Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.427/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_427/2011

Urteil vom 5. Oktober 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm,
Untere Grabenstrasse 30, 4800 Zofingen.

Gegenstand
Strafverfahren; Einstellungsverfügung,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 29. Juni 2011
des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen.

Erwägungen:

1.
X.________ erhob mit Eingabe vom 23. August 2011 Beschwerde in Strafsachen
gegen den Entscheid der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des
Kantons Aargau vom 29. Juni 2011. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom
25. August 2011 aufgefordert, spätestens am 9. September 2011 einen
Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Die Verfügung wurde als
Gerichtsurkunde an die in der Beschwerde angegebene Adresse in Brugg gesandt,
wo sie am 26. August 2011 zur Abholung gemeldet wurde. Am 5. September 2011
wurde die Verfügung als nicht abgeholt an das Bundesgericht zurückgesandt;
diese Verfügung gilt gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt.
Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht eingegangen war, wurde dem
Beschwerdeführer mit neuer Verfügung vom 23. September 2011 eine nicht
erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 4. Oktober 2011 angesetzt;
unter Hinweis auf Art. 62 Abs. 3 BGG wurde der Beschwerdeführer darauf
aufmerksam gemacht, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel
nicht eintreten würde. Die Verfügung wurde ebenfalls als Gerichtsurkunde
versandt und am 26. September 2011 zur Abholung gemeldet. Am 4. Oktober 2011
wurde die Verfügung als nicht abgeholt an das Bundesgericht zurückgesandt; die
Verfügung gilt gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt.

Bis zum Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist hat der Beschwerdeführer keine
Zahlung geleistet.

2.
Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss in der Höhe
der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten (Art. 62 Abs. 1 BGG). Gemäss Art.
62 Abs. 3 BGG setzt ihr der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident
(vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) eine angemessene Frist zur Leistung des Vorschusses
und bei deren unbenützten Ablauf eine Nachfrist, wobei das Bundesgericht auf
die Eingabe nicht eintritt, wenn der Vorschuss auch innert der Nachfrist nicht
geleistet wird.
Nachdem der Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht bezahlt worden
ist, ist auf die Beschwerde gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten
Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm
und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen,
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Oktober 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli