Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.211/2011
Zurück zum Index I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 2011
Retour à l'indice I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 2011


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_211/2011

Urteil vom 4. Mai 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, Bahnhofstrasse 29, 8200
Schaffhausen.

Gegenstand
Strafverfahren; Einstellung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 1.
April 2011.
Erwägungen:

1.
X.________ erhob mit Schreiben vom 28. September 2010 Strafanzeige gegen
A.________ wegen Verdachts der Veruntreuung. Das Untersuchungsrichteramt des
Kantons Schaffhausen stellte das Untersuchungsverfahren am 24. November 2010
ein. Auf eine dagegen erhobene Einsprache von X.________ trat die
Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen mit Entscheid vom 17. Januar 2011
wegen Verspätung nicht ein. Gegen diesen Entscheid erhob X.________ Beschwerde
beim Obergericht des Kantons Schaffhausen. Dieses trat mit Verfügung vom 1.
April 2011 auf die Beschwerde nicht ein. Das Obergericht führte zusammenfassend
aus, Beschwerden gegen Entscheide der Staatsanwaltschaft seien innert 10 Tagen
beim Obergericht zu erheben. Der Einspracheentscheid vom 17. Januar 2011 sei
dem Beschwerdeführer am 21. Januar 2011 zugestellt worden. Seine Beschwerde vom
22. März 2011 sei somit klar verspätet.

2.
X.________ erhob am 21. April 2011 Beschwerde in Strafsachen gegen die
Verfügung des Obergerichts des Kantons Schaffhausen. Das Bundesgericht
verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter
Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die
Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen
Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer nennt keinen zulässigen Beschwerdegrund und legt nicht
dar, inwiefern die Nichteintretensverfügung des Obergerichts rechts- bzw.
verfassungswidrig sein soll. Mangels einer genügenden Begründung im Sinne von
Art. 42 Abs. 2 BGG ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der
Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im
vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden
kann.

4.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Staatsanwaltschaft und dem
Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Mai 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Fonjallaz Pfäffli