Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.199/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
6B_199/2011, 6B_215/2011

Urteil vom 10. April 2012
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
Bundesrichter Schöbi,
Gerichtsschreiber Faga.

Verfahrensbeteiligte
1. A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Bernard Rambert,
2. B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Till Gontersweiler,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Mehrfache qualifizierte Veruntreuung und Gehilfenschaft dazu, mehrfache
Urkundenfälschung; Willkür, Anklageprinzip,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts
des Kantons Zürich, I. Strafkammer,
vom 7. Juli 2010.

Sachverhalt:

A.
A.________, früherer Direktor und Chef des Private Banking der Bank C.________,
wird laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 13.
Oktober 2006 vorgeworfen, Ende der 80er-Jahre bis Ende 2000 in seiner Funktion
als Portfoliomanager unzählige unautorisierte Handelstransaktionen sowie
unautorisierte Geld- und Wertschriftentransfers zu Lasten von zahlreichen von
ihm betreuten Kontobeziehungen vorgenommen zu haben.

B.________ wird (zusammen mit A.________ und weiteren Personen) vorgeworfen,
den Kunden der D.________ AG mittels total gefälschter Kontoauszüge einen
fiktiven Devisenhandel vorgespiegelt zu haben. Die Täter hätten die auf
erfundenen Zahlen beruhenden Kommissionen für eigene Zwecke vereinnahmt. Der
Devisenhandel der D.________ AG sei zu einem wesentlichen Teil von A.________
über ein Konto bei der Bank C.________ abgewickelt worden.

Den Geschädigten sei ein Schaden von mindestens Fr. 150 Mio. entstanden.

B.
Das Obergericht des Kantons Zürich sprach A.________ mit Entscheid vom 7. Juli
2010 zweitinstanzlich der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung, des Betrugs,
der Misswirtschaft, der mehrfachen Urkundenfälschung sowie der mehrfachen
Erschleichung einer falschen Beurkundung schuldig. Es verurteilte ihn zu einer
Freiheitsstrafe von 5 ½ Jahren unter Anrechnung der ausgestandenen
Untersuchungshaft von 65 Tagen. Zugleich sprach das Obergericht A.________ von
der Anklage der Urkundenfälschung, Misswirtschaft und Gläubigerschädigung in
zwei Punkten frei (betreffend das Nebendossier 34, 4. und 10. Teil). Auf die
Anklage in Bezug auf den Zeitraum vom 1. Dezember 1993 bis 7. Juli 1995 trat es
infolge Verjährung nicht ein.

B.________ wurde zweitinstanzlich der mehrfachen Gehilfenschaft zu
qualifizierter Veruntreuung und der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig
gesprochen. Das Obergericht bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von
360 Tagessätzen zu Fr. 80.-- und setzte die Probezeit auf zwei Jahre fest.

Zudem verwies das Obergericht verschiedene Schadenersatzforderungen auf den
Zivilweg. Weiter stellte es fest, dass der Entscheid des Bezirksgerichts Zürich
vom 1. Dezember 2008 in mehreren Punkten (insbesondere betreffend das
Nichteintreten auf die Anklage für die Zeit vor dem 1. Dezember 1993, die
Freisprüche von A.________ in Bezug auf die Nebendossiers 28, 31 und 35 sowie
die Zusprechung zahlreicher Schadenersatzforderungen respektive deren Verweis
auf den Zivilweg) in Rechtskraft erwachsen war.

C.
A.________ beantragt, er sei vom Vorwurf der qualifizierten Veruntreuung
(betreffend die Nebendossiers 2-14, 16-27, 29, 30, 32, 33 und 34 [6. Teil]) und
der Urkundenfälschung (betreffend die Nebendossiers 2-14, 16-27, 29, 30, 32, 33
und 34 [3. Teil]) freizusprechen. Er sei zu einer bedingten Freiheitsstrafe von
18 Monaten zu verurteilen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die
Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei ihm in Bestätigung der
vorinstanzlichen Schuldsprüche eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 2 ½ Jahren
aufzuerlegen oder die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz
zurückzuweisen.

B.________ beantragt, er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Eventualiter
sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Subeventualiter sei die Strafe auf höchstens 90 Tagessätze festzusetzen. Zudem
ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung.

D.
Das Obergericht des Kantons Zürich hat auf Vernehmlassung verzichtet. Die
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich beantragt in ihrer Vernehmlassung,
die Beschwerde von A.________ sei abzuweisen. Ebenso sei die Beschwerde von
B.________ abzuweisen.

Erwägungen:

1.
1.1 Das Bundesgericht vereinigt mehrere Verfahren, wenn diese in einem engen
sachlichen Zusammenhang stehen, namentlich wenn sie sich gegen denselben
Entscheid richten, und wenn sie die gleichen Parteien sowie ähnliche oder
gleiche Rechtsfragen betreffen (vgl. BGE 126 V 283 E. 1 S. 285; 113 Ia 390 E. 1
S. 394; je mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind erfüllt. Es rechtfertigt
sich daher, die beiden Beschwerden gestützt auf Art. 71 BGG in sinngemässer
Anwendung von Art. 24 Abs. 2 lit. b BZP zu vereinigen und in einem einzigen
Entscheid zu beurteilen.

1.2 Das Bezirksgericht Zürich respektive die Vorinstanz stellte fest, dass die
in den Nebendossiers (nachfolgend: ND) 14 und 32 enthaltenen Vorwürfe verjährt
sind. Auf die entsprechende Anklage traten die Vorinstanzen nicht ein
(erstinstanzlicher Beschluss Dispositiv-Ziffer 1, vorinstanzlicher Entscheid S.
95 und Beschluss Dispositiv-Ziffern 1 und 4a). Soweit A.________ (nachfolgend:
Beschwerdeführer 1) diesbezüglich einen Freispruch vom Vorwurf der
qualifizierten Veruntreuung und der Urkundenfälschung beantragt, ist auf die
Beschwerde nicht einzutreten.

1.3 Der Beschwerdeführer 1 legt ein von Prof. Dr. E.________ erstelltes
Rechtsgutachten vom 1. März 2011 ins Recht. Soweit er lediglich darauf verweist
und es als Bestandteil seiner Beschwerde bezeichnet, ist sein Vorbringen nicht
zu hören. Gleiches gilt, soweit B.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer 2)
seine Ausführungen im kantonalen Verfahren zum Bestandteil seiner Beschwerde
erklärt oder auf ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. E.________ vom 4. Mai 2010
verweist. Die Begründung der Beschwerde muss in der Beschwerdeschrift selbst
enthalten sein und blosse Verweise auf andere Aktenstücke sind unbeachtlich
(BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f. mit Hinweisen).

2.
In tatsächlicher Hinsicht wird den Beschwerdeführern zusammengefasst Folgendes
zur Last gelegt (Anklageschrift der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich
vom 13. Oktober 2006 S. 3 ff.), wobei der Beschwerdeführer 1 anlässlich der
vorinstanzlichen Verhandlung den Sachverhalt anerkannte:

2.1 ND 2-33
2.1.1 Der Beschwerdeführer 1 arbeitete vom 1. Februar 1984 bis 6. Januar 2001
in der früheren Bank C.________ (heute: Bank C.A.________ AG, nachfolgend: Bank
C.A.________) in Zürich. Ab 1. März 1992 nahm er die Position eines Direktors
für das Gesamtunternehmen ein. Als Chef des Private Banking und Mitglied der
Geschäftsleitung war er hinter dem Generalmanager das ranghöchste
Direktionsmitglied der Bank C.A.________.
2.1.2 Der Beschwerdeführer 1 führte über Kundenkonten unautorisiert spekulative
Handelstransaktionen (Devisenhandel, Aktienhandel, Optionenhandel, Terminhandel
etc.) sowie Geld- und Wertschriftentransfers aus. Damit wollte er die mit den
Handelstransaktionen erzielte Performance beschönigen sowie sich selbst oder
Dritte unberechtigt wirtschaftlich besserstellen.
2.1.3 Der Beschwerdeführer 1 fingierte Vergütungs-, Kauf- und Verkaufsaufträge,
missbrauchte Blankounterschriften von Geschädigten im Ausland und
vervollständigte von Kunden unterschriebene Formulare und Mandate
vereinbarungswidrig. Ohne Wissen des jeweiligen Kontoberechtigten unterteilte
er dessen Konto in Unterkonten, um unautorisierte Transaktionen respektive
Verluste in diese Unterkonten zu verschieben und den Handel über das Unterkonto
weiterzuführen. Den Kunden gegenüber verschwieg er die von ihm vorgenommenen
Transaktionen. Er spiegelte ihnen mündlich und schriftlich (mittels sogenannter
valuation statements) Vermögensstände, Anlagesituationen und Performances vor,
die nicht der Wirklichkeit entsprachen.
2.1.4 Der Beschwerdeführer 1 erzielte mit den von ihm betreuten Kundengeldern
zeitweise 70 % des Gesamtumsatzes der Bank C.A.________. Er erwirtschaftete zum
Schaden der Bankkunden einen Betrag in mindestens dreistelliger Millionenhöhe.
Zudem liess er sich Vermögenswerte von über USD 10 Mio. für die Deckung seiner
hohen Lebenshaltungskosten zukommen. Ebenso verschenkte er engen Freunden
Vermögenswerte in Millionenhöhe.

2.2 ND 34
2.2.1 In der Zeit von Februar 1997 bis Ende 2000 verwendete der
Beschwerdeführer 1 zusammen mit F.________ und G.________ Kundenvermögen der
Geschädigten, welches der D.________ AG (nachfolgend: D.________) zur
Aufbewahrung und Verwaltung anvertraut worden war, weisungswidrig als
Deckungssubstrat für eigene Transfers und Transaktionen. Die Täter verschwiegen
den Geschädigten anlässlich der Investitionen, dass die Vermögenswerte mit
Debitsalden belastet werden und damit nicht mehr frei verfügbar waren.
2.2.2 Den Kunden wurde durch die obgenannten Personen sowie durch den
Beschwerdeführer 2 (als Gehilfen) mittels total gefälschter Kontoauszüge ein
Devisenhandel vorgespiegelt, der nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmte.
Dadurch sollten auf fiktiven Zahlen beruhende Kommissionen vereinnahmt und die
Kundengelder als Haftungssubstrat für eigene Transaktionen verwendet werden.
Die erzielten Gewinne und die erlittenen Verluste wurden beschönigt
dargestellt. Der Devisenhandel der D.________ wurde (ab März 1997 zu einem
wesentlichen Teil, ab November 1998 ausschliesslich) durch den Beschwerdeführer
1 über ein Konto bei der Bank C.A.________ abgewickelt. Der Beschwerdeführer 2
war für sämtliche administrativen Belange zuständig und ab Anfang 1997 für die
Abrechnungen des Devisenhandels gegenüber den Kunden verantwortlich.
2.2.3 Um die D.________ als fortführungswürdig erscheinen zu lassen, wurden der
Buchhalter und die Revisionsstelle in der Zeit von Ende 1996 bis Ende 2000
wiederholt falsch und unvollständig informiert. Mittels einer Ende 1996 in die
Bilanz aufgenommenen fiktiven Forderung der Aktionäre F.________ und G.________
gegenüber der D.________ in der Höhe von Fr. 1 Mio. täuschten der
Beschwerdeführer 1, F.________ und G.________ Ende 1997/anfangs 1998 eine
Kapitalerhöhung vor.
2.2.4 Um dem bei der Bank C.A.________ eröffneten Konto der D.________
Haftungssubstrat zu verschaffen, änderte der Beschwerdeführer 1 im April 1997
zwei als Eigenpfand bestimmte Formulare ohne Wissen und Willen der jeweiligen
Kontoinhaber in Drittpfänder ab. Dadurch schuf der Beschwerdeführer 1
Haftungssubstrat in der Höhe von Fr. 3 Mio.

3.
3.1 Der Beschwerdeführer 1 rügt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Aus der
Anklageschrift gehe der von der Vorinstanz behauptete Gefährdungsschaden nicht
hervor. Er sei von der vorinstanzlichen Definition des Schadens überrascht
worden. Der in der Anklageschrift umschriebene Sachverhalt lasse keine
Verurteilung wegen Veruntreuung zum Schaden der Bankkunden zu (Beschwerde S. 22
ff.).

3.2 Der Beschwerdeführer 2 sieht das Anklageprinzip verletzt, da die
Anklagebehörde anlässlich der erstinstanzlichen Verhandlung 30 Ergänzungen
eingereicht habe. Auf Grund der mangelhaften Anklageschrift sei es nicht
möglich gewesen, die Verteidigung genügend wahrzunehmen. Zudem seien nicht die
Kunden der Bank geschädigt worden, sondern allein die Bank. Diese Frage der
geschädigten Person sei von grösster Bedeutung (Beschwerde S. 3 ff.). Weiter
suggeriere die Vorinstanz, dass er sich durch seine Tätigkeit bei der
D.________ bereichert haben soll. Damit gehe sie weiter als der Vorwurf in der
Anklageschrift (Beschwerde S. 23 f.).

3.3 Die Vorinstanz erwägt, aus den vor der ersten Instanz und im
Berufungsverfahren gehaltenen Plädoyers ergebe sich, dass die Rechtsvertreter
in der Lage gewesen seien, ihre Klienten effektiv zu verteidigen. Im
Vordergrund stünden Veruntreuungen zum Nachteil der Bankkunden und nicht zum
Nachteil der Bank, weshalb die frühere Fragestellung an den Privatgutachter
sich als nicht adäquat erweise. Ebenso wenig treffe zu, dass kurzfristig und
ohne genügende Zeit für die Verteidigung vom Vorwurf des Betrugs auf den
Vorwurf der Veruntreuung gewechselt worden sei (angefochtenes Urteil S. 77
ff.).

3.4 Nach dem aus Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie aus Art. 6 Ziff. 1
und Ziff. 3 lit. a und b EMRK abgeleiteten Anklagegrundsatz bestimmt die
Anklageschrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens. Gegenstand des
gerichtlichen Verfahrens können nur Sachverhalte sein, die dem Beschuldigten in
der Anklageschrift vorgeworfen werden (Umgrenzungsfunktion). Das Gericht ist an
die Anklage gebunden (Immutabilitätsprinzip), nicht aber an dessen rechtliche
Würdigung durch die Anklagebehörde. Die Anklage hat die der beschuldigten
Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so präzise zu
umschreiben, dass die Vorwürfe genügend konkretisiert sind. Das Anklageprinzip
bezweckt zugleich den Schutz der Verteidigungsrechte der angeschuldigten Person
und dient dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Informationsfunktion). Gemäss
Art. 32 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 3 lit. a EMRK hat jede beschuldigte Person
Anspruch darauf, möglichst rasch und umfassend über die gegen sie erhobenen
Beschuldigungen unterrichtet zu werden (BGE 133 IV 235 E. 6.2 und 6.3 S. 244
ff. mit Hinweisen).

3.5 Die über 500 Seiten umfassende Anklageschrift (exklusiv
Geschädigtenverzeichnis und zahlreiche Anhänge) umschreibt in Ziffer I
(Einleitung) in allgemeiner Weise die frühere herausragende Stellung des
Beschwerdeführers 1 bei der Bank C.A.________, seine ausgeklügelte
Vorgehensweise betreffend die inkriminierten Transaktionen und Transfers, die
Täuschung der Kunden, deren Vermögensdispositionen sowie den dadurch erzielten
Vermögensvorteil (Anklageschrift S. 3-15). In den Ziffern II bis XXXII sowie
XXXIV legt die Staatsanwaltschaft das dem Beschwerdeführer 1 zur Last gelegte
Verhalten in Bezug auf die ND 2-33 und 35 im Einzelnen dar (Anklageschrift S.
16-451, S. 501-503). Die Anklageziffer XXXIII umschreibt schliesslich den
Vorwurf im Zusammenhang mit der D.________ (ND 34, Anklageschrift S. 452-500).
Als Geschädigte bezeichnet die Anklageschrift die Kunden der Bank C.A.________,
welche mehrheitlich in den 80er- und 90er-Jahren ein Konto eröffneten und den
Beschwerdeführer 1 als Portfoliomanager mit dessen Verwaltung beauftragten,
respektive die Kunden der D.________. Als Anhang zur Anklage werden die
Geschädigten einzeln aufgeführt.
3.6
3.6.1 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 1 genügt die Anklageschrift
den sich aus der Umgrenzungs- und Informationsfunktion ergebenden
Anforderungen. Unter dem Gesichtspunkt der Informationsfunktion ist nach den
zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz massgebend, dass der Beschuldigte genau
weiss, was ihm angelastet wird, damit er seine Verteidigungsrechte angemessen
ausüben kann. Der Anklagesachverhalt ist klar umrissen und führt die Umstände
im Detail auf, unter denen die dem Beschwerdeführer 1 vorgeworfenen Handlungen
begangen wurden. Die grundlegende Tathandlung lag in der weisungswidrigen
Verwendung der anvertrauten Gelder, wobei die Vorgehensweise
(Handelstransaktionen, Geld- und Wertschriftentransfers, Barbezüge) in allen
Einzelheiten umschrieben und hinreichend konkretisiert wird. Eine unter Wahrung
des Grundsatzes des rechtlichen Gehörs zulässige abweichende rechtliche
Würdigung des gleichen Lebenssachverhalts durch das Gericht liegt nicht vor
(vgl. HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl.
2005, § 50 Rz. 11). Weiter gehen sowohl die Anklage als auch die Vorinstanzen
von einer Schädigung der Bankkunden aus. Es ergibt sich zudem unzweifelhaft,
dass dem Beschwerdeführer 1 vorgeworfen wird, in der Absicht gehandelt zu
haben, sich oder Dritten einen unrechtmässigen Vermögensvorteil zu verschaffen.

Der Beschwerdeführer 1 konnte demnach mit hinreichender Klarheit erkennen,
welche Handlungen ihm angelastet werden. Die Vorinstanz sieht den verursachten
Vermögensschaden nicht in einer Schmälerung der Bankguthaben. Vielmehr wurde
nach ihrer zutreffenden Auffassung die Geltendmachung der Forderungen gegenüber
der Bank C.A.________ faktisch erschwert und dadurch der Bankkunde als
Gläubiger in seinem Vermögen geschädigt (E. 5.3.5 nachfolgend). Es ist nicht
ersichtlich, inwiefern die Verteidigungsrechte des Beschwerdeführers 1
diesbezüglich tangiert sein sollten respektive, inwiefern er je nach
Schadensbegriff eine andere Verteidigungsstrategie hätte einschlagen müssen.
Solches wird vom Beschwerdeführer 1 auch nicht näher substanziiert. Ihm war
jedenfalls zweifellos klar, dass die inkriminierten Handlungen als gegen das
Vermögen der Bankkunden gerichtet qualifiziert wurden. Ebenso war ihm klar,
dass ein Vermögensschaden möglicherweise in einer Gefährdung der Bankguthaben
gesehen würde. Bereits vor dem Bezirksgericht Zürich behauptete er, dass ein
unautorisierter Transfer als rein bankinterner Buchhaltungsvorgang sich nicht
auf die Höhe des Kundenguthabens auswirke (erstinstanzlicher Entscheid S. 28).
Wird solches aber von der Verteidigung behauptet, so musste für sie ebenso die
im Raum stehende Möglichkeit einer allfälligen Gefährdung der Forderungen
erkennbar sein. Sie hat denn auch vor dem Bezirksgericht Zürich entsprechende
Ausführungen gemacht (erstinstanzliche Plädoyernotizen act. 217A S. 14 und 26).
Deshalb ist die Behauptung des Beschwerdeführers 1, von der Schadensdefinition
der Vorinstanz überrascht worden zu sein, nicht plausibel.

Zudem verkennt der Beschwerdeführer 1, dass die Anklageschrift bloss die
tatsächlichen Elemente, also den Lebenssachverhalt als historisches Ereignis,
zu schildern hat. Entgegen seinem Dafürhalten ist beispielsweise nicht nötig
respektive nicht möglich, dass die Anklage eine faktische Erschwerung der
Durchsetzbarkeit der Forderungen darlegt und den Schaden beziffert. Ebenso
wenig ist hier relevant, ob und mit welchem Ausgang Zivilprozesse gegen die
Bank C.A.________ angestrengt wurden. Der Beschwerdeführer 1 vertritt
offensichtlich die Auffassung, dass die vorinstanzlichen Erwägungen sich in der
Anklage widerspiegeln müssten (vgl. Beschwerde S. 24 Ziffer 49 und S. 25 f.
Ziffer 52). Die Anklageschrift ist jedoch nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum
Zweck der Umgrenzung des Prozessgegenstandes und der Information des
Beschuldigten, damit dieser die Möglichkeit hat, sich zu verteidigen. Eine
Anklageschrift ist kein Urteil (Urteil 6P.183/2006 vom 19. März 2007 E. 4.2).
Ob als Vermögensschaden die Reduktion der Forderung des Bankkunden oder die in
ihrem materiell-rechtlichen Bestand unveränderte, aber durch die Kontoführung
nicht (vollständig) ausgewiesene Forderung gesehen wird, ist eine Rechtsfrage.
Diese ist vom Gericht, losgelöst von der jeweiligen Darstellung in der
Anklageschrift, zu beantworten. Der Beschwerdeführer 1 vermag schliesslich aus
dem Umstand, dass er vom Bezirksgericht Zürich in Bezug auf eine ihm zur Last
gelegte Verpfändung (ND 19 Ziff. 4) freigesprochen wurde, nichts zu seinen
Gunsten abzuleiten.
3.6.2 Ebenso wenig liegt betreffend den Beschwerdeführer 2 eine Verletzung des
Anklageprinzips vor. Soweit dieser behauptet, anlässlich der erstinstanzlichen
Verhandlung sei die Anklageschrift mit 30 Ergänzungen ausgeweitet worden,
genügt sein Vorbringen den qualifizierten Begründungsanforderungen im Sinne von
Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Der Beschwerdeführer 2 zeigt nicht auf, was Inhalt
der Ergänzungen war und welche Ergänzungen sich auf den Anklagevorwurf gegen
ihn richteten. Ebenso wenig legt er substanziiert dar, inwiefern dadurch die
Verteidigungsrechte tangiert wurden. Darauf ist nicht einzutreten.

Nach dem Dafürhalten des Beschwerdeführers 2 könne ein Bankkunde, dessen
Kontostand durch einen ungetreuen Portfoliomanager geschmälert wird, seinen
Anspruch gegenüber der Bank zivilrechtlich problemlos durchsetzen. Schliesse
dieser Kunde aber mit der Bank verfrüht einen Vergleich ab, anstatt den
Prozessweg (bis zu einem Sachentscheid) zu beschreiten, so sei der Schaden nur
im Verhalten des Bankkunden zu sehen und nicht im treuwidrigen Agieren des
Portfoliomanagers. Wie es sich damit verhält, kann an dieser Stelle
offenbleiben. Die Behauptung, dass nicht die Bankkunden geschädigt seien,
sondern einzig die Bank C.A.________, betrifft eine materiell-rechtliche
Fragestellung und geht im Zusammenhang mit dem als verletzt gerügten
Anklageprinzip an der Sache vorbei. Die Vorinstanz wie auch die Anklageschrift
gehen von einer Schädigung der gleichen Personen, nämlich der Bankkunden
respektive der Kunden der D.________, aus. Damit hält sich die Vorinstanz am
Sachverhalt, welcher in der Anklage umgrenzt wird. Deshalb erweist sich nach
den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz die frühere Fragestellung an den
Gutachter (ob ein Urteil auf Grund von Veruntreuungen von Kundengeldern zum
Schaden der Bank den Anklagegrundsatz verletze, wenn die Anklage eine
Veruntreuung zum Schaden der Kunden behaupte) als nicht relevant.

Die Vorinstanz legt dem Beschwerdeführer 2 zur Last, er habe durch sein
Verhalten dazu beigetragen, dass sich die D.________ respektive die anderen
Angeklagten unrechtmässig bereichert hätten (angefochtener Entscheid S. 114).
Sich selbst habe er nicht direkt bereichert. Indes habe er durch sein Mitwirken
erreicht, bei der D.________ angestellt zu bleiben und einen guten Lohn zu
beziehen (angefochtener Entscheid S. 215). Letzteres berücksichtigt die
Vorinstanz ausschliesslich im Rahmen des Verschuldens und geht nach den
zutreffenden Ausführungen des Beschwerdeführers 2 nicht explizit aus der
Anklageschrift hervor. Darin liegt jedoch keine Verletzung des Anklageprinzips.
§ 162 Abs. 1 Ziff. 2 des Gesetzes (des Kantons Zürich) vom 4. Mai 1919
betreffend den Strafprozess (StPO; LS 321; aufgehoben per 1. Januar 2011) hielt
ausdrücklich fest, dass blosse Strafzumessungsgründe in der Anklage nicht
aufzuführen waren. Dem Anklagesachverhalt kommt mithin keine wesentliche
Bedeutung zu, soweit er sich lediglich auf die Strafzumessung auswirkt (Urteil
1P.494/2002 vom 11. November 2002 E. 3, in: Pra 2003 Nr. 81 S. 444).
3.6.3 Dass und inwiefern eine wirksame Verteidigung nicht möglich gewesen sein
sollte, ist nicht ersichtlich und zeigen die Beschwerdeführer zudem nicht auf.
Eine Verletzung des Anklageprinzips liegt nicht vor.

4.
Die gegen den Beschwerdeführer 2 gerichtete Anklage beschränkt sich auf ND 34
3. Teil. Diesbezüglich macht der Beschwerdeführer 2 eine willkürliche
Beweiswürdigung (Art. 9 BV) sowie die Verletzung der Unschuldsvermutung (Art.
32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK), des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2
BV) und des Anspruchs auf ein gerechtes Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6
Ziff. 1 EMRK) geltend.

4.1 Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur gerügt werden, wenn
sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von
Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des
Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs.
1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die
Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 136 II 304 E. 2.4 S.
313 f. mit Hinweis; vgl. zum Begriff der Willkür BGE 136 III 552 E. 4.2 S. 560
mit Hinweisen).

Ebenfalls unter dem Gesichtspunkt der Willkür prüft das Bundesgericht,
inwiefern das Sachgericht den Grundsatz "in dubio pro reo" als
Beweiswürdigungsregel verletzt hat. Ob dieser Grundsatz als Beweislastregel
verletzt ist, prüft es hingegen mit freier Kognition. Diese aus der
Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK) abgeleiteten
Maximen wurden wiederholt dargelegt, worauf zu verweisen ist (BGE 127 I 38 E.
2a S. 40 f. mit Hinweisen).
Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willkürlichen
Anwendung von kantonalem Recht und Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung)
gerügt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begründung. Eine solche Rüge
prüft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur, wenn sie in der
Beschwerde vorgebracht und substanziiert begründet worden ist. Das bedeutet,
dass klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids
darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen
(Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; je
mit Hinweisen).

4.2 Laut Anklagebehörde habe der vorgeschobene Zweck der D.________ in der
Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Finanzen, Versicherungen,
Anlagefonds, Treuhand- und Kapitalanlagen etc. bestanden. Tatsächlich habe die
D.________ ausschliesslich Devisenhandel betrieben. Den Beschwerdeführern wird
in ND 34 3. Teil unter anderem vorgeworfen, zusammen mit F.________ und
G.________ den Kunden der D.________ fiktive Devisengeschäfte vorgespiegelt zu
haben. Zu diesem Zweck seien den Kunden von ca. Oktober 1996 (für den
Beschwerdeführer 1 relevant ab März 1997) bis Ende 2000 Kontoauszüge zugestellt
worden mit einem in allen Belangen (Zeitpunkt und Anzahl der Geschäfte,
Währung, Betrag, Gewinne und Verluste) frei erfundenen Devisenhandel
(Anklageschrift S. 460 ff.).

4.3 Die erste Instanz lässt in ihre Beweiswürdigung die Aussagen des
Beschwerdeführers 2, von G.________, F.________ sowie von H.________
(Buchhalter der D.________) einfliessen. Sie verweist auf die Aussagen des
Beschwerdeführers 2, wonach die D.________ frei gewesen sei, welchen Kurs sie
den Kunden habe verrechnen wollen. Dieses Vorgehen sei von verschiedenen
Leuten, der Revisionsstelle, von allfälligen Rechtsanwälten, der V.________ und
möglicherweise auch der Bank C.A.________ überprüft worden. Deshalb habe sich
der Beschwerdeführer 2 nach eigenen Aussagen überzeugen lassen, dass dies
alles, mithin die beliebige Festsetzung von fiktiven Handelsgeschäften, seine
Richtigkeit habe. Er habe jeweils von F.________ die Zahlen (Anzahl Trades mit
Datum und Volumen) auf einem handgeschriebenen Zettel erhalten und diese im
System erfasst. Auf den erfundenen Trades seien die Provisionen berechnet
worden. Dass man den Kunden im Januar 1997 nicht den effektiven Verlust in der
Höhe von Fr. 567'254.--, sondern einen geschönten Verlust von Fr. 91'800.47
ausgewiesen habe, sei laut G.________ deshalb erfolgt, um Probleme mit den
Kunden zu vermeiden. Diese hätten, so H.________, wohl ihr Geld abgezogen, wenn
die Informationen der Wirklichkeit entsprochen hätten. Die erste Instanz
gelangt gestützt auf diese Aussagen zum Ergebnis, dass den Kunden der
D.________ von ca. Ende Oktober 1996 bis Ende 2000 bewusst frei erfundene
Geschäfte ausgewiesen worden seien. Dies sei mit dem Zweck erfolgt, weiterhin
Kommissionen gestützt auf die fiktiven Zahlen zu erheben und die Kundenvermögen
als Sicherheit für Transfers und Transaktionen zu verwenden. Auch seien die
Kunden dadurch abgehalten worden, ihre Gelder abzuziehen.

Als Massstab für die Festsetzung der Provisionen seien nicht die effektiven
Erfolgszahlen aus dem Devisenhandel genommen worden, sondern der Mittelbedarf
der D.________. Ein solch geschäfts- und sorgfaltswidriges Verhalten habe bei
allen Beteiligten ihren guten Glauben zerstören müssen. Dies gelte auch für den
Beschwerdeführer 2, obwohl sich dieser als einfachen und ahnungslosen,
lediglich mit administrativen Aufgaben betrauten Befehlsempfänger darzustellen
versuche. Dass die Berechnung der Provisionen auf erfundenen Trades nicht
rechtmässig sein könne, hätte er erkennen müssen, dies trotz angeblicher
Beteuerungen des Verwaltungsrates, der Revisionsstelle, Banken und
Rechtsberater. Der Beschwerdeführer 2 habe von den Jahresabschlüssen ab 1996
Kenntnis und Einblick in Interna der D.________ gehabt und deren Machenschaften
tatkräftig unterstützt (erstinstanzlicher Entscheid S. 561 ff.).

Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer 2 sei in Bankbelangen keineswegs
unerfahren gewesen. Er habe dazu beigetragen, die Kunden der D.________ zu
täuschen. Seine Gutgläubigkeit könne er nicht auf die Allgemeinen
Geschäftsbedingungen der D.________ stützen. Die fiktiven Zahlen habe er von
F.________ übermittelt gekriegt, wobei er ab Ende 1999 selbst den Kurs
"gestellt" und das Einverständnis von F.________ eingeholt habe. Er habe, auch
im Hinblick auf den Fall I.________, zumindest in Kauf genommen, dass das
Vorgehen unrechtmässig gewesen sei. Auf allfällige Beschwichtigungen durch
H.________, J.________ oder K.________ habe er sich nicht verlassen dürfen
(angefochtenes Urteil S. 109 ff.).

Die Vorinstanz sieht den eingeklagten Tatvorwurf unter Hinweis auf die
erstinstanzlichen Erwägungen als erstellt (angefochtener Entscheid S. 109 f.
mit Verweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 569 ff.).

4.4 Es reicht für die Rüge einer willkürlichen Beweiswürdigung nicht aus, wenn
der Beschwerdeführer 2 zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen
Verfahren frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen
Beweise richtigerweise zu würdigen gewesen wären (Beschwerde S. 9 ff.).
Nach dem Dafürhalten des Beschwerdeführers 2 würden aus den Untersuchungsakten
keine Hinweise hervorgehen, dass er nicht gutgläubig gehandelt habe. Er zitiert
beispielsweise verschiedene Aussagen von H.________, die ihn nach seinem
Dafürhalten entlasten würden und wonach er alles daran gesetzt habe, dass die
Buchhaltung korrekt geführt worden sei. Die gegenteilige Auffassung der
Vorinstanzen beruhe auf der Überzeugung, dass ein Vorbestrafter nicht
gutgläubig sein könne. Damit wiederholt der Beschwerdeführer 2 seine
Ausführungen im kantonalen Verfahren und legt lediglich dar, wie die
Schilderungen von H.________ seiner Meinung nach richtigerweise zu würdigen
gewesen wären. Er bringt, ebenfalls wie bereits vor Vorinstanz deponiert,
mehrfach vor, selbst F.________ habe bestätigt, dass er (der Beschwerdeführer
2) "mit der Sache nun wirklich nichts zu tun" habe. Die erste Instanz hält dazu
fest, der Beschwerdeführer 2 werde durch die Aussagen des Mitangeklagten
F.________ nicht entlastet. Der Beschwerdeführer 2 stellt diesen Erwägungen
einzig seine davon abweichende Auffassung gegenüber, was unbehelflich und
ungeeignet ist, Willkür respektive eine Verletzung der Unschuldsvermutung
aufzuzeigen.

Die Vorinstanz erwägt, dass der Beschwerdeführer 2 und G.________ sich für die
Zeit bis Frühjahr 1997 nicht auf das Vertrauen in den damals angesehenen
Beschwerdeführer 1 berufen könnten, da Letzterer erst ab Frühjahr 1997 in die
D.________ involviert gewesen sei. Soweit der Beschwerdeführer 2 in diesem
Zusammenhang eine Aktenwidrigkeit rügt (Beschwerde S. 14), überzeugt sein
Vorbringen nicht. In appellatorischer Kritik erschöpft sich die bereits im
kantonalen Verfahren vorgebrachte Schilderung seiner Arbeitsweise, wonach er
die Buchungen einzig auf Geheiss von F.________ und nach Rücksprache mit
Drittpersonen (Buchhalter und Revisoren) ausgeführt habe. Die Vorinstanz hält
dazu fest, der Beschwerdeführer 2 sei mehr als nur ein ahnungsloses Tatwerkzeug
gewesen. Er habe von den frei erfundenen Kursen gewusst und selbst eingeräumt,
die Kommissionen nicht auf den effektiven, sondern vielmehr auf den frei
erfundenen Trades berechnet zu haben (vgl. im Gegensatz dazu die Schreiben des
Beschwerdeführers 2 an die Kunden der D.________, wonach die Honorierung nur
auf Erfolgsbasis erfolge; erstinstanzlicher Entscheid S. 548). Zudem sei er
(unter anderem als früherer Chef Zahlungsverkehr in der L._________ sowie als
Chef im Privatkundengeschäft bei der M.________-bank) in Bankbelangen erfahren
gewesen. Der Beschwerdeführer 2 behauptet, trotz seiner früheren beruflichen
Erfahrung sei die Art von Arbeiten bei der D.________ für ihn neu gewesen, und
er verfüge lediglich über eine bescheidene Ausbildung und Büropraxis. Damit
vermag er nicht aufzuzeigen, dass die vorinstanzlichen Feststellungen
betreffend seine fachlichen Kenntnisse schlechterdings nicht mehr vertretbar
sein sollten.

Was der Beschwerdeführer 2 in Bezug auf den Fall I.________ vorbringt
(Beschwerde S. 16 ff.), vermag die vorinstanzliche Beweiswürdigung ebenfalls
nicht zu erschüttern. I.________ war früherer Aktionär der D.________,
Verwaltungsrat und Händler, bis er Ende August 1996 und somit rund ein halbes
Jahr nach dem Eintritt des Beschwerdeführers 2 aus der D.________ ausschied.
Gemäss ND 34 1. Teil Ziff. 5 der Anklageschrift gelangten die Kundengelder der
D.________ zu jener Zeit auf ein Konto bei der N.________ Ltd. in London. Diese
Gesellschaft war für die Abwicklung des Devisenhandels zuständig. Bis Ende
August 1996 flossen zur Durchführung des Devisenhandels Kundengelder in der
Höhe von ca. Fr. 2.77 Mio. an die N.________ Ltd. Nachdem Ende August 1996 die
Zusammenarbeit mit der N.________ Ltd. beendet worden war, wurden die
Kundengelder von den Konten der N.________ Ltd. auf das Konto der D.________
bei der V.________ in O.________ übertragen. Dabei flossen lediglich ca. Fr.
1.5 Mio. zurück. Die Kunden der D.________ wussten von dieser Differenz von ca.
Fr. 1.3 Mio. respektive von diesen Verlusten nichts, da sie in der Zeit des
Devisenhandels von Dezember 1995 bis August 1996 über die tatsächlich
getätigten Devisenhandelsgeschäfte nicht bzw. falsch informiert worden waren.
Ihnen waren mittels Kontoauszüge Devisengeschäfte ausgewiesen worden, welche
mit der Wirklichkeit nichts zu tun hatten. Tatsächlich waren durch den
Devisenhandel bei der N.________ Ltd. in London Verluste in der Höhe von ca.
Fr. 840'000.-- generiert sowie Kundengelder im Umfang von ca. Fr. 540'000.--
für die D.________ abdisponiert worden. Die D.________ legte Ende August 1996
gegenüber den Kunden offen, dass im Devisenhandel effektiv ein Verlust in der
Höhe von ca. Fr. 1.3 Mio. entstanden war, und machte dafür allein I.________
verantwortlich (vgl. Anklageschrift S. 453 ff.). Die Vorinstanz geht davon aus,
dass der Beschwerdeführer 2 insbesondere durch die Aufarbeitung der
entsprechenden Vorfälle Kenntnis von diesen Umständen gehabt habe. Deshalb habe
er nicht annehmen können, dass eine erneute Verwendung gefälschter Kontoauszüge
rechtmässig gewesen wäre (angefochtener Entscheid S. 114). Diese Annahme ist
nicht unhaltbar. Insbesondere trifft nicht zu, dass die Vorinstanz dem
Beschwerdeführer 2 vorwerfe, bereits in den Jahren 1995 und 1996 im
Zusammenhang mit der Handelstätigkeit von I.________ unwahre Kontoauszüge
erstellt zu haben.

Endlich vermag der Beschwerdeführer 2 keine Verfassungs- oder
Konventionsverletzung darzutun, soweit er vorbringt, die wirklich
Verantwortlichen seien nicht angeklagt worden. Diesbezüglich kann auf die
zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen (S. 115) verwiesen werden.
Dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht
mehr vertretbar sein sollte, zeigt der Beschwerdeführer 2 nicht auf, und eine
Verletzung der Unschuldsvermutung ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz konnte
willkürfrei in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen, dass der
Beschwerdeführer 2 in untergeordneter Stellung die Taten der Hauptakteure der
D.________ (mehrfache qualifizierte Veruntreuungen) über rund drei Jahre lang
mit Wissen und Willen förderte. Deshalb konnte sie von der Einvernahme weiterer
Personen absehen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gemäss Art. 29 Abs. 2
BV liegt nicht vor (vgl. zum Recht des Betroffenen, mit erheblichen
Beweisanträgen gehört zu werden, sowie zur antizipierten Beweiswürdigung BGE
137 II 266 E. 3.2 S. 270; 136 I 265 E. 3.2 S. 272, 229 E. 5.3 S. 236 f.; je mit
Hinweisen). Ebenso wenig wurde der Anspruch des Beschwerdeführers 2 auf ein
gerechtes Verfahren verletzt. Die Beschwerde erweist sich daher als
unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und
Art. 106 Abs. 2 BGG zu genügen vermag.

5.
5.1 Die Vorinstanz bestätigt den erstinstanzlichen Schuldspruch der mehrfachen
qualifizierten Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 und 2 sowie Ziff. 2
StGB (angefochtenes Urteil S. 127 ff. mit Verweis auf den erstinstanzlichen
Entscheid S. 693 ff.).

Betreffend die Vorwürfe in ND 2-14, 16-27, 29, 30, 32 und 33 habe der
Beschwerdeführer 1 in einzelnen Fällen für die Einzahlung auf Kundenkonten
vorgesehene Bargeldbeträge direkt, ohne vorherige Vermischung mit Geldern
anderer Herkunft, für eigene Zwecke verwendet. Damit habe er wie ein Eigentümer
darüber verfügt und den Tatbestand der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff.
1 Abs. 1 StGB erfüllt.

Die bei der Bank C.A.________ einbezahlten Vermögenswerte seien der Bank und
(auf Grund der faktischen Organstellung sowie gestützt auf Art. 172 aStGB) dem
Beschwerdeführer 1 anvertraut gewesen. Indem dieser die Transaktionen ohne
Ermächtigung der jeweiligen Bankkunden getätigt habe, habe er die Gelder
unrechtmässig verwendet. Die Transaktionen hätten, da abredewidrig vorgenommen,
jedoch keinen Einfluss auf den materiell-rechtlichen Bestand der Forderung der
Bankkunden gehabt. Dennoch seien diese geschädigt worden, da die Guthaben in
der Buchhaltung der Bank nicht mehr respektive nur in einem reduzierten Umfang
ausgewiesen gewesen seien. Dadurch sei die Geltendmachung der Forderungen
faktisch erschwert gewesen. Dies komme einer Verminderung des wirtschaftlichen
Werts der Forderung gleich. Der Beschwerdeführer 1 habe zudem mit Wissen und
Willen sowie in der Absicht gehandelt, sich unrechtmässig zu bereichern. Auf
Grund seiner in der Bank C.A.________ ausgeübten Funktion sei er als
berufsmässiger Vermögensverwalter im Sinne der qualifizierten Bestimmung von
Art. 138 Ziff. 2 StGB zu bezeichnen.

Werde rein zivilrechtlich argumentiert, so liege kein Schaden zum Nachteil der
Bankkunden vor. Deren Forderung gegen die Bank stehe den Kunden unverändert zu.
Die Bank C.A.________ und den Beschwerdeführer 1 treffe jedoch eine
Werterhaltungspflicht. Indem der Beschwerdeführer 1 unautorisierte Bezüge
getätigt habe, habe er dieser Pflicht zuwidergehandelt. Die Willensbekundung,
den Anspruch des Treugebers zu vereiteln, erscheine als Vermögensschaden. Die
Forderungen der einzelnen Kunden der Bank C.A.________ seien - wirtschaftlich
betrachtet - in ihrem Wert herabgesetzt gewesen.

5.2 Der Beschwerdeführer 1 legt ein Privatgutachten von Prof. Dr. E.________
ins Recht. Er hält fest, in der Anklageschrift werde beispielhaft in ND 17
(richtig: ND 18) festgehalten, dass das Konto Nr. 2610 ein "Non-management
account" gewesen sei. Die Bankkunden hätten jederzeit die Kontrolle über ihre
Vermögenswerte ausüben können. Da der Treugeber seine Verfügungsmacht nicht
aufgegeben habe, seien die Vermögenswerte der Bank nicht anvertraut. Die
gegenteilige bundesgerichtliche Rechtsprechung sei abzulehnen.

Weiter bringt der Beschwerdeführer 1 wiederholt vor, eine Vermögensschädigung
der Bankkunden sei ausgeschlossen. Die von ihm getätigten unautorisierten
Transaktionen etc. seien zu Lasten des Nostrokontos der Bank C.A.________
erfolgt. In die ihm anvertrauten Vermögenswerte der Kunden habe er nicht
eingegriffen. Eine Schädigung der Bankkunden setze voraus, dass dem von der
Bank gegenüber den Kunden ausgewiesenen Kontostand konstitutive Wirkung
zukomme. Dies sei jedoch nicht der Fall. Vielmehr habe die Kontoführung
deklaratorischen Charakter. Dies verhindere, dass die Bank durch eine
buchhalterische Verminderung des Saldos auf dem Bankauszug eine Forderung des
Bankkunden (teilweise) erfüllen könne. Die Ansprüche des Bankkunden gegen die
Bank würden durch seine (des Beschwerdeführers 1) unautorisierten Handlungen
unberührt bleiben.

Ein "konkret entstandener tatsächlich feststellbarer Gefährdungsschaden" sei,
so der Beschwerdeführer 1, nicht ersichtlich. Der von der Vorinstanz behauptete
Gefährdungsschaden hätte in irgendeiner Weise in sein Vermögen übergehen
müssen. Dies sei offensichtlich nicht der Fall. Gemäss Prof. Dr. E.________
müsse eine Forderung gegen einen Schuldner, der sich als zahlungsunwillig
erkläre, in ihrem Wert herabgesetzt werden. Hier aber bestehe einzig "Dissens
über den konkreten Betrag des Geschuldeten", was eine ganz andere Sachlage
darstelle. Ein blosser Irrtum des zahlungsfähigen Schuldners könne nicht zu
einer relevanten Vermögensschädigung des Gläubigers führen. Solange die Bank
zahlungsfähig und liquid sei, seien die Forderungen der Bankkunden in ihrem
Wert unbeeinträchtigt. Diese hätten keine Vermögensgefährdung erlitten, sondern
eine "bloss virtuelle Schädigung, also eine Schadenshypothese" (Beschwerde S. 7
ff.).
5.3
5.3.1 Der Veruntreuung macht sich gemäss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB schuldig,
wer ihm anvertraute Vermögenswerte unrechtmässig in seinem oder eines anderen
Nutzen verwendet. Der qualifizierten Veruntreuung macht sich schuldig, wer die
Tat u.a. als berufsmässiger Vermögensverwalter oder bei der Ausübung eines
Berufs begeht, zu der er durch eine Behörde ermächtigt ist. Die
tatbestandsmässige Handlung besteht bei der Veruntreuung von Vermögenswerten in
einem Verhalten, durch welches der Täter eindeutig seinen Willen bekundet, den
obligatorischen Anspruch des Treugebers zu vereiteln. Obwohl in Art. 138 Ziff.
1 Abs. 2 StGB nicht ausdrücklich erwähnt, verlangt die Bestimmung den Eintritt
eines Vermögensschadens (BGE 111 IV 19 E. 5 S. 23; NIGGLI/RIEDO, in: Basler
Kommentar, Strafrecht, Bd. II, 2. Aufl. 2007, N. 103 f. zu Art. 138 StGB). Der
subjektive Tatbestand erfordert für beide Tatvarianten der Veruntreuung Vorsatz
und ein Handeln in unrechtmässiger Bereicherungsabsicht. Nach der
Rechtsprechung bereichert sich bei der Veruntreuung von Vermögenswerten
unrechtmässig, wer die Vermögenswerte, die er dem Berechtigten jederzeit zur
Verfügung zu halten hat, in seinem Nutzen verwendet, ohne fähig und gewillt zu
sein, sie jederzeit sofort zu ersetzen (BGE 133 IV 21 E. 6.1 S. 26 f. mit
Hinweisen).
5.3.2 Vorgängig ist auf die in allgemeiner Weise erhobene Rüge des
Beschwerdeführers 1 einzugehen, wonach die Vorinstanz keine von ihm veranlasste
Vermögensverschiebung behauptet habe und genau hätte darlegen müssen, wie und
welche Vermögenswerte verschoben respektive im Sinne des
Veruntreuungstatbestands verwendet worden seien (Beschwerde S. 9, 10 und 15).
Dazu ist einerseits zu bemerken, dass die Rüge - ohne auf bestimmte
Anklagepunkte und die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanzen Bezug zu
nehmen - nicht genügend substanziiert ist. Andererseits bleibt unklar, welche
Bestimmung der Beschwerdeführer 1 damit als verletzt behauptet. Zudem wird der
ihm zur Last gelegte Sachverhalt durch die Anklageschrift respektive die
Vorinstanzen im Detail umschrieben. Es kann (als Beispiel auch für die übrigen
Anklagepunkte) auf ND 11 verwiesen werden. Die dem Beschwerdeführer 1
vorgeworfenen Handlungen zu Lasten von P.________ werden einzeln umschrieben
(Anklageschrift S. 104-113 [inklusive Anhang 1 und 2]; erstinstanzlicher
Entscheid S. 152-172; angefochtener Entscheid S. 92 ff.). Das Bezirksgericht
Zürich hält insbesondere fest:
- wann P.________ bei der Bank C.A.________ ein Konto mit der Bezeichnung
"10254" eröffnete;
- dass P.________ nicht in Aktien investieren wollte, sondern ausschliesslich
in sehr sichere Anlagen (erstklassige Obligationen bzw. erstklassige
festverzinsliche Anlagen);
- welche Aktien- und Devisengeschäfte der Beschwerdeführer 1 im Einzelnen
tätigte (Anhang 1 und 2);
- wann, in welcher Währung und in welcher Höhe zu Lasten des Kontos 10254
Auszahlungen erfolgten (Anhang 1);
- wann, in welcher Währung und in welcher Höhe zu Lasten des Kontos 10254
Transfers und Transaktionen erfolgten und wohin (Anhang 1 und 2);
- dass der Beschwerdeführer 1 im Konto 10254 ohne Wissen und Willen des
Geschädigten ein USD-Konto, ein JPY-Konto (ohne, dass der Geschädigte
Obligationen in japanischer Währung hielt) und ein Unterkonto eröffnete;
- welche Handlungen im Einzelnen ohne Autorisation des Kontoinhabers P.________
erfolgten.
Soweit der Beschwerdeführer 1 deshalb behauptet, die fraglichen Vermögenswerte,
Transaktionen etc. wären ungenügend umschrieben, erweist sich seine Rüge als
offensichtlich unbegründet.
5.3.3 Gemäss dem Dafürhalten des Beschwerdeführers 1 waren die Vermögenswerte
der Bank C.A.________ nicht anvertraut, da die Bankkunden auf ihre Konten
weiterhin zugreifen konnten. Dieser Ansicht ist nicht beizupflichten.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gilt als anvertraut, was jemand mit
der Verpflichtung empfängt, es in bestimmter Weise im Interesse des Treugebers
zu verwenden, insbesondere es zu verwahren, zu verwalten oder einem anderen
abzuliefern (BGE 120 IV 117 E. 2b S. 119 mit Hinweis). Der Täter trägt eine
besondere Werterhaltungspflicht für das wirtschaftlich fremde Vermögen (BGE 133
IV 21 E. 6.2 S. 27 f. mit Hinweisen). Eine Werterhaltungspflicht im Sinne eines
Anvertrautseins liegt in der Regel vor, wenn die verabredungswidrige Verwendung
zu einem Schaden führen kann und mit dem vereinbarten Verwendungszweck daher
dem Risiko einer Schädigung entgegengewirkt werden soll (BGE 129 IV 257 E.
2.2.2 S. 259 f. mit Hinweisen).

Ausreichend für das Anvertrautsein von Vermögenswerten ist, dass der Täter ohne
Mitwirkung des Treugebers über die Werte verfügen kann, ihm mithin Zugriff auf
das fremde Vermögen eingeräumt worden ist (BGE 133 IV 21 E. 6.2 S. 27 mit
Hinweisen; siehe bereits BGE 109 IV 27 E. 3 S. 31 ff.). Dementsprechend gilt
auch ein Bankkonto, diesbezüglich dem Täter eine Vollmacht erteilt wurde, als
anvertrauter Vermögenswert - unabhängig davon, ob der Kontoinhaber noch darüber
verfügen kann oder nicht (vgl. BGE 119 IV 127 E. 2 S. 127 f. mit Hinweisen).
Diese mit BGE 133 IV 21 letztmals in der amtlichen Sammlung publizierte
Rechtsprechung wurde seither wiederholt bestätigt (siehe beispielsweise Urteil
6B_341/2011 vom 10. November 2011 E. 1.5; Urteil 6B_1048/2009 vom 29. Juni 2010
E. 3.1; Urteil 6B_93/2010 vom 12. April 2010 E. 2.3.2). Die auf Bankkonten
deponierten Guthaben und die hinterlegten Wertschriften sind den Banken
anvertraut (Urteil 6S.709/2000 vom 26. Mai 2003 E. 5.3.2; vgl. auch BGE 120 IV
182 E. 1b S. 184). Die Vermögenswerte waren somit der Bank C.A.________
anvertraut (vgl. bereits BGE 69 IV 163 S. 164). Nach den zutreffenden und
unbestrittenen Erwägungen der Vorinstanz waren sie damit auch dem
Beschwerdeführer 1 anvertraut (angefochtenes Urteil S. 130; Beschwerde S. 16;
Urteil 6S.709/2000 vom 26. Mai 2003 E. 5.3.2).
5.3.4 Die Bank respektive den Beschwerdeführer 1 traf eine vertraglich
begründete Werterhaltungspflicht. Durch die unautorisierten, weisungswidrigen
Handelstransaktionen, Geld- und Wertschriftentransfers sowie Barbezüge
bekundete der Beschwerdeführer 1 seinen Willen, den obligatorischen Anspruch
der Bankkunden zu vereiteln. Beispielhaft sei erneut auf ND 11 verwiesen
(erstinstanzlicher Entscheid S. 152 ff.; Anklageschrift S. 104 ff.). Das
Vermögen des Kontoinhabers sollte ausschliesslich in erstklassige
festverzinsliche Anlagen investiert werden. Der Beschwerdeführer 1 hielt sich
nicht an diese vertragliche Vereinbarung einer konservativen
Vermögensverwaltung und täuschte unter anderem nicht erfolgte Aufträge und
Instruktionen des Berechtigten vor. Er tätigte ohne dessen Wissen und
weisungswidrig unter anderem mehrere Aktiengeschäfte (Anhang 1 zur Anklage zu
ND 11), ein unautorisiertes Devisengeschäft (USD-JPY, Anhang 1), zahlreiche
nicht in Auftrag gegebene Barbezüge (Anhang 1), einen unautorisierten Transfer
auf ein Konto einer Bank in Israel sowie Transfers und Transaktionen über ein
Unterkonto (Anhang 2 der Anklage zu ND 11). Darin liegt die Aneignung der
anvertrauten Vermögenswerte und das strafrechtlich relevante Verhalten, indem
der von P.________ als Treugeber bezeichnete Verwendungszweck und die dazu
erteilten Instruktionen verletzt wurden (BGE 129 IV 257 E. 2.2.1 S. 259 mit
Hinweis).
5.3.5 Der Beschwerdeführer 1 stellt sich auf den Standpunkt, die Forderungen
der Bankkunden seien nicht gefährdet, sondern bloss "virtuell" geschädigt
worden. Zu prüfen ist, wie es sich damit verhält.
5.3.5.1 Nach dem wirtschaftlichen Vermögensbegriff umfasst das Vermögen die
Summe aller geldwerten Güter (eingehend MARKUS BOOG, Die Rechtsprechung des
Bundesgerichts zum Begriff des Vermögensschadens beim Betrug, 1991, S. 13 ff.).
Der juristisch-wirtschaftliche Vermögensbegriff ist enger, wobei Ausgangspunkt
stets der wirtschaftliche Wert bildet. Das Vermögen setzt sich danach zusammen
aus der Summe der rechtlich geschützten wirtschaftlichen Werte (BGE 126 IV 165
E. 3b S. 174; 122 IV 179 E. 3d S. 183 f.; je mit Hinweisen; STRATENWERTH/JENNY/
BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Straftaten gegen Individualinteressen, 7.
Aufl. 2010, § 15 N. 40 ff.).

Ein Vermögensschaden ist gegeben bei tatsächlicher Schädigung durch
Verminderung der Aktiven, Vermehrung der Passiven, Nichtverminderung der
Passiven oder Nichtvermehrung der Aktiven sowie, wenn das Vermögen in einem
Masse gefährdet wird, dass es in seinem wirtschaftlichen Wert vermindert ist.
Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vermindert ist das Vermögen, wenn der
Gefährdung im Rahmen einer sorgfältigen Bilanzierung durch Wertberichtigung
oder Rückstellung Rechnung getragen werden muss (BGE 129 IV 124 E. 3.1 S. 125
f. mit Hinweisen; MARTIN SCHUBARTH, Vermögensschaden durch Vermögensgefährdung,
ZStrR 114/1996 S. 78 f.). Wer einen Vermögenswert unrechtmässig verwendet,
gefährdet die Forderung des Treugebers, womit diese an Wert verliert (CHRISTOF
RIEDO, Veruntreuung von Vermögenswerten [...], AJP 12/2003 S. 1483). Eine
illiquide Forderung ist somit nach den zutreffenden Ausführungen der
Oberstaatsanwaltschaft weniger wert als eine liquide Forderung. Mithin bedeutet
die Gefährdung der Verwirklichung des obligatorischen Anspruchs des Treugebers
für diesen einen Vermögensschaden (Urteil 6B_415/2010 vom 1. September 2010 E.
3.3). Abzustellen ist auf eine wirtschaftliche Betrachtungsweise. Selbst eine
nichtige Schuldübernahme führt zu einem Vermögensschaden, weil die Berufung auf
Nichtigkeit stets mit Risiken verbunden ist (Urteil 6B_459/2007 vom 18. Januar
2008 E. 5.4.3).
5.3.5.2 Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz zeitigten die
inkriminierten Transaktionen keinen Einfluss auf den materiell-rechtlichen
Bestand der Forderung des Kunden gegenüber der Bank (angefochtener Entscheid S.
130). Entsprechend hält auch der Beschwerdeführer 1 mehrfach wiederholend fest,
die Ansprüche der Bankkunden gegenüber der Bank C.A.________ seien durch seine
unautorisierten Handlungen unberührt geblieben (Beschwerde S. 10 ff.). Das
Risiko der falschen Zahlungen wird zivilrechtlich grundsätzlich nicht auf den
Kunden überwälzt. Der Schaden trifft das Vermögen der Bank (vgl. im Einzelnen
BGE 132 III 449 E. 2 und 3 S. 451 ff., 609 E. 5.3.5 S. 619 f., je mit
Hinweisen; Urteil 4A_398/2009 vom 23. Februar 2010 E. 5.1.1; MAZZUCCHELLI/
POSTIZZI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2011, N. 56
f. zu Art. 115 StPO; MARC JEAN-RICHARD-DIT-BRESSEL, Eigenmacht und Ohnmacht des
ungetreuen Bankdirektors, recht 26/2008 S. 238 ff.). Ebenso kann der Vorinstanz
beigepflichtet werden, die - bezugnehmend auf das Privatgutachten von Prof. Dr.
Q.________ - zum Schluss gelangt, vom Bankangestellten fingierte Bankauszüge
hätten keine rechtsgestaltende Wirkung auf die Forderung des Kunden gegenüber
der Bank (angefochtener Entscheid S. 134 f.). Die Kontoführung der Bank und das
Guthaben der Kunden sind auseinanderzuhalten. Die Buchung eines
Geschäftsvorgangs hat in diesem Sinne nicht konstitutive, sondern nur
deklaratorische Bedeutung (JEAN-RICHARD-DIT-BRESSEL, a.a.O., S. 238). Eine
vereinbarte Genehmigung der Bankauszüge durch Stillschweigen ist nach dem
Vertrauensprinzip nur insoweit als Zustimmung zu verstehen, als eine positive
Reaktion möglich ist und die Bank nicht weiss oder nach den Umständen wissen
muss, dass dem Bankkunden der Genehmigungswille fehlt (SIBBERN/VON DER CRONE,
Genehmigungsfiktion und Nebenpflichten der Bankkunden, SZW 78/2006 S. 73 ff.).
Die in den allgemeinen Geschäftsbedingungen regelmässig enthaltene
Genehmigungsfiktionsklausel ist mithin wegen des der Bank zurechenbaren
positiven Wissens des ungetreuen Bankmitarbeiters unwirksam.
5.3.5.3 Die Guthaben der Kunden wurden in den Kontoauszügen nicht oder nur in
einem reduzierten Umfang ausgewiesen. Die Vorinstanz vertritt die Auffassung,
dass dadurch die Geltendmachung der Forderungen faktisch erschwert worden sei.
Dies komme einer Verminderung des wirtschaftlichen Werts der Forderung gleich
(angefochtener Entscheid S. 130). Dieser Ansicht ist beizupflichten. Soweit das
Guthaben des Kunden nicht durch die Kontoführung der Bank ausgewiesen ist,
handelt es sich um eine zumindest momentan illiquide Forderung. Die
Oberstaatsanwaltschaft hält in ihrer Vernehmlassung zutreffend fest, der
relevante Schaden liege im Verlust der faktischen Möglichkeit, über die
Forderung zu verfügen. Die mangelnde Liquidität schränkt den Wert ein. Die
Forderung steht dem Kunden nicht mehr jederzeit zur Verfügung, sondern nur,
wenn er seine Ansprüche erfolgreich nachgewiesen hat (JEAN-RICHARD-DIT-BRESSEL,
a.a.O., S. 248 f.). Darin liegt eine Gefährdung der Verwirklichung des
obligatorischen Anspruchs respektive ein Vermögensschaden.

Was der Beschwerdeführer 1 dagegen vorbringt (Beschwerde S. 13-22), überzeugt
nicht. Zwar räumt er ein, eine Forderung gegen einen zahlungsunwilligen
Schuldner sei wirtschaftlich in ihrem Wert herabgesetzt. Bestehe aber lediglich
Dissens über den konkreten Betrag des Geschuldeten, stelle dies eine vollkommen
andere Ausgangslage dar. Diese Ansicht ist unzutreffend. Die Situation für den
Gläubiger präsentiert sich ähnlich, unabhängig davon, ob der Schuldner
zahlungsunwillig ist oder "lediglich" die Höhe des geschuldeten Betrages
bestreitet. In beiden Konstellationen sieht sich der Gläubiger einem nicht
erfüllenden Schuldner gegenüber. Ein blosser Irrtum seitens des Schuldners
(Beschwerde S. 18) schliesst einen langwierigen Forderungsprozess mit
ungewissem Ausgang zweifelsohne nicht aus. Darin liegt der Vermögensschaden und
eine vorübergehende Schädigung genügt.

Die Vorinstanz hält fest, dass zahlreiche Geschädigte Zivilprozesse gegen die
Bank C.A.________ anstrengen mussten und diese teilweise durch Vergleiche
erledigt werden konnten. Was der Beschwerdeführer 1 diesbezüglich vorbringt
(Beschwerde S. 18 f.), ist abwegig. Entweder verkennt er, dass es um eine
einvernehmliche Beilegung der Zivilverfahren geht, oder sein Vorbringen grenzt
an mutwillige Prozessführung. Dass die vergleichsweise Erledigung eines
Schadenfalls den Eintritt eines Schadens nicht ausschliesst (sondern
voraussetzt), braucht nicht weiter erörtert zu werden (vgl. dazu bereits den
erstinstanzlichen Entscheid S. 28 f.).
5.3.6 Nicht zweifelhaft ist, dass der Beschwerdeführer 1 unter den
qualifizierten Tatbestand der Veruntreuung fällt. Indem ihn die Vorinstanz der
mehrfachen qualifizierten Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 und 2 in
Verbindung mit Ziff. 2 StGB schuldig spricht, verletzt sie kein Bundesrecht.

6.
6.1 Die Vorinstanz tritt auf den Antrag des Beschwerdeführers 2, die
Urteilsdispositiv-Ziffer 24 (Kostenfestsetzung) aufzuheben, nicht ein. Sie
erwägt, der Beschwerdeführer 2 habe seine Berufung insbesondere auf die
Urteilsdispositiv-Ziffern 5, 11, 15-22, 26, 28, 33 und 35 beschränkt. Die
Beschränkung der Berufung habe zur Folge, dass die nicht angefochtenen
Urteilspunkte gemäss § 413 aStPO/ZH sofort in Rechtskraft erwüchsen. Im Rahmen
der Beanstandungen habe der Beschwerdeführer 2 neu auch die Dispositiv-Ziffer
24 aufgeführt. Er habe Ausführungen zum Kostenverteilschlüssel, nicht aber zur
Kostenfestsetzung gemacht. Eine nachträgliche Ausweitung der zu Beginn
beschränkten Berufung sei unzulässig (angefochtener Entscheid S. 48 ff. und S.
63; Beschluss Dispositiv-Ziffer 2d).

6.2 Der Beschwerdeführer 2 hält fest, dass er die kantonale Berufung nicht
beschränkt habe. Die nicht angefochtenen Urteilspunkte hätten die übrigen
Angeklagten betroffen. Deshalb habe er mit dem Wort "insbesondere" seine
Berufung nicht einschränken wollen, sondern lediglich die ihn betreffenden
Punkte hervorgehoben. Er habe einen vollen Freispruch beantragt unter Kosten-
und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates. Mit einem solchen
Rechtsbegehren habe er auch die Kostenfrage rechtsgenügend gerügt. Deshalb habe
er auch eine Befreiung von sämtlichen Kosten und Gebühren verlangt. Die
Vorgehensweise der Vorinstanz entspreche nicht Sinn und Zweck von § 413 aStPO/
ZH. Indem die Vorinstanz eine Beschränkung seiner Berufung annehme, verletze
sie seinen verfassungsmässigen Anspruch auf willkürfreies Handeln (Art. 9 BV;
Beschwerde S. 6 ff.).

6.3 Gemäss § 413 aStPO/ZH konnte die Berufung beschränkt werden auf einzelne
Schuldsprüche, auf die Strafzumessung, die Anordnung von Massnahmen, den
Entscheid über die Zivilforderung sowie die besonderen Anordnungen (Abs. 1).
Die Berufung konnte bis zum Abschluss der Berufungsverhandlung weiter
eingeschränkt oder zurückgezogen werden (Abs. 2). Die Rechtskraft des
angefochtenen Urteils wurde im Umfang der Anfechtung gehemmt (Abs. 3).
Gestützt auf § 414 aStPO/ZH war die Berufung binnen zehn Tagen ab Eröffnung des
Dispositivs beim Gericht erster Instanz anzumelden (Abs. 1). Sie konnte
schriftlich oder bei Eröffnung des Entscheids mündlich zu Protokoll erklärt
werden (Abs. 2). Wollte der Berufungskläger die Berufung einschränken, so
musste er angeben, welche Teile des Entscheids er anfechten wollte (Abs. 3).
Der Berufungskläger hatte binnen 20 Tagen nach Zustellung des begründeten
Entscheids schriftlich seine Beanstandungen zu benennen (Abs. 4).
Ratio legis der Berufungsbeschränkung im Sinne von § 414 Abs. 3 aStPO/ZH und
der Beanstandungspflicht gemäss § 414 Abs. 4 aStPO/ZH war die
Verfahrensvereinfachung (vgl. zum Ganzen DONATSCH/WEDER/HÜRLIMANN, Die Revision
des Zürcher Strafverfahrensrechts vom 27. März 2003, 2005, S. 57 ff.; NIKLAUS
SCHMID, Strafprozessrecht, 4. Aufl. 2005, Rz. 1030 ff.; Antrag des
Regierungsrats des Kantons Zürich vom 4. April 2001 zur Änderung der
Kantonsverfassung und zum Gesetz über die Teilrevision der
Strafprozessgesetzgebung, in: Amtsblatt des Kantons Zürich [ABl] 2001, S. 635
f.).
6.4
6.4.1 Der Beschwerdeführer 2 meldete mit Schreiben vom 1. Dezember 2008 gegen
das erstinstanzliche Urteil Berufung an. Seine Eingabe an das Bezirksgericht
Zürich hat folgenden Wortlaut: "[...] nehme ich Bezug auf das Urteil und die
Beschlüsse vom 1.12.2008 (insbesondere Ziffern 5, 11, 15, 16, 17, 18, 19, 20,
21, 22, 26, 28, 33, 35) und melde namens und auftrags des Angeklagten innert
Frist Berufung an." Die Vorinstanz sieht in der in Klammern gesetzten
Aufzählung eine Beschränkung der Berufung im Sinne von § 413 aStPO/ZH.
Dispositiv-Ziffern 5 und 11 betreffen den Schuld- und Strafpunkt, die Ziffern
15-22 die Schadenersatzbegehren und die Ziffern 26, 28, 33 und 35 die
anteilsmässige Tragung der Gerichtsgebühr und der übrigen Kosten (inkl.
Gutachterkosten). In der nicht explizit erwähnten und deshalb nach der
Auffassung der Vorinstanz in Rechtskraft erwachsenen Dispositiv-Ziffer 24 wird
die Höhe der Gerichtsgebühr und der Kosten festgesetzt.
6.4.2 Ob der Beschwerdeführer 2 sein Rechtsmittel bei dessen Anmeldung
klarerweise einschränkte oder aber unbeschränkt Berufung erhob und die
Vorinstanz mit ihrer worttreuen Interpretation der zitierten Erklärung
kantonales Recht willkürlich anwendet, kann offenbleiben. Nach der ständigen
Praxis des Bundesgerichts liegt Willkür in der Rechtsanwendung vor, wenn der
angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen
Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen
Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem
Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid
jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis
unhaltbar ist. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar
zutreffender erscheint, genügt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen).

Dass und inwiefern der angefochtene Entscheid nicht nur in der Motivation,
sondern auch im Ergebnis unhaltbar sein sollte, legt der Beschwerdeführer 2
nicht dar und ist im Übrigen nicht ersichtlich. Das Bezirksgericht Zürich
auferlegte ihm die ihn betreffenden Kosten vollumfänglich (amtliche
Verteidigung) respektive anteilsmässig zu 1/100 und 1/16 (Dispositiv-Ziffern
26, 28, 33 und 35). Der Beschwerdeführer 2 beantragte vor Vorinstanz einen
vollumfänglichen Freispruch unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten
des Staates (act. 326 S. 2 und act. 453 S. 2). Mithin hält er in der Beschwerde
zutreffend fest, eine Befreiung von sämtlichen Kosten und Gebühren verlangt zu
haben. Im Eventualfall beantragte er im Rahmen der Beanstandungen eine
Reduktion der Strafe und, damit zusammenhängend, eine tiefere Kostenbeteiligung
(act. 326 S. 10 f.). Die Vorinstanz bestätigt die den Beschwerdeführer 2
betreffende erstinstanzliche Kostenaufteilung (Urteil Dispositiv-Ziffer 4).
Inwiefern der Beschwerdeführer 2 dadurch beschwert sein sollte, dass die
Vorinstanz die erstinstanzliche Kostenfestsetzung (Urteil Dispositiv-Ziffer 24)
nicht überprüft, ist nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer 2 wendet sich in
seiner Beschwerde an das Bundesgericht nicht gegen das bestätigte
erstinstanzliche Kostendispositiv. Ebenso wenig behauptet er und zeigt er auf,
Entsprechendes im kantonalen Verfahren vorgebracht zu haben. Rügen zu den
einzelnen Kosten respektive zur Kostenhöhe - beispielsweise, die ihn
betreffenden Kosten der Gutachter in der Höhe von insgesamt rund Fr. 260'000.--
seien zu hoch - wurden weder in den Beanstandungen im Sinne von § 414 Abs. 4
aStPO/ZH noch mündlich deponiert (vgl. act. 326, 453 und 469). Soweit der
Beschwerdeführer 2 behauptet, die Vorinstanz erschwere einen Weiterzug an das
Bundesgericht (Beschwerde S. 7), kann ihm deshalb nicht gefolgt werden. Selbst
wenn die Vorinstanz unzutreffend und in willkürlicher Weise von einer
Beschränkung der Berufung ausginge, ist das Ergebnis ihres Entscheids aus den
genannten Umständen nicht unhaltbar und deshalb verfassungskonform.

7.
Die Vorinstanz stellt fest, dass die Dispositiv-Ziffer 3 des erstinstanzlichen
Beschlusses (Abweisung von Beweisanträgen) in Rechtskraft erwachsen sei
(vorinstanzlicher Beschluss Dispositiv-Ziffer 4a). Der Beschwerdeführer 2 habe
seine Berufung auf verschiedene Punkte des Urteilsdispositivs beschränkt, ohne
gleichzeitig mit dem kantonalen Rechtsmittel die erstinstanzliche Abweisung
seiner Beweisanträge anzufechten. Damit habe er auf die besagten Beweismittel
verzichtet (angefochtener Entscheid S. 57 ff.).

Der Beschwerdeführer 2 macht nicht ausdrücklich eine willkürliche Anwendung
kantonalen Rechts geltend. Selbst wenn er eine entsprechende Rüge vorbringen
würde, wäre sie abzuweisen. Obwohl die Vorinstanz von einer Einschränkung der
Berufung ausgeht und die erstinstanzlich abgewiesenen Beweisanträge nicht als
mitangefochten sieht, prüft sie die vom Beschwerdeführer 2 schriftlich (act.
326 S. 7, act. 384 S. 2) und mündlich (act. 453 S. 6 ff. und S. 60 f., act. 469
S. 44 f.) offerierten Beweise in der Sache gleichwohl (angefochtener Entscheid
S. 83, S. 114). Der vorinstanzliche Entscheid ist somit zumindest im Ergebnis
nicht unhaltbar (vgl. E. 6.4 hievor). Soweit der Beschwerdeführer 2 eine
Verletzung des rechtlichen Gehörs, der Unschuldsvermutung sowie des Anspruchs
auf ein faires Verfahren rügt, ist seine Rüge unbegründet (E. 4 hievor).

8.
8.1 Der Beschwerdeführer 1 rügt in Bezug auf den Vorwurf in ND 34 6. Teil eine
willkürliche Anwendung kantonalen Rechts (§ 399 aStPO/ZH). Das Bezirksgericht
Zürich habe ihn in diesem Anklagepunkt nicht wegen Veruntreuung verurteilt. Im
kantonalen Verfahren sei ein Rechtsmittel nur zu seinen Gunsten eingelegt
worden. Indem die Vorinstanz einen entsprechenden Schuldspruch gefällt habe,
habe sie das Urteil in willkürlicher Anwendung des kantonalen Prozessrechts zu
seinen Ungunsten geändert. Zudem gehe aus der Anklageschrift nicht hervor, ob
ihm die Vermögenswerte anvertraut gewesen seien und worin der Vermögensschaden
bestanden habe. Auch fehle in der Anklageschrift die Veruntreuung bei der
Aufzählung der Tatbestände. Er habe nicht damit rechnen müssen, dass der
inkriminierte Sachverhalt als Veruntreuung qualifiziert würde, weshalb das
Anklageprinzip verletzt sei (Beschwerde S. 28 f.).

8.2 Dem Beschwerdeführer 1 wird in ND 34 6. Teil vorgeworfen, auf zwei Konten
bei der Bank C.A.________ ohne Wissen und Willen der jeweiligen Kontoinhaber
Drittpfänder errichtet zu haben. Zu diesem Zweck habe er von den Kontoinhabern
blanko unterschriebene Formulare für die Errichtung von Eigenpfändern
abgeändert. Damit habe er dem Konto 224071, lautend auf die D.________,
Haftungssubstrat in der Höhe von Fr. 3 Mio. verschafft (Anklageschrift S. 476
ff.).
Das Bezirksgericht Zürich sah den eingeklagten Sachverhalt als erstellt an und
verurteilte den Beschwerdeführer 1 wegen mehrfacher Urkundenfälschung im Sinne
von Art. 251 Ziff. 1 StGB. Es hielt fest, dass die Tatbestände des Betrugs, der
ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie der Veruntreuung nicht zur Anwendung
gelangen würden (erstinstanzlicher Entscheid S. 618 ff. und S. 723 f.). Die
Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer 1 habe die ihm anvertrauten
Kundenvermögen unberechtigterweise als Pfand für die Verbindlichkeiten der
D.________ verwendet. Damit habe er wie ein Eigentümer bzw. wirtschaftlich
Berechtigter darüber verfügt. Die Vorinstanz spricht ihn, nebst der mehrfachen
Urkundenfälschung, zusätzlich der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung
schuldig (angefochtener Entscheid S. 151 f.).
8.3
8.3.1 Vorgängig ist auf die Rüge der Verletzung des Anklageprinzips einzugehen.
Indem die Vorinstanz den Beschwerdeführer 1 (nebst der mehrfachen
Urkundenfälschung) der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung schuldig spricht,
verletzt sie das Anklageprinzip nicht (vgl. dazu E. 3.4 hievor). Wohl trifft
zu, dass die Anklage in ND 34 6. Teil die Umstände der fraglichen
Kontoeröffnungen im Jahre 1997 nicht im Detail schildert und nicht darlegt, zu
welchem Zweck die Eheleute R.A.________ und R.B.________ sowie S.________ je
ein Konto bei der Bank C.A.________ errichteten (Anklageschrift S. 476 ff.).
Mit Blick auf Ziffer I der Anklage, welche unter anderem in allgemeiner Weise
die Stellung des Beschwerdeführers 1 bei der Bank C.A.________, dessen Pflicht
als Portfoliomanager betreffend die ihm überlassenen Gelder und dessen
treuwidriges Verhalten in der fraglichen Zeit umschreibt, geht hingegen das
tatsächliche Element des Anvertrauens auch in Bezug auf die Bankkunden
T.________ und U.________ genügend hervor. Ebenso umschreibt die Anklage den
Vermögensschaden dieser Kunden in der gegen ihren Willen erfolgten Verpfändung
ihrer Vermögenswerte zu Gunsten der D.________.

Der zutreffende Hinweis des Beschwerdeführers 1, in der Anklageschrift fehle
bei der Aufzählung der eingeklagten Tatbestände die Veruntreuung, geht in der
Sache fehl. Der Beschuldigte hat keinen Anspruch darauf, dass das Gericht die
Begriffe des materiellen Strafrechts gleich auslegt wie der Ankläger. Es hat
das Delikt vielmehr anders zu würdigen, wenn es die Rechtsauffassung der
Anklage nicht teilt. Was der Beschwerdeführer 1 in diesem Zusammenhang
vorbringt, genügt - falls er damit eine Verfassungsverletzung rügen sollte -
den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Deshalb kann
offenbleiben, ob der Beschwerdeführer 1 sinngemäss eine Verletzung des
rechtlichen Gehörs geltend macht.
8.3.2 Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich erhoben nebst den
Beschwerdeführern zwei weitere Angeklagte Berufung. Auf Seiten der Geschädigten
trat die Vorinstanz auf eine Berufung nicht ein, eine Anschlussberufung fiel
dahin und eine selbständige Berufung wurde zurückgezogen (vorinstanzlicher
Beschluss Dispositiv-Ziffern 2a, 3a und 3c). Weitere Berufungen wurden von den
Geschädigten nicht erhoben. Die Anklagebehörde meldete keine Berufung an und
reichte auch keine Anschlussberufung ein (angefochtener Entscheid S. 40 f.).

Wurde vom Angeklagten oder von der Staatsanwaltschaft zu Gunsten des
Angeklagten ein Rechtsmittel eingelegt, so durfte das Urteil nicht zu Ungunsten
des Angeklagten geändert werden, sofern nicht auch die Gegenpartei das
Rechtsmittel ergriffen hatte (§ 399 aStPO/ZH). Der Kanton Zürich kannte somit
bereits vor Inkrafttreten der Schweizerischen Strafprozessordnung (vgl. Art.
391 Abs. 2 StPO/CH) das Verbot der reformatio in peius. Ob ein Urteil zugunsten
oder zuungunsten des Betroffenen abgeändert wird, entscheidet sich allein nach
objektiven Gesichtspunkten (HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, a.a.O., § 98 Rz. 4 ff.).
Massgeblich ist das Dispositiv (DONATSCH/SCHMID, Kommentar zur
Strafprozessordnung des Kantons Zürich, N. 3 zu § 399 aStPO/ZH). Unbestritten
ist, dass unter dem Gesichtspunkt des Verschlechterungsverbots keine schärfere
Strafe ausgesprochen werden darf, als dies die Vorinstanz getan hat. Sowohl das
Zürcher Kassationsgericht als auch die Kommentarliteratur zu § 399 aStPO/ZH
gehen davon aus, dass sich das Verschlechterungsverbot auf Art und Höhe der
Rechtsfolgen der Tat beschränkt. Dass eine Abänderung des Schuldspruchs ohne
Verschärfung des Strafpunkts das Verbot der reformatio in peius nicht verletzt,
entspricht in diesem Sinne einer in Literatur und Rechtsprechung verbreiteten
Meinung und kann nicht als willkürlich betrachtet werden. Sie widerspricht
weder dem Wortlaut von § 399 aStPO/ZH noch seinem offensichtlichen Sinn und
Zweck (Urteil 1P.338/2000 vom 23. Oktober 2000 E. 2 mit Hinweisen).

Der Beschwerdeführer 1 wurde sowohl durch das Bezirksgericht Zürich als auch
durch die Vorinstanz der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung schuldig
gesprochen. Die zusätzliche Verurteilung in Bezug auf den Anklagesachverhalt ND
34 6. Teil geht einzig aus der angefochtenen Begründung hervor und fand im
vorinstanzlichen Urteilsdispositiv nicht explizit Eingang. Dass die nach
Auffassung der Vorinstanz zusätzlich begangenen Delikte sich auf das Strafmass
ausgewirkt hätten, behauptet der Beschwerdeführer 1 nicht. Mithin legt er nicht
dar, dass und inwiefern das vorinstanzliche Urteil in stärkerem Ausmass als das
erstinstanzliche in seine Freiheitsrechte eingreift und eine verbotene
Schlechterstellung vorliegt. Die Rüge der willkürlichen Anwendung kantonalen
Rechts erweist sich als unbegründet.
8.3.3 Die Vorinstanz erwägt, mit der Errichtung der Drittpfänder zu Lasten der
Bankkunden und zu Gunsten der D.________ sei für die Bankkunden ein Schaden
eingetreten (angefochtenes Urteil S. 151). Dem ist unter Hinweis auf die
vorstehenden Erwägungen beizupflichten (E. 5.3.5). Die abstrakte Möglichkeit
der Inanspruchnahme der Pfandrechte respektive der Verwertung der
Kundenguthaben genügt (vgl. SCHUBARTH, a.a.O., S. 75 ff.). Dadurch wurde das
Vermögen der Bankkunden zumindest gefährdet und in seinem wirtschaftlichen Wert
dezimiert.

9.
9.1 Der Beschwerdeführer 1 sieht in Bezug auf den Vorwurf in ND 34 3. Teil Art.
251 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB verletzt. Für die Falschbeurkundung werde ein
enger Urkundenbegriff verwendet. Zwar werde Bankenbescheinigungen im
Allgemeinen eine erhöhte Glaubwürdigkeit zugesprochen. Die D.________ sei
jedoch keine Bank und habe nicht dem Bankengesetz unterstanden (Beschwerde S.
30 f.).

9.2 Die Vorinstanz erwägt, die D.________ sei keine Bank. Dennoch sei sie als
"bankähnliches" bzw. "banknahes" Institut aufgetreten, weshalb es sachgerecht
sei, ihren Kontoauszügen eine erhöhte Glaubwürdigkeit zuzusprechen
(angefochtenes Urteil S. 146 f.).

9.3 Gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB macht sich der Urkundenfälschung schuldig, wer
in der Absicht, jemanden am Vermögen oder an andern Rechten zu schädigen oder
sich oder einem andern einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen, eine
Urkunde fälscht oder verfälscht, die echte Unterschrift oder das echte
Handzeichen eines andern zur Herstellung einer unechten Urkunde benützt oder
eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beurkundet oder beurkunden lässt.
Die Tatbestände des Urkundenstrafrechts schützen das Vertrauen, welches im
Rechtsverkehr einer Urkunde als einem Beweismittel entgegengebracht wird.
Mittel zum Beweis kann nur sein, was generell geeignet ist, Beweis zu erbringen
(BGE 137 IV 167 E. 2.3.1 S. 168 f. mit Hinweisen; 132 IV 12 E. 8.1 S. 14). Als
Urkunden gelten deshalb unter anderem nur Schriften, die bestimmt und geeignet
sind, eine Tatsache von rechtlicher Bedeutung zu beweisen (Art. 110 Abs. 4
StGB).

Im zu beurteilenden Fall fällt nur der Tatbestand der Falschbeurkundung in
Betracht. Eine Falschbeurkundung erfordert eine qualifizierte schriftliche
Lüge. Eine solche liegt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur vor,
wenn der Urkunde eine erhöhte Glaubwürdigkeit zukommt und der Adressat ihr
daher ein besonderes Vertrauen entgegenbringt. Dies ist der Fall, wenn
allgemeingültige objektive Garantien die Wahrheit der Erklärung gegenüber
Dritten gewährleisten, wie sie unter anderem in der Prüfungspflicht einer
Urkundsperson oder in gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Bilanzvorschriften
der Art. 958 ff. OR liegen, die gerade den Inhalt bestimmter Schriftstücke
näher festlegen. Nach ständiger Rechtsprechung wird der kaufmännischen
Buchführung und ihren Bestandteilen (Belege, Bücher, Buchhaltungsauszüge über
Einzelkonten, Bilanzen und Erfolgsrechnungen) bezüglich der in ihnen
aufgezeichneten wirtschaftlichen Sachverhalte kraft Gesetzes (Art. 957 OR)
Wahrheitsgarantie zuerkannt (BGE 132 IV 12 E. 8.1 S. 14 f. mit Hinweisen).

Die Grenze zwischen Falschbeurkundung und schriftlicher Lüge muss für jeden
Einzelfall unter Berücksichtigung der konkreten Umstände gezogen werden (BGE
129 IV 130 E. 2.1 S. 134). Eine scharfe Zäsur lässt sich nicht finden
(STRATENWERTH/BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Straftaten gegen
Gemeininteressen, 6. Aufl. 2008, § 36 N. 46). Zur Frage, wann eine
Falschbeurkundung zu bejahen ist, herrscht eine reiche Kasuistik (vgl. die
Beispiele in BGE 125 IV 273 E. 3a/bb S. 278 f.; Markus Boog, in: Basler
Kommentar, Strafrecht, Bd. II, 2. Aufl. 2007 [nachfolgend: Kommentar], N. 64
ff. zu Art. 251 StGB). Objektive Garantien für die Wahrheit einer Erklärung hat
das Bundesgericht unter anderem in der besonders vertrauenswürdigen,
garantenähnlichen Stellung des Ausstellers erblickt, beispielsweise beim Arzt
gegenüber der Krankenkasse, dem bauleitenden Architekten gegenüber dem
Bauherrn, bei einem Grossisten und dem leitenden Angestellten einer Bank
gegenüber den Kunden (vgl. BOOG, Kommentar, a.a.O., N. 62 zu Art. 251 StGB). In
BGE 120 IV 361 E. 2c S. 363 f. hat das Bundesgericht erwogen, einem leitenden
Angestellten einer Bank, der an Kunden Schreiben mit fiktiven Positionen in den
Konten richte, komme eine Garantenstellung zu. Dies sei unter anderem
gerechtfertigt auf Grund des besonderen Vertrauens, das Banken und deren
geschäftlichen Aktivitäten entgegengebracht werde. Nach BGE 133 IV 36 E. 4.2 S.
38 ff. führt die korrekte Angabe von künstlich hochgetriebenen Börsenkurswerten
in Depotauszügen nicht zu einem unwahren Depotauszug für die Kunden und solches
stellt keine Falschbeurkundung dar. Im Urteil 6S.596/1989 vom 17. April 1991
wurde die unwahre Bestätigung eines Treuhänders über die Verwaltung eines
Geldbetrages nicht als Falschbeurkundung qualifiziert. Das Bundesgericht erwog
insbesondere, allgemeingültige objektive Garantien für die Wahrheit der vom
Treuhänder verfassten Bestätigungen fehlten.

9.4 Den Kunden der D.________ wurden Schreiben zugestellt, die einen fiktiven
Devisenhandel aufwiesen (vgl. E. 4.2 hievor). Das Schriftstück, auf welches die
Vorinstanz verweist (BT ND 34 30.5 act. 1.27), wird als "Kontoauszug
01.04.00-30.04.00" bezeichnet und führt die vermeintlich getätigten Geschäfte
einzeln und detailliert auf. Es trägt den Briefkopf der D.________ und weist
keine Unterschrift auf. Objektive Garantien für die Wahrheit des Inhalts sind
nicht gegeben und das als Kontoauszug bezeichnete Schreiben enthält blosse
einseitige Behauptungen. Nach der Rechtsprechung setzt eine qualifizierte
schriftliche Lüge voraus, dass der Urkunde eine erhöhte Glaubwürdigkeit
zukommt. Gesetzliche Bestimmungen, welche die Wahrheit der fraglichen Schreiben
gewährleisten würden, zeigt die Vorinstanz nicht auf und sind nicht
ersichtlich. Ebenso wenig sind entsprechende allgemeingültige objektive
Garantien in der Stellung der D.________ gegenüber ihren Kunden erkennbar. Art.
251 StGB ist, soweit es um die Falschbeurkundung geht, nach der Rechtsprechung
restriktiv zu interpretieren (vgl. E. 9.3 hievor; STRATENWERTH/BOMMER, a.a.O.,
§ 36 N. 36). Der D.________ kam mithin keine besonders vertrauenswürdige,
garantenähnliche Stellung zu. Dass sich ein besonderes Vertrauensverhältnis aus
der Beteiligung des Beschwerdeführers 1 (als Chef Private Banking und Portfolio
Manager der Bank C.A.________) an der D.________ ergeben hätte, stellt die
Vorinstanz nicht fest. Vielmehr war nach den tatsächlichen Feststellungen
vereinbart, dass der Beschwerdeführer 1 nicht gegen aussen in Erscheinung
treten, sondern im Hintergrund den eigentlichen Devisenhandel abwickeln würde.

Die Kunden der D.________ verliessen sich auf die periodischen schriftlichen
Mitteilungen. Dies dürfte den Gepflogenheiten solcher vertraglicher Beziehungen
entsprechen, da die Vermögensverwaltung oftmals eine Vertrauensbeziehung
zwischen den Vertragspartnern voraussetzt und der Geldgeber seinen Partner
sorgfältig aussucht. Aus diesem Umstand kann jedoch nichts zu Ungunsten des
Beschwerdeführers 1 abgeleitet werden. Objektive Umstände, die ein besonderes
Vertrauen gerechtfertigt hätten, sind nicht ersichtlich. Blosse
Erfahrungsregeln hinsichtlich der Glaubwürdigkeit irgendwelcher schriftlicher
Äusserungen genügen nicht, mögen sie auch zur Folge haben, dass sich der
Geschäftsverkehr in gewissem Umfang auf die entsprechenden Angaben verlässt
(BGE 132 IV 12 E. 8.1 S. 15 mit Hinweisen).

Aus den genannten Gründen erweist sich die Rüge der Verletzung von Bundesrecht
(Art. 251 Ziff. 1 StGB) als begründet.

9.5 Die Verurteilung des Beschwerdeführers 2 wegen mehrfacher Urkundenfälschung
fusst ebenfalls und ausschliesslich auf dem oben umschriebenen Vorwurf in ND 34
3. Teil. Der Beschwerdeführer 2 beantragte einen Freispruch von Schuld und
Strafe, ohne aber eine Verletzung von Art. 251 Ziff. 1 StGB zu rügen. Dies
gereicht ihm nicht zum Nachteil.

Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es
ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an
die Erwägungen der Vorinstanz gebunden. Es kann eine Beschwerde aus einem
anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit
einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begründung abweisen
(BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Immerhin prüft das Bundesgericht,
unter Berücksichtigung der allgemeinen Pflicht zur Begründung der Beschwerde
(Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen,
sofern die rechtlichen Mängel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 133 II
249 E. 1.4.1 S. 254). Der angefochtene Entscheid erweist sich mit Blick auf die
vom Beschwerdeführer 1 vorgebrachten Gründe als bundesrechtswidrig. Wie
aufgezeigt, wurden die Kontoauszüge, welche den Kunden der D.________
verschickt wurden, zu Unrecht als qualifizierte schriftliche Lügen beurteilt.
Derselbe rechtliche Mangel haftet auch am Schuldspruch des Beschwerdeführers 2
und ist im genannten Sinne offensichtlich. Das Bundesgericht ist deshalb nicht
an die rechtlich unzutreffende Rüge gebunden. Dies führt zum sachgerechten
Ergebnis, dass die in Mittäterschaft erfolgten gleichen Handlungen der
Beschwerdeführer nicht widersprüchlich qualifiziert werden. Der angefochtene
Entscheid ist deshalb nicht zu schützen, soweit die Vorinstanz den
Beschwerdeführer 2 der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig spricht.

10.

10.1 Der Beschwerdeführer 1 macht in Bezug auf die Vorwürfe in ND 2-14, 16-27,
29, 30, 32 und 33 eine Verletzung von Art. 251 StGB sowie eine Verletzung des
Anklageprinzips geltend. Die fraglichen Formulare seien lediglich bankintern
für die Aufträge der Transfers und Transaktionen verwendet worden. Da er
Direktor und damit faktisches Organ der Bank gewesen sei, könnten weder die
Bank noch die Bankangestellten als Dritte bezeichnet werden. Auch habe er der
Bank gegenüber nicht eine garantenähnliche Stellung innegehabt. Soweit die
Vorinstanz davon ausgehe, dass die Belege Eingang in die Buchhaltung der Bank
gefunden hätten, verletze sie das Anklageprinzip. Dieser Vorwurf werde in der
Anklageschrift nicht erwähnt. Die Formulare würden nur beweisen, dass er
gegenüber der Bank einen entsprechenden Auftrag behauptet und erteilt habe.
Dies sei eine einfache schriftliche Lüge. Zudem würden die Belege in Bezug auf
die Buchhaltung die Wahrheit bekunden, da die Geschäfte tatsächlich
abgeschlossen worden seien. Dass sie nach erfolgten Transfers und Transaktionen
in der Buchhaltung erfasst worden seien, sei nicht sein erstrangiges Ziel
gewesen. Sie seien erst durch zusätzliche Vermerke der ausführenden
Bankangestellten zu einer Urkunde mit erhöhter Glaubwürdigkeit geworden. Eine
Falschbeurkundung in mittelbarer Täterschaft werde aber in der Anklageschrift
nicht erwähnt, weshalb auch aus diesem Grund das Anklageprinzip verletzt sei
(Beschwerde S. 31 ff.).

10.2 Das Bezirksgericht Zürich, auf dessen Erwägungen die Vorinstanz zur
Hauptsache verweist, wirft dem Beschwerdeführer 1 mehrfache Falschbeurkundungen
und Blankettfälschungen vor. Der Beschwerdeführer 1 habe zahlreiche
Bankformulare (insbesondere Aktien-, Devisen- und Vergütungsaufträge)
wahrheitswidrig ausgefüllt, um damit effektiv nicht erfolgte
Auftragserteilungen vorzugeben. Den Formularen komme eine erhöhte
Glaubwürdigkeit zu, da sie einerseits als Belege Bestandteil der kaufmännischen
Buchhaltung seien. Andererseits werde Schriftstücken von Banken generell ein
erhöhtes Vertrauen entgegengebracht. Dies gelte auch für den bankinternen
Verkehr. Zudem habe der Beschwerdeführer 1 in der Bank C.A.________ eine
garantenähnliche Stellung innegehabt. Indem er darüber hinaus
Barbezugsquittungen, Vergütungsaufträge, Devisenmandate etc., welche die Kunden
blanko unterzeichnet hätten, mehrfach instruktionswidrig ausgefüllt habe, habe
er Blankettfälschungen im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 StGB begangen
(angefochtener Entscheid S. 138 ff. mit Verweis auf das erstinstanzliche Urteil
S. 709 ff.).

10.3 Die Rügen sind begründet. Nach den tatsächlichen Feststellungen der
Vorinstanz füllte der Beschwerdeführer 1 eine grosse Anzahl von Bankformularen
wahrheitswidrig aus, um damit Auftragserteilungen durch die Kunden
vorzutäuschen. Diese Handlungen beschränkten sich auf den bankinternen Verkehr
(vorinstanzliches Urteil S. 139 mit Verweis auf den erstinstanzlichen Entscheid
S. 709 f.). Der von der Vorinstanz angeführte BGE 120 IV 361 und die von ihr
zitierte Literatur, welche sich im Wesentlichen auf den genannten
Bundesgerichtsentscheid bezieht, sind nicht einschlägig. Das Bundesgericht
bejahte im erwähnten Entscheid eine Falschbeurkundung des leitenden
Bankangestellten, der gegenüber den Kunden fiktive Positionen ihrer Konten
schriftlich ausgewiesen hatte. Der zu beurteilende Fall ist wesentlich anders
gelagert. Hier ist einzig das Innenverhältnis und nicht das Aussenverhältnis
respektive nicht der Geschäftsverkehr mit den Bankkunden betroffen. Da durch
die erfundenen Auftragserteilungen einzig interne Abläufe tangiert wurden und
die Bankkunden nicht Adressaten der inkriminierten Belege waren, kann auch
nicht von einer garantenähnlichen Stellung des Beschwerdeführers 1 gesprochen
werden. Objektive Garantien, welche den Belegen des Beschwerdeführers 1
zuhanden der zuständigen ausführenden Abteilungen eine gegenüber einer
einfachen schriftlichen Lüge erhöhte Glaubwürdigkeit hätten zukommen lassen,
sind nicht vorhanden. Der Schuldspruch wegen mehrfacher Urkundenfälschung
(Falschbeurkundungen) erweist sich als bundesrechtswidrig.

Soweit die Vorinstanz auf die Bilanzvorschriften gemäss Art. 958 ff. OR
verweist und dem Beschwerdeführer 1 eine Falschbeurkundung vorwirft, da die
Belege Eingang in die Buchhaltung der Bank C.A.________ gefunden hätten,
verletzt sie das Anklageprinzip (vgl. dazu E. 3.4 hievor). Dass die fiktiven
Auftragserteilungen für die Buchhaltung bestimmt waren und der Beschwerdeführer
1 mittels der unwahren Belege die Buchhaltung fälschen wollte, geht aus der
Anklage nicht hervor (vgl. beispielsweise Anklageschrift S. 227 ff. zu ND 18).

Nicht angefochten ist die Verurteilung des Beschwerdeführers 1 wegen
Blankettmissbrauch im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und mit den
entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer 1
deshalb nicht auseinander. Auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz kann
verwiesen werden (angefochtener Entscheid S. 138 f. mit Verweis auf das
erstinstanzliche Urteil S. 711 f.).

11.
Der Beschwerdeführer 1 obsiegt, soweit er den Schuldspruch der
Urkundenfälschung betreffend ND 34 3. Teil und (ausgenommen Blankettmissbrauch)
betreffend ND 2-13, 16-27, 29, 30 und 33 beanstandet und eine Verletzung von
Art. 251 Ziff. 1 StGB sowie des Anklageprinzips rügt. Die Beschwerde ist somit
teilweise gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur
neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bei ihrer Neubeurteilung
wird die Vorinstanz auch die Strafe neu zu bemessen haben. Deshalb erübrigt es
sich, auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers 1 zur Strafzumessung näher
einzugehen.
Die Beschwerde des Beschwerdeführers 2 ist im Ergebnis teilweise gutzuheissen,
soweit er den Schuldspruch der Urkundenfälschung betreffend ND 34 3. Teil
beanstandet. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben und die Sache zur neuen
Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bei ihrer Neubeurteilung wird
die Vorinstanz auch die Strafe neu zu bemessen haben. Deshalb erübrigt es sich,
auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers 2 zur Strafzumessung näher
einzugehen.
Im Übrigen sind die Beschwerden abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

12.
Die Beschwerdeführer werden im Umfang ihres Unterliegens kostenpflichtig (Art.
66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdeführer 1 sind die Gerichtskosten im Umfang von
Fr. 2'600.-- aufzuerlegen. Der Beschwerdeführer 2 ersucht um unentgeltliche
Rechtspflege und Verbeiständung. Soweit er obsiegt, wird sein Gesuch
gegenstandslos. Im Übrigen ist das Gesuch abzuweisen, da die Beschwerde von
vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG e contrario). Seinen
angespannten finanziellen Verhältnissen ist mit reduzierten Gerichtskosten in
der Höhe von Fr. 600.-- Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Der Kanton
Zürich hat keine Verfahrenskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 4 BGG).

Der Kanton Zürich hat als teilweise unterliegende Partei dem Beschwerdeführer 1
eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- und dem Rechtsvertreter
des Beschwerdeführers 2 eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 750.-- zu
bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Verfahren 6B_199/2011 und 6B_215/2011 werden vereinigt.

2.
Die Beschwerde des Beschwerdeführers 1 wird teilweise gutgeheissen, das Urteil
des Obergerichts des Kantons Zürich vom 7. Juli 2010 aufgehoben und die Sache
im Sinne der Erwägungen zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz
zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde des Beschwerdeführers 1
abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

3.
Die Beschwerde des Beschwerdeführers 2 wird teilweise gutgeheissen, das Urteil
des Obergerichts des Kantons Zürich vom 7. Juli 2010 aufgehoben und die Sache
im Sinne der Erwägungen zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz
zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde des Beschwerdeführers 2
abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

4.
Das Gesuch des Beschwerdeführers 2 um unentgeltliche Rechtspflege und
Verbeiständung wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist.

5.
Die Gerichtskosten werden im Umfang von Fr. 2'600.-- dem Beschwerdeführer 1 und
im Umfang von Fr. 600.-- dem Beschwerdeführer 2 auferlegt.

6.
Der Kanton Zürich hat den Beschwerdeführer 1 für das bundesgerichtliche
Verfahren mit Fr. 1'000.-- und den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 2,
Rechtsanwalt Till Gontersweiler, mit Fr. 750.-- zu entschädigen.

7.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I.
Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. April 2012

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Faga