Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.663/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
6B_663/2010

Urteil vom 27. August 2010
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell I.Rh., Unteres Ziel 20, 9050
Appenzell,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Ermächtigung zur Strafverfolgung,

Beschwerde gegen den Zirkulationsentscheid des Kantonsgerichts Appenzell
Innerrhoden, Kommission für Entscheide in Strafsachen, vom 14. Juli 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer erhob am 4. Februar 2010 Strafanzeige gegen Mitarbeitende
einer Amtsstelle wegen Verleumdung, Betrugs und subjektiver und falscher
Aktenführung. Im angefochtenen Entscheid wurde die Eröffnung eines
Strafverfahrens bzw. die Ermächtigung zur Strafverfolgung verweigert, weil die
Straftatbestände von Art. 146 und 312 StGB offensichtlich nicht erfüllt seien
und wegen abgelaufener Antragsfrist kein Strafverfahren wegen Art. 174 StGB
durchgeführt werden dürfe (angefochtener Entscheid S. 6 lit. d). Vor
Bundesgericht befasst sich der Beschwerdeführer mit dem Sachverhalt. Dieser
kann mit Erfolg nur angefochten werden, wenn er durch die Vorinstanz
offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im
Sinne von Art. 9 BV festgestellt wurde. Dass diese Voraussetzung erfüllt wäre,
muss vom Beschwerdeführer präzise vorgebracht und begründet werden (Art. 106
Abs. 2 BGG). Dieser Voraussetzung genügt die vorliegende Beschwerde nicht, denn
sie geht nicht auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids ein, sondern
schildert die Angelegenheit einfach aus der Sicht des Beschwerdeführers. Im
Übrigen ergibt sich daraus auch nicht, inwieweit ein Punkt, den das Gericht
angeblich zu behandeln vergessen habe, für den Ausgang der Sache von Bedeutung
sein könnte. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht
einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Appenzell Innerrhoden,
Kommission für Entscheide in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. August 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn