Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2C.925/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
2C_925/2010

Urteil vom 2. Dezember 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,
Regierungsrat des Kantons Zürich.

Gegenstand
Widerruf der Aufenthaltsbewilligung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4.
Kammer,
vom 4. November 2010.

Erwägungen:

1.
Die brasilianische Staatsangehörige X.________, 1962 geborene Brasilianerin,
reiste im Herbst 2007 in die Schweiz ein, wo sie am 16. November desselben
Jahres einen 1954 geborenen EU-Bürger mit Niederlassungsbewilligung heiratete,
der Sozialhilfebetreuung beansprucht und von dem eine IV-Anmeldung hängig war.
Sie erhielt eine bis zum 14. November 2012 befristete Aufenthaltsbewilligung EG
/ EFTA. Am 15. Mai 2009 wurde vom Eheschutzrichter ab sofort und auf
unbestimmte Zeit das Getrenntleben der Ehegatten festgestellt.

Die Sicherheitsdirektion (Amt für Migration) des Kantons Zürich widerrief am 9.
Oktober 2010, nach vorheriger Befragung namentlich des Ehemannes, die
Aufenthaltsbewilligung von X.________ wegen rechtsmissbräuchlicher Berufung auf
eine nur noch formell bestehende und endgültig gescheiterte Ehe und setzte ihr
eine Ausreisefrist an (Wegweisung). Der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs
an den Regierungsrat des Kantons Zürich blieb erfolglos (Beschluss vom 18.
August 2010). Mit Entscheid vom 4. November 2010 wies das Verwaltungsgericht
des Kantons Zürich die gegen den regierungsrätlichen Beschluss erhobene
Beschwerde ab, soweit auf sie einzutreten war.

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 30. November 2010
beantragt X.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Verwaltungsgerichts
aufzuheben und ihr den weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu gestatten.

Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen
angeordnet worden.

2.
Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften nebst den Begehren deren
Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der
angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass in gezielter Form auf
die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der
Vorinstanz eingegangen wird.

Das Verwaltungsgericht hat nebst auf die wortwörtlich wiedergegebene Erklärung
des Ehemannes der Beschwerdeführerin vom Juni 2009 - zulässigerweise (vgl. § 70
in Verbindung mit § 28 Abs. 1 des Zürcher Gesetzes vom 24. Mai 1959 über den
Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRG]) -
weitgehend auf die ausführlichen Erwägungen des regierungsrätlichen Beschlusses
verwiesen und erkannt, dass die Beschwerdeführerin nichts Massgebliches zur
Entkräftung der dortigen Schlussfolgerung, es lägen unglaubhaft-zweckgerichtete
Rekursbehauptungen vor, vorgetragen habe. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit
den Erwägungen des Verwaltungsgerichts bzw. mit denjenigen des Regierungsrats
nicht näher auseinander. Ihre Ausführungen in der ans Bundesgericht
adressierten Rechtsschrift lassen selbst im Ansatz nicht erkennen, inwiefern
der angefochtene Entscheid auf einer offensichtlich unrichtigen
Sachverhaltsfeststellung beruhen (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) bzw. schweizerisches
Recht verletzen könnte (Art. 95 BGG).

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im
vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der
Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten dem Verwaltungsgericht des Kantons
Zürich und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Dezember 2010

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller