Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2C.193/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
2C_193/2011

Urteil vom 2. März 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Universität Bern,
handelnd durch den Dekan der philosophisch-historischen Fakultät,
Rekurskommission der Universität Bern.

Gegenstand
Universitätsstudium; Betreuer- und Fachwechsel,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern,
Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, vom 17. Februar 2011.

Erwägungen:

1.
Die philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern bewilligte
X.________ mit Verfügung vom 22. Februar 2010 einen Betreuerwechsel für seine
Lizentiatsarbeit; zudem bewilligte sie den Wechsel der Prioritäten von
Nebenfächern; ergänzend wurden Modalitäten betreffend die Gestaltung des
Rest-Studiums (Proseminararbeiten, Notenanrechnungen) geregelt. Am 9. Dezember
2010 hiess die Rekurskommission der Universität Bern eine gegen diese Verfügung
erhobene Beschwerde teilweise gut (Anrechnung der mündlichen Prüfung im zweiten
Nebenfach mit der Note 4); im Übrigen wies sie die Beschwerde ab, wobei sie
namentlich festhielt, dass X.________ eine zweite schriftliche Arbeit im Fach
Allgemeine Sprachwissenschaft (Linguistik) zu verfassen habe. Dieser gelangte
am 14. Dezember 2011 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern.
Das Verwaltungsgericht trat mit Urteil des Einzelrichters vom 17. Februar 2011
auf die Beschwerde nicht ein.

Mit Rechtsschrift vom 24. Februar (Postaufgabe 25. Februar, Eingang beim
Bundesgericht 1. März) 2011 beschwert sich X.________ über das Urteil des
Verwaltungsgerichts.

Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen
angeordnet worden.

2.
Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben die Rechtsschriften die Begehren und
deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form
darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung
muss sachbezogen sein. Erforderlich ist, dass in gezielter Form auf die für das
Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz
eingegangen wird; wird ein Nichteintretensentscheid angefochten, hat sich der
Beschwerdeführer mit den von der Vorinstanz herangezogenen
Nichteintretensgründen auseinanderzusetzen.

Beim angefochtenen Urteil des Verwaltungsgerichts handelt es sich um einen
Nichteintretensentscheid. Der Rechtsschrift vom 24. Februar 2011 lässt sich zur
Eintretensproblematik vor der Vorinstanz nichts entnehmen. Die Beschwerde
enthält mithin offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1
lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im
vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Im Übrigen wäre auch einer formgültig verfassten Rechtsschrift kein Erfolg
beschieden gewesen, bleibt doch in Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer
vorgelegten einschlägigen Aktenstücke (namentlich Entscheid der
Rekurskommission der Universität Bern vom 9. Dezember 2010, dagegen erhobene
Beschwerde vom 14. Dezember 2010) unerfindlich, inwiefern das
Nichteintretensurteil des Verwaltungsgerichts schweizerisches Recht verletzt
haben könnte.

Bei diesem Verfahrensausgang würde der Beschwerdeführer an sich kostenpflichtig
(Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG); die Umstände rechtfertigen es indessen, auf
die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Damit
wird das sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege
gegenstandslos.

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des
Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 2. März 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller