Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.734/2011
Zurück zum Index I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 2011
Retour à l'indice I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 2011


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_734/2011

Urteil vom 9. Januar 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Y.________, Beschwerdegegnerin,

Staatsanwaltschaft See/Oberland, Weiherallee 15, Postfach, 8610 Uster.

Gegenstand
Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 1. Dezember 2011 des Obergerichts des
Kantons Zürich,
III. Strafkammer.
In Erwägung,
dass X.________ am 23. Juni 2011 bei der Kantonspolizei Dübendorf Strafanzeige/
Strafantrag gegen seine abgeschiedene Ehefrau Y.________ wegen Sachentziehung
erstattete;
dass die Staatsanwaltschaft See/Oberland die Untersuchung gemäss Verfügung vom
27. Juli 2011 gestützt auf Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO nicht an die Hand nahm;
dass der Antragsteller sich hiergegen ans Obergericht des Kantons Zürich
wandte, dessen III. Strafkammer die Beschwerde mit Beschluss vom 1. Dezember
2011 abgewiesen hat, soweit sie darauf eingetreten ist;
dass X.________ mit Eingabe vom 27. Dezember (Postaufgabe: 28. Dezember) 2011
der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht führt mit dem
Hauptbegehren, der Beschluss vom 1. Dezember 2011 sei aufzuheben;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Stellungnahmen zur Beschwerde
einzuholen;
dass der Beschwerdeführer den obergerichtlichen Beschluss mitsamt der ihn
betreffenden Kostenauflage auf allgemeine Weise kritisiert, dabei aber nicht im
Einzelnen darlegt, inwiefern die dem Beschluss zugrunde liegende einlässliche
Begründung bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig
sein soll;
dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2
und Art. 106 Abs. 2 BGG; dazu BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 und 65 E. 1.3.1 S. 68
mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag;
dass entsprechend schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten
ist und es sich somit erübrigt, die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu
erörtern;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im
vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, für das
bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben (s. Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass der privaten Beschwerdegegnerin durch das vorliegende Verfahren kein
Aufwand entstanden und daher keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art.
68 BGG);

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem
Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Januar 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp