Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.157/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_157/2011

Urteil vom 12. April 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ AG, Beschwerdegegnerin,

Staatsanwaltschaft See/Oberland, Weiherallee 15, Postfach, 8610 Uster.

Gegenstand
Nichtanhandnahme,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 30. März 2011 des Obergerichts des Kantons
Zürich, III. Strafkammer.
Erwägungen:

1.
X.________ reichte am 10. Februar 2010 Strafanzeige gegen die Y.________ AG ein
wegen "Verstoss gg den Datenschutz". Mit Verfügung vom 21. Februar 2011 nahm
die Staatsanwaltschaft See/Oberland die Untersuchung nicht anhand. Eine gegen
diese Verfügung von X.________ erhobene Beschwerde wies die III. Strafkammer
des Obergerichts des Kantons Zürich mit Verfügung vom 30. März 2011 ab. Die
Strafkammer führte zusammenfassend aus, dass vorliegend einzig die Strafnorm
von Art. 35 DSG in Frage komme. Diese Norm erfasse keine Daten, die durch
Recherchen erlangt würden. Der Beschwerdeführer vermöge einen Verstoss gegen
eine berufliche Schweigepflicht, die Weitergabe von persönlich anvertrauten
Informationen nicht ansatzweise darzutun. Daher sei zu Recht keine
Strafuntersuchung anhand genommen worden.

2.
X.________ erhob am 4. April 2011 Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid
der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht
verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter
Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die
Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen
Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung, die zur Abweisung seiner
Beschwerde führte, nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern die
Begründung bzw. die Verfügung rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Da die
vom Beschwerdeführer vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende
Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen der angefochtenen Verfügung
darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2
BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten (vgl. dazu BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S.
53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Der Begründungsmangel ist offensichtlich,
weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1
lit. b BGG entschieden werden kann.

4.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem
Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. April 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Fonjallaz Pfäffli