Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.617/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_617/2011

Urteil vom 8. November 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Y.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Advokat Simon Berger,
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Emma Herwegh-Platz 2a, 4410
Liestal.

Gegenstand
Strafverfahren; Einstellung,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 12. September 2011 des Verfahrensgerichts in
Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft.

Erwägungen:

1.
Am 22. Oktober 2009 erstattete X.________ Strafanzeige gegen Y.________ wegen
Veruntreuung. Mit Beschluss vom 20. Oktober 2010 stellte die Staatsanwaltschaft
Basel-Landschaft das vom Statthalteramt Liestal am 14. Dezember 2009 gegen
Y.________ eröffnete Verfahren ein. Gegen den Einstellungsbeschluss erhob
X.________ Beschwerde, welche das Verfahrensgericht in Strafsachen des Kantons
Basel-Landschaft mit Beschluss vom 12. September 2011 abwies. Das
Verfahrensgericht führte zur Begründung zusammenfassend aus, es liessen sich
keine rechtsgenüglichen Beweise für die Behauptungen des Beschwerdeführers
finden. Es bestünden keine Zweifel, dass mit grösster Wahrscheinlichkeit ein
Freispruch aus tatsächlichen und rechtlichen Gründen zu erwarten sei. Die
Staatsanwaltschaft habe das Verfahren deshalb zu Recht eingestellt.

2.
X.________ führt mit Eingabe vom 3. November 2011 Beschwerde in Strafsachen
gegen den Beschluss des Verfahrensgerichts in Strafsachen des Kantons
Basel-Landschaft. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von
Vernehmlassungen.

3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter
Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die
Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen
Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich
Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung) gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG
verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern
besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E.
2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Es obliegt dem Beschwerdeführer
namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten
Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert
erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen.
Der Beschwerdeführer nennt keinen zulässigen Beschwerdegrund. Er legt mit
seinen Ausführungen nicht im Einzelnen dar, inwiefern das Verfahrensgericht in
rechts- bzw. verfassungswidriger Weise seine Beschwerde abgewiesen haben
sollte. Mangels einer genügenden Begründung ist auf die Beschwerde nicht
einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die
Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
entschieden werden kann.

4.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien sowie der Staatsanwaltschaft und dem
Verfahrensgericht in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 8. November 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli