Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2C.667/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
2C_667/2011

Urteil vom 7. September 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern.

Gegenstand
Grundstückgewinnsteuer 2008,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.
Juni 2011.

Erwägungen:

1.
X.________ verkaufte am 25. Januar 2008 ein Grundstück in Uetendorf zum Preis
von Fr. 5'170'000.--. Der im Einspracheverfahren im Hinblick auf die Erhebung
der Grundstückgewinnsteuer auf Fr. 821'200.-- festgesetzte Grundstückgewinn
wurde im Verfahren vor der Steuerrekurskommission des Kantons Bern auf Fr.
435'400.-- festgelegt. Mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Bern
beantragte X.________ namentlich, er sei der ordentlichen Veranlagung als
selbständiger Liegenschaftshändler zu unterstellen. Das Verwaltungsgericht wies
die Beschwerde mit Urteil vom 29. Juni 2011 ab, soweit darauf einzutreten war.

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 5. September 2011
stellt X.________ dem Bundesgericht den Antrag, das Urteil des
Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und er sei der ordentlichen Veranlagung als
selbständiger Liegenschaftshändler zu unterstellen, was die Veranlagungsbehörde
Oberland ihm auch bestätigt habe.

2.
Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften nebst den Begehren deren
Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der
angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein;
erforderlich ist, dass in gezielter Form auf die für das Ergebnis des
angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingegangen
wird.

Das Verwaltungsgericht hat sich in seinem Urteil ausführlich mit dem schon dort
gestellten Begehren des Beschwerdeführers befasst, für den fraglichen
Liegenschaftsgewinn der ordentlichen Veranlagung als Liegenschaftshändler
unterstellt werden zu wollen (E. 2, 3 und 4), wobei es auch auf das Verhältnis
zwischen Erwerbspreis und geltend gemachten Investitionen eingegangen ist und
dabei die einzelnen Aufwandposten ziffernmässig diskutiert hat (E. 3.2). Sodann
hat es, was die Geltendmachung von Auslagen als Unterhaltskosten oder aber als
wertvermehrende Aufwendung betrifft, das Verhältnis zwischen
Grundstückgewinnsteuer und ordentlicher Einkommenssteuer erläutert (E. 5). Zu
diesen umfassenden, für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgebenden
Erwägungen lässt sich der Beschwerdeschrift nichts Substanzielles entnehmen.
Die Beschwerde enthält mithin offensichtlich keine hinreichende Begründung
(Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des
Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht
einzutreten.

Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des
Kantons Bern und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. September 2011

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller