Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.121/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_121/2011

Urteil vom 22. März 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksamt Einsiedeln, Eisenbahnstrasse 20a,
Postfach 145, 8840 Einsiedeln.

Gegenstand
Begnadigung,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 19. Januar 2011 der Rechts- und
Justizkommission des Kantons Schwyz, Petitions- und Begnadigungsausschuss.
Erwägungen:

1.
Das Bezirksamt Einsiedeln verurteilte X.________ mit Strafverfügung vom 9.
Dezember 2008 wegen Verletzung der Verkehrsregeln zu gemeinnütziger Arbeit von
24 Stunden. Mit gerichtlichem Entscheid vom 27. November 2009 ordnete das
Bezirksamt Einsiedeln die Vollstreckung der Busse anstelle gemeinnütziger
Arbeit an, weil Letztere nicht vollzogen werden konnte.

2.
X.________ reichte am 25. Oktober 2010 ein Begnadigungsgesuch ein. Der
Petitions- und Begnadigungsausschuss der Rechts- und Justizkommission des
Kantons Schwyz wies das Begnadigungsgesuch mit Beschluss vom 19. Januar 2011
ab.

3.
Dagegen erhob X.________ mit Eingabe vom 15. März 2011 Beschwerde beim
Bundesgericht. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von
Vernehmlassungen.

4.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter
Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die
Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen
Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer beruft sich auf keinen Beschwerdegrund im Sinne von Art.
95 ff. BGG. Er legt somit nicht dar, inwiefern die Abweisung des
Begnadigungsgesuchs Recht verletzen sollte. Mangels einer genügenden Begründung
im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der
Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im
vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden
kann.

5.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksamt Einsiedeln und der
Rechts- und Justizkommission des Kantons Schwyz, Petitions- und
Begnadigungsausschuss, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. März 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Fonjallaz Pfäffli