Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.410/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_410/2011

Urteil vom 15. August 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28,
Postfach 157, 4502 Solothurn.

Gegenstand
Strafverfahren (Einstellung; Entschädigungsfolgen),

Beschwerde gegen das Urteil vom 15. Juli 2011 des Obergerichts des Kantons
Solothurn, Beschwerdekammer.

Erwägungen:

1.
Mit Verfügung vom 8. April 2011 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons
Solothurn ein gegen X.________ wegen Widerhandlung gegen das
Personenbeförderungsgesetz anhängig gemachtes Strafverfahren ein; eine
Entschädigung wurde ihm dabei nicht zugesprochen.

Gegen die Verfügung gelangte X.________ an das Obergericht des Kantons
Solothurn. Dessen Beschwerdekammer hat die Beschwerde mit Urteil vom 15. Juli
2011 abgewiesen und die auf Fr. 250.-- bestimmten Verfahrenskosten dem
Beschwerdeführer auferlegt.

Gegen dieses Urteil führt X.________ mit Eingabe vom 11. August 2011 der Sache
nach Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht.

Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen einzuholen.

2.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der
Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. auch Art. 106 Abs. 2
BGG; zudem BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 und 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen).
Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen
Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer kritisiert das angefochtene Urteil auf ganz allgemeine
Weise. Dabei legt er indes nicht im Einzelnen dar, inwiefern dessen Begründung
bzw. das Urteil im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Bereits
mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht
einzutreten, womit sich die Erörterung der weiteren Eintretensvoraussetzungen
erübrigt. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde
im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden
kann.

3.
Bei den gegebenen Verhältnissen kann von der Erhebung von Gerichtskosten
abgesehen werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach wird erkannt:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft und dem
Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, sowie Vormund Y.________,
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. August 2011

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp