Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.861/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
6B_861/2010

Urteil vom 9. November 2010
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, An der Aa 4, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichtanhandnahme einer Strafanzeige bzw. Strafklage (Amtsmissbrauch, falsche
Beschuldigung),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug,
Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, vom 9. September 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass die Staatsanwaltschaft des Kantons
Zug mit Verfügung vom 2. Juni 2010 eine Vielzahl von Strafanzeigen wegen
Machenschaften von Behörden oder Drittpersonen gegen den Beschwerdeführer nicht
an die Hand nahm und die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid auf eine dagegen
gerichtete Beschwerde nicht eintrat, da ein Ausstandsbegehren gegen den
Staatsanwalt verspätet und die kantonale Beschwerde im Übrigen nicht
hinreichend begründet seien. Auch eine Beschwerde ans Bundesgericht gegen den
angefochtenen Entscheid kann indessen nicht damit begründet werden, dass der
Beschwerdeführer einmal mehr behauptet, Hintergrund der Angelegenheit seien
illegale Machenschaften und Ermittlungen gegen seine Person. Die Angabe, die
angeblichen Beweismittel seien bei der Zuger Sicherheitsdirektion eingereicht
worden, genügt zum Nachweis der Behauptung des Beschwerdeführers nicht. Für die
Frage, ob der Regierungsrat des Kantons Zug eine Untersuchungskommission für
die Angelegenheit einsetzen muss, ist das Bundesgericht nicht zuständig. Auf
die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug,
Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. November 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn