Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1016/2010
Zurück zum Index Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 2010
Retour à l'indice Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 2010


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
6B_1016/2010

Urteil vom 7. Dezember 2010
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 23. November 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer reicht einen Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich
vom 23. November 2010 ein und beantragt, das "Schreiben" des Obergerichts zu
"überprüfen". Die Eingabe ist als Beschwerde in Strafsachen entgegenzunehmen.

2.
Im angefochtenen Entscheid wurde auf einen Rekurs des Beschwerdeführers nicht
eingetreten, weil die Eingabe den Begründungsanforderungen nicht genügte. Vor
Bundesgericht befasst sich der Beschwerdeführer mit den
Begründungsanforderungen des kantonalen Rekurses nicht. Auf die Beschwerde, die
sich auf Vorwürfe speziell gegen die Behörden und die Justiz von Zürich
beschränkt, ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Am Ende der Beschwerde findet sich ein Hinweis aufs Armenrecht. Dieser Hinweis
kann als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen werden. Dieses
ist indessen in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren
aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei
der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II.
Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. Dezember 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn