Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.116/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
6B_116/2010

Urteil vom 9. Februar 2010
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Bundesrichter Schneider, Mathys,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, 8090 Zurich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3.
Abteilung, Einzelrichter, vom 11. November 2009 (VB.2009.00464).

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verweigerung einer bedingten
Entlassung aus dem Strafvollzug bzw. die Anordnung des Vollzugs des nicht
verbüssten Strafrests von 190 Tagen. Er macht geltend, die Begründung der
Vorinstanz sei fadenscheinig, nicht nachvollziehbar, grotesk und manipulierend.
Wo gebe es so etwas, dass jemand wieder aus dem Leben gerissen werde. Er sei
lange genug im Gefängnis gewesen und wehre sich gegen diese Repression.

Es ist fraglich, ob diese Vorbringen die minimalen Begründungsanforderungen
einer Beschwerde ans Bundesgericht erfüllen. In Anwendung vom Art. 109 Abs. 3
BGG kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl.
insbesondere angefochtenen Entscheid S. 2 E. I und S. 5 - 7 E. 3 und 4). Was
daran gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen
könnte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht und ist auch nicht ersichtlich.

Der Beschwerdeführer ersucht darum, ihn über die Begründungserfordernisse einer
Beschwerde ans Bundesgericht zu informieren. Nachdem das Bundesgericht über
gewisse Mängel der Beschwerde hinweggesehen hat, ist das Gesuch gegenstandslos.

Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf
eingetreten werden kann.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich,
3. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Februar 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn