Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.487/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_487/2011

Urteil vom 28. September 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg, Kirchplatz 2, Postfach, 4310
Rheinfelden.

Gegenstand
Strafverfahren; Nichtanhandnahmeverfügung,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 16. August 2011 des Obergerichts des Kantons
Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen.

Erwägungen:

1.
X.________ erstattete am 1. Juli 2011 Strafanzeige gegen Y.________ wegen
Betrugs. Die Anzeige steht im Zusammenhang mit einem Darlehen, welches
X.________ dem Beschuldigten gewährt hatte. Die Staatsanwaltschaft
Rheinfelden-Laufenburg trat mit Verfügung vom 15. Juli 2011 auf die
Strafanzeige nicht ein. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau
genehmigte die Nichtanhandnahmeverfügung am 19. Juli 2011. X.________ erhob am
3. August 2011 Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung. Die
Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau wies mit
Entscheid vom 16. August 2011 die Beschwerde ab. Zur Begründung führte sie
zusammenfassend aus, dass aus der Strafanzeige nicht hervorgehe, inwiefern der
Beschuldigte die Tatbestandsmerkmale des Betruges erfüllt haben sollte.
Ausserdem wäre ein allfälliger Betrug verjährt, weshalb die
Nichtanhandnahmeverfügung nicht zu beanstanden sei.

2.
X.________ reichte mit Eingabe vom 8. September 2011 beim Obergericht des
Kantons Aargau eine Beschwerde gegen dessen Entscheid vom 16. August 2011 ein.
Das Obergericht überwies die Eingabe mit Schreiben vom 15. September 201 dem
Bundesgericht zur weiteren Behandlung. Das Bundesgericht verzichtet auf die
Einholung von Vernehmlassungen.

3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter
Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die
Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen
Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich
Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung) gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG
verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern
besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E.
2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Es obliegt dem Beschwerdeführer
namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten
Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert
erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen.
Der Beschwerdeführer legt mit seinen Ausführungen nicht dar, inwiefern die
Beschwerdekammer in rechts- bzw. verfassungswidriger Weise seine Beschwerde
abgewiesen haben sollte. Mangels einer genügenden Begründung ist auf die
Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb
über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
entschieden werden kann.

4.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft
Rheinfelden-Laufenburg und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer
in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. September 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli