Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.262/2012
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_262/2012

Urteil vom 31. Mai 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Matthias Gröpper,

gegen

1. Y.________, vertreten durch Rechtsanwalt
Dr. Stefan Flachsmann,
2. Z.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Hauser,
Beschwerdegegner,

Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich,
Weststrasse 70, Postfach 9717, 8036 Zürich.

Gegenstand
Strafverfahren; Akteneinsicht,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 16. März 2012 des Obergerichts des Kantons
Zürich, III. Strafkammer.
In Erwägung,
dass X.________ gegen den am 16. März 2012 betreffend Strafverfahren
(Akteneinsicht) ergangenen Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des
Kantons Zürich durch seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 30. April 2012
Beschwerde ans Bundesgericht führen liess;
dass in dieser Eingabe darauf hingewiesen wurde, die Begründung der Beschwerde
erfolge mit gesondertem Schriftsatz;
dass die 30tägige gesetzliche - nicht erstreckbare - Beschwerdefrist ab der am
16. März 2012 erfolgten Eröffnung des Urteils sowie in Berücksichtigung der
Ostergerichtsferien inzwischen klarerweise abgelaufen ist (Art. 100 in
Verbindung mit Art. 44 ff. BGG), ohne dass die Beschwerde inzwischen ergänzt
worden wäre;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen einzuholen;
dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern die dem angefochtenen
obergerichtlichen Beschluss zugrunde liegende einlässliche Begründung bzw. der
Beschluss selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2
und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit
Hinweisen) nicht zu genügen vermag;
dass demgemäss schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
womit es sich erübrigt, die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im
vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass es sich rechtfertigt, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu
erheben;
dass den Beschwerdegegnern durch das bundesgerichtliche Verfahren kein Aufwand
entstanden und daher keine Parteientschädigung zuzusprechen ist;
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft III und dem Obergericht
des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. Mai 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp