Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.567/2012
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_567/2012

Urteil vom 7. August 2012
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Vormundschaftsbehörde Y.________.

Gegenstand
Beistandschaft,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 2. August 2012 des
Kantonsgerichts Basel-Landschaft (Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht,
Präsidentin).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 2. August 2012
des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, das ein Beschwerdeverfahren (Beschwerde
des Beschwerdeführers gegen eine Verfügung des Kantonalen Vormundschaftsamtes
betreffend die durch die Vormundschaftsbehörde Y.________ erfolgte
Verbeiständung des Beschwerdeführers) als zufolge Beschwerderückzugs
abgeschrieben, auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet und die
Parteikosten wettgeschlagen hat,
in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,
dass das Kantonsgericht erwog, der Beschwerdeführer habe seine Beschwerde vom
23. Juli 2012 mit Eingabe vom 27. Juli 2012 zurückgezogen, weshalb das
Beschwerdeverfahren abgeschrieben werden könne, der geringe Aufwand
rechtfertige einen Verzicht auf Verfahrenskosten, die Parteikosten seien
wettzuschlagen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG zum Vornherein unzulässig ist, soweit
der Beschwerdeführer Rügen erhebt, die nicht Gegenstand der allein anfechtbaren
Verfügung des Kantonsgerichts vom 2. August 2012 bildeten und daher auch nicht
Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens sein können,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden kantonsgerichtlichen Erwägungen
eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern die Verfügung des Kantonsgerichts vom 2. August
2012 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende
Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und
b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden, weshalb sich das Gesuch des
Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos erweist,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Vormundschaftsbehörde Y.________
und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. August 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Füllemann