Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.135/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
6B_135/2010

Urteil vom 16. Februar 2010
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Wiederaufnahmegesuch,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht,
1. Kammer, vom 7. Dezember 2009 (SST.2009.193 / SG / DH).
Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der
vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids dem Bundesgericht
einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Der angefochtene Entscheid wurde der
Schwester des sich in Kroatien befindenden Beschwerdeführers am 12. Dezember
2009 rechtsgültig zugestellt. Dem Beschwerdeführer, der am 30. Dezember 2009
ein Gesuch um Erstreckung der Beschwerdefrist gestellt hatte, wurde mit
Schreiben vom 7. Januar 2010 unter Hinweis auf Art. 47 Abs. 1 BGG mitgeteilt,
dass die Erstreckung einer gesetzlichen Frist nicht in Betracht komme. In
seinem Fall laufe die Frist wegen des Stillstands über Weihnachten indessen
erst am 27. Januar 2010 ab, weshalb die Beschwerde spätestens an diesem Tag
beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post
oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung
übergeben werden müsse (Art. 48 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer brachte nun
seine Eingabe zwar am 26. Januar 2010 in Kroatien auf die Post. Die Sendung
erreichte die schweizerische Post indessen erst am 2. Februar 2010. Folglich
hat der Beschwerdeführer die Beschwerdefrist nicht eingehalten. Auf die
Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau,
Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Februar 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn