11. Oktober 2010
(Auflage mit Fristansetzung) mit eingeschriebener Post an diese Adresse
versandt wurde, wobei die Sendung am 27. Oktober 2010, versehen mit dem von der
Post angebrachten Vermerk "nicht abgeholt", an das Bundesgericht zurückgelangt
ist,
dass gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des
Adressaten oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens
am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt
gilt,
dass der Beschwerdeführer die Einschreibesendung vom 11. Oktober 2010 innert
der Frist von sieben Tagen an der Postfachadresse nicht abgeholt hat, weshalb
sie nach der gesetzlichen Fiktion von Art. 44 Abs. 2 BGG als rechtsgültig
zugestellt gilt,
dass mithin auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 42 Abs. 3 und 5 BGG mit
Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG
nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des
Kantons Zürich und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Oktober 2010

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller