Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.13/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
6B_13/2010

Urteil vom 14. Januar 2010
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X._________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Verlängerung der Probezeit,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht,
2. Kammer, vom 26. November 2009 (SST.2009.157).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass eine Probezeit von fünf Jahren
um zweieinhalb Jahre verlängert wurde, weil er einer Weisung, sich der
Behandlung einer paranoiden Persönlichkeitsstörung und einer wahnhaften Störung
zu unterziehen und sich darüber halbjährlich schriftlich bei der
Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau auszuweisen, nicht nachgekommen war. Die
Verlängerung der Probezeit stützt sich auf eine telefonische Mitteilung des
Beschwerdeführers an die Staatsanwaltschaft, dass er sich kategorisch weigere,
der Weisung nachzukommen (angefochtener Entscheid S. 4 E. 2). Diese
Feststellung über den Inhalt der Mitteilung ist tatsächlicher Natur. Sie könnte
vor Bundesgericht nur angefochten werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im
Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV wäre. Der
Beschwerdeführer macht sachgerecht nur geltend, dass er telefonisch mitgeteilt
habe, er wisse nicht, wo er sich für eine Therapie melden müsste und wer die
Therapie zahle (Beschwerde S. 3). Mit dieser reinen Behauptung über den Inhalt
des Telefongesprächs lässt sich nicht dartun, dass die tatsächliche
Feststellung, er habe sich kategorisch geweigert, offensichtlich unrichtig oder
willkürlich sein könnte. Die übrigen Vorbringen gehen an der Sache vorbei. Auf
die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Seiner finanziellen Lage ist bei der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65
Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau,
Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Januar 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn