Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.389/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_389/2011

Urteil vom 26. Juli 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, Büro F-3, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8026
Zürich.

Gegenstand
Strafverfahren; Einstellung der Untersuchung,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 29. Juni 2011 des Obergerichts des Kantons
Zürich, III. Strafkammer.

Erwägungen:

1.
Am 21. September 2009 kam es am Bahnhofplatz Zürich zu einer seitlichen
Kollision zwischen einem von X.________ gelenkten Taxi und einem Lastwagen. In
der Folge reichte X.________ am 7. Dezember 2009 Strafanzeige gegen den
Lastwagenfahrer ein wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie wegen diverser
Übertretungen des Strassenverkehrsgesetzes. Eine daraufhin angehobene
Strafuntersuchung stellte die Staatsanwaltschaft Zürich - Sihl mit Verfügung
vom 29. März 2011 ein. Gegen die Einstellungsverfügung erhob X.________ am 5.
Mai 2011 Beschwerde, auf welche die III. Strafkammer des Obergerichts des
Kantons Zürich mit Beschluss vom 29. Juni 2011 mangels einer rechtsgenüglichen
Beschwerdebegründung nicht eintrat.

2.
X.________ führt gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des
Kantons Zürich mit Eingabe vom 23. Juli 2011 Beschwerde in Strafsachen. Das
Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter
Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die
Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen
Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, legt nicht
im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung des Beschlusses bzw. der Beschluss
selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde
genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106
Abs. 2 BGG; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E.
1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der
Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im
vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden
kann.

4.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich - Sihl
und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 26. Juli 2011

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Aemisegger

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli