Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.247/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_247/2011

Urteil vom 23. Mai 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Uri, Tellsgasse 3, 6460 Altdorf.

Gegenstand
Strafverfahren; Nichtanhandnahme,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 8. April 2011
des Obergerichts des Kantons Uri,
Strafprozessuale Beschwerdeinstanz.
Erwägungen:

1.
X.________ erstattete am 29. November 2010 Strafanzeige gegen den
Sozialvorsteher und die Gemeindeschreiberin der Einwohnergemeinde Gurtnellen
wegen Nötigung, Diebstahl und Sachbeschädigung. Die Staatsanwaltschaft des
Kantons Uri verfügte am 31. Januar 2011, dass auf die Strafsache nicht
eingetreten werde. Eine gegen diese Nichtanhandnahmeverfügung von X.________
erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Uri mit Entscheid vom 8.
April 2011 ab.

2.
X.________ führt gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri mit
Eingabe vom 17. Mai 2011 (Postaufgabe 18. Mai 2011) Beschwerde in Strafsachen.
Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter
Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die
Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen
Beschwerdegründe.
Das Obergericht legte in seinem Entscheid dar, weshalb nach seinem Dafürhalten
die vom Beschwerdeführer angezeigten Straftatbestände nicht erfüllt seien. Mit
dieser Begründung setzte sich der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich
auseinander, sondern beanstandet den angefochtenen Entscheid auf ganz
allgemeine, appellatorische Weise. Dabei legte er nicht im Einzelnen dar,
inwiefern die Begründung, die zur Abweisung seiner Beschwerde führte, bzw. der
Entscheid selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die
Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und
Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53,
65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist.
Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im
vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden
kann.

4.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Staatsanwaltschaft und dem
Obergericht des Kantons Uri, Strafprozessuale Beschwerdeinstanz, schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 23. Mai 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Fonjallaz Pfäffli