Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 4A.207/2011
Zurück zum Index I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2011
Retour à l'indice I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2011


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
4A_207/2011

Urteil vom 20. April 2011
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andras Pakay,
Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________ GmbH,
vertreten durch Rechtsanwälte Philipp J. Dickenmann und Amr Abdelaziz,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Kaufvertrag,

Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 25. Juni
2010 und den Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich
vom 21. Februar 2011.
In Erwägung,
dass das Handelsgericht des Kantons Zürich die Beschwerdeführerin mit Urteil
vom 25. Juni 2010 zur Zahlung von EUR 330'000.-- nebst 5 % Zins seit dem 10.
Juli 2007 an die Beschwerdegegnerin verpflichtete;

dass die Beschwerdeführerin dieses Urteil beim Kassationsgericht des Kantons
Zürich anfocht, das mit Zirkulationsbeschluss vom 21. Februar 2011 deren
Beschwerde abwies;

dass die Beschwerdeführerin dem Kassationsgericht eine vom 25. März 2011
datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, das Urteil des
Handelsgerichts und den Beschluss des Kassationsgerichts mit Beschwerde
anzufechten;

dass das Kassationsgericht die Rechtsschrift samt einem Begleitbrief vom 28.
März 2011 an das Bundesgericht schickte;

dass diese Sendung am 29. März 2011 beim Bundesgericht einging;

dass eine Beschwerde innerhalb von dreissig Tagen nach der Zustellung des
angefochtenen Entscheides bzw. der angefochtenen Entscheide beim Bundesgericht
eingereicht werden muss (Art. 100 Abs. 1 BGG);

dass der Beschluss des Kassationsgerichts der damaligen schweizerischen
Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin am 25. Februar 2011 zugestellt wurde;

dass die dreissigtägige Beschwerdefrist am folgenden Tag zu laufen begann (Art.
44 Abs. 1 BGG) und am 28. März 2011 ablief (Art. 45 Abs. 1 BGG);
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die
Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte
der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind
(Art. 42 Abs. 1 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen
Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern
nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und
begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);

dass die Beschwerdebegründung im vorliegenden Fall nach Ablauf der
Beschwerdefrist am 28. März 2011 nicht ergänzt werden konnte (Art. 43 und BGE
134 II 244 E. 2.4.2);

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 25. März 2011 den erwähnten
Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die
Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu
verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Handelsgericht des Kantons Zürich und dem
Kassationsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. April 2011

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin