Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 1B.8/2012
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
1B_8/2012

Urteil vom 12. Januar 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführerin,

gegen

Statthalteramt des Bezirkes Hinwil,
Untere Bahnhofstrasse 25a, 8340 Hinwil.

Gegenstand
Gerichtliche Beurteilung,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. Dezember 2011 des Obergerichts des
Kantons Zürich,
III. Strafkammer.

Erwägungen:

1.
Im Anschluss an eine Streitigkeit in einem Treppenhaus erhob X.________
Strafanzeige gegen Y.________ und stellte einen Strafantrag betreffend
Tätlichkeiten. Das Statthalteramt des Bezirks Hinwil bestrafte daraufhin
Y.________ per Strafbefehl mit einer Busse von Fr. 200.--.

2.
Gegen den Strafbefehl erhob X.________ Einsprache mit der Begründung, die Busse
sei zu gering und der Sachverhalt beschönigt. Das Einzelgericht des Bezirks
Hinwil stellte mit Verfügung vom 14. November 2011 das Einspracheverfahren
mangels Einsprachelegitimation ein. Dagegen erhob X.________ Beschwerde, welche
die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Verfügung vom 15.
Dezember 2011 abwies, soweit sie darauf eintrat.

3.
X.________ führt mit Eingabe vom 4. Januar 2012 Beschwerde in Strafsachen gegen
die Verfügung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das
Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

4.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter
Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die
Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen
Beschwerdegründe.
Die Beschwerdeführerin nennt keinen zulässigen Beschwerdegrund. Aus ihrer
Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern die Begründung der angefochtenen
Verfügung bzw. die Verfügung selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig
sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42
Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E.
1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht
einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die
Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
entschieden werden kann.

5.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Statthalteramt des Bezirkes
Hinwil und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 12. Januar 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli