Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.610/2012
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_610/2012

Urteil vom 20. März 2013
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Bundesrichterin Hohl, Bundesrichter Marazzi,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Verfahrensbeteiligte
X.________ (Ehemann),
vertreten durch Rechtsanwältin Birgitta Brunner,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________ (Ehefrau),
vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Tröhler,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Eheschutz (Unterhaltsbeiträge),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I.
Zivilkammer, vom 16. Juli 2012.

Sachverhalt:

A.
A.a Die Eheleute X.________ (1964; Ehemann/Vater) und Z.________ (1967; Ehefrau
/Mutter) sind die Eltern der Kinder S.________ (geb. xxxx 2004) und T.________
(geb. xxxx 2005). Die Parteien sind als selbständig erwerbende Ärzte tätig.

A.b Mit Verfügung vom 7. Dezember 2010 merkte die Einzelrichterin des
Bezirksgerichts Zürich vor, dass die Parteien seit Ende Februar 2009 und
weiterhin auf unbestimmte Zeit getrennt leben. Die Kinder wurden unter die
Obhut ihrer Mutter gestellt und der Vater verpflichtet, für die Dauer der
Trennung rückwirkend ab 7. Juli 2009 monatlich und zum Voraus auf den Ersten
eines jeden Monats an den Unterhalt der Kinder mit je Fr. 6'500.-- und an jenen
der Ehefrau mit Fr. 1'840.-- beizutragen. Ferner erkannte die Einzelrichterin,
dass bereits geleistete Zahlungen bis und mit Ende November 2010 im Betrag von
Fr. 132'000.-- an die rückwirkend zu leistenden Unterhaltsbeiträge anzurechnen
seien. Die Gerichtsgebühr wurde auf Fr. 4'500.-- festgesetzt; die Kosten des
Verfahrens wurden dem Ehemann zu 11/18 und der Ehefrau zu 7/18 auferlegt;
schliesslich wurde der Ehemann verpflichtet, der Ehefrau eine reduzierte
Prozessentschädigung von Fr. 1'600.-- zuzüglich Mehrwertsteuer zu bezahlen.

B.
Auf Rekurs des Ehemannes bzw. Anschlussrekurs der Ehefrau verpflichtete das
Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 16. Juli 2012 den Ehemann in
Abänderung der erstinstanzlichen Verfügung, rückwirkend ab 7. Juli 2009
monatlich und zum Voraus an den Unterhalt der Kinder mit je Fr. 6'500.--
(zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Kinderzulagen) und an
jenen der Ehefrau bis zum 31. Dezember 2009 mit Fr. 2'150.-- beizutragen.
Beschlossen wurde ferner, dass bis Ende November 2010 bereits geleistete
Zahlungen im Betrag von Fr. 148'000.-- an die rückwirkend zu leistenden
Unterhaltsbeiträge anzurechnen seien (Ziff. 2). Die Kosten des
erstinstanzlichen Verfahrens wurden dem Ehemann zu 55% und der Ehefrau zu 45%
auferlegt (Ziff. 3) und der Ehemann wurde verpflichtet, der Ehefrau für das
erstinstanzliche Verfahren eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 775.--
zu bezahlen (Ziff. 4). Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wurde auf Fr.
5'500.-- festgesetzt (Ziff. 5). Die Kosten des Rekursverfahrens wurden den
Parteien je zur Hälfte auferlegt (Ziff. 6) und die Prozessentschädigungen für
das Rekursverfahren wettgeschlagen (Ziff. 7).

C.
Der Ehemann (Beschwerdeführer) hat gegen den Beschluss des Obergerichts des
Kantons Zürich vom 16. Juli 2012 am 24. August 2012 (Postaufgabe) beim
Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen erhoben. Er beantragt, die Ziffern 2,
3, 4, 6 und 7 des obergerichtlichen Beschlusses vom 16. Juli 2012 seien
aufzuheben und er sei zu verpflichten, an den Unterhalt der Kinder ab 7. Juli
2009 bis 31. Januar 2012 mit je Fr. 3'500.-- pro Monat und ab dem 1. Februar
2012 mit je Fr. 3'000.-- pro Monat, zuzüglich allfälliger Kinderzulagen,
beizutragen; ferner sei er von jeglicher Unterhaltspflicht gegenüber seiner
Ehefrau zu befreien. Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens seien ihm zu
25% und der Ehefrau zu 75% aufzuerlegen und diese zu verhalten, ihm für das
erstinstanzliche Verfahren eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr.
1'500.-- zuzüglich Mehrwertsteuer zu bezahlen. Die Kosten des Rekursverfahrens
seien ihm zu einem Zehntel, der Beschwerdegegnerin zu neun Zehnteln
aufzuerlegen und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm für das
Rekursverfahren eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 5'500.-- zu
leisten. Eventuell sei der angefochtene Beschluss in den erwähnten Punkten
aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen.

D.
Mit Präsidialverfügung vom 24. September 2012 wurde der Beschwerde in
teilweiser Gutheissung des Gesuchs des Beschwerdeführers entgegen dem Antrag
der Beschwerdegegnerin für die bis und mit Juli 2012 geschuldeten
Unterhaltsbeiträge aufschiebende Wirkung zuerkannt.

E.
In der Sache sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.

Erwägungen:

1.
1.1 Die erstinstanzliche Verfügung ist im Dezember 2010 versendet worden. Damit
war auf das Rechtsmittelverfahren vor Obergericht noch das kantonale
Prozessrecht (ZPO/ZH) anwendbar (Art. 405 Abs. 1 ZPO; BGE 137 III 130 E. 2).

1.2 Der Streit betrifft eine vorsorgliche Massnahme im Sinn von Art. 98 BGG (
BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397), womit einzig die Verletzung verfassungsmässiger
Rechte gerügt werden kann. Es gilt das strenge Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs.
2 BGG. Eine Verfassungsrüge muss in der Beschwerdeschrift präzise vorgebracht
und begründet werden (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88). Anhand der Erwägungen des
angefochtenen Entscheids ist klar und detailliert darzulegen, inwiefern
verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 135 III 232 E. 1.2
S. 234 mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willkürverbots -
einschliesslich der Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung (BGE 133 II 249 E.
1.4.3 S. 255) - geltend gemacht, muss im Einzelnen aufgezeigt werden, in
welcher Hinsicht der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen
Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis). Auf rein
appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht
ein (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 III 439 E. 3.2 S. 444).

1.3 Eheschutzmassnahmen werden im summarischen Verfahren mit der ihm eigenen
Beweismittel- und Beweisstrengebeschränkung angeordnet; es genügt blosses
Glaubhaftmachen (BGE 127 III 474 E. 2b/bb S. 478). Lehre und Rechtsprechung
gehen grundsätzlich davon aus, dass auf aufwändige Beweismassnahmen verzichtet
werden kann (Urteile 5A_742/2008 vom 22. Januar 2009 E. 4.3; 5P.157/2003 vom
30. Juni 2003 E. 4.4; siehe auch Rolf VETTERLI, in: FamKommentar Scheidung, 1.
Aufl. 2005, N. 12 Vorbem. zu Art. 175-179 ZGB).

1.4 Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht in verschiedener Hinsicht eine
Verletzung der Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs (Art.
29 Abs. 2 BV) vor; diese Rüge ist wegen der formellen Natur vorweg zu prüfen (
BGE 121 I 230 E. 2a S. 232; 122 II 464 E. 4a S. 469). Die Begründung eines
Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls
sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die
Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen
können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden,
von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid
stützt. Es ist jedoch nicht nötig, dass sich die Behörde mit jeder
tatsächlichen Behauptung und mit jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzt.
Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte
beschränken (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 133 III 439 E. 3.3 S. 455; 134 I 83
E. 4.1 S. 88).
Im angefochtenen Beschluss des Obergerichts werden die zentralen Überlegungen
genannt, von denen das Obergericht ausgegangen ist und es wird in jeder
Hinsicht verständlich und nachvollziehbar ausgeführt, von welchen Überlegungen
sich das Obergericht hat leiten lassen. Wie die ausführliche Beschwerdeschrift
zeigt, war der Beschwerdeführer in der Lage, den obergerichtlichen Beschluss
sachgerecht anzufechten. Die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht ist
unbegründet.

2.
Der Beschwerdeführer rügt verschiedentlich eine Verletzung des
Beweisführungsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV).

2.1 Zum Anspruch auf rechtliches Gehör gehört das Recht des Betroffenen, sich
vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zur Sache zu
äussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen
rechtserheblichen Beweismittel (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). Diese
Verfassungsgarantie steht einer vorweggenommenen Beweiswürdigung nicht
entgegen. Das Gericht kann auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es
aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne
Willkür annehmen kann, seine Überzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen
nicht geändert (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148).

2.2 Ob der Beweisführungsanspruch im Einzelnen verletzt worden ist, wird bei
den entsprechenden Rügen behandelt.

3.
Das Obergericht hat das Einkommen beider Parteien festgestellt. Was den Aufwand
der Parteien anbelangt, hat es nicht je den Bedarf des Beschwerdeführers, der
Beschwerdegegnerin und der Kinder errechnet, sondern ist vom Bedarf von zwei
Haushalten, nämlich von jenem der Beschwerdegegnerin und der Kinder und von
jenem des Beschwerdeführers ausgegangen. Im Weiteren hat es sehr gute
finanzielle Verhältnisse der Parteien angenommen und deshalb den
Unterhaltsanspruch der Beschwerdegegnerin und der Kinder anhand der sog.
einstufigen Methode festgestellt; bei dieser Methode wird direkt der gebührende
Unterhalt ermittelt, der sämtliche effektiven Bedarfspositionen gemäss der vor
der Trennung praktizierten Lebenshaltung einschliesst (vgl. Urteile 5A_198/2012
vom 24. August 2012 E. 8.3; 5P.138/2001 vom 10. Juli 2001 E. 2a/bb, in:
FamPra.ch 2002 S. 334; vgl. zum Ganzen auch: HAUSHEER/SPYCHER, Handbuch des
Unterhaltsrechts, 2. Aufl. 2010, S. 53).
Der Beschwerdeführer beanstandet das vorinstanzliche Urteil hinsichtlich der
Einkommen beider Parteien, des festgestellten Bedarfs der Haushalte und der
Verteilung der Ehegatten- und Kinderunterhaltsbeiträge und der Gerichtskosten.

4.
Der Beschwerdeführer bemängelt die fehlende Berücksichtigung einer 15%-igen
Sparquote.
4.1
4.1.1 Im Zusammenhang mit der besagten Sparquote rügt der Beschwerdeführer
nebst der bereits behandelten Verletzung der Begründungspflicht (E. 1.4) eine
unhaltbare Anwendung von Art. 163 ZGB. Er wirft der Vorinstanz im Wesentlichen
vor, sie habe das mit der Widerklageantwort zu den Akten gereichte
Wertschriftenverzeichnis nicht beachtet, woraus sich für die Jahre 2007 bis
2009 eine 15%-ige Sparquote von insgesamt Fr. 176'311.-- ergebe (Einkommen 2007
Fr. 318'057.--, Sparquote Fr. 47'708.55; Einkommen 2008 Fr. 462'452.--
[abzüglich Säule 3a Fr. 31'384.--] = Sparquote Fr. 64'660.20; Einkommen 2009
Fr. 458'762.-- [abzüglich Säule 3a Fr. 32'476.--] = Sparquote Fr. 63'942.90).
Würden davon Abzüge für getätigte Investitionen berücksichtigt, betrage die
Sparquote der drei Jahre immer noch Fr. 143'054.--, was die Beschwerdegegnerin
zu keinem Zeitpunkt substanziiert bestritten habe. Dabei handle es sich im
Übrigen nicht um Rückstellungen für den Ersatz medizinischer Geräte. Die
Vorinstanz habe nicht beachtet, dass ein Einzelunternehmen keine juristische
Person sei.

4.1.2 Der Beschwerdeführer hat mit Bezug auf die Sparquote anlässlich seines
Plädoyers vor erster Instanz behauptet, seit er als Selbstständigerwerbender
tätig sei, habe er über eine Sparquote von 15% verfügt. Entgegen der Behauptung
des Beschwerdeführers hat die Beschwerdegegnerin die Sparquote bestritten und
zur Begründung ausgeführt, bei der behaupteten Sparquote handle es sich um die
in den Jahren 2008 und 2009 vorgenommenen Abschreibungen unter der Bezeichnung
"Goodwill". Eine Sparquote habe nie existiert. Beim Praxiskonto der Bank
Y.________ handle es sich sodann nicht um private Ersparnisse des
Beschwerdeführers, sondern um bilanzierte Bankguthaben der Praxis, was nicht
identisch sei mit dem Gewinn oder akkumuliertem Gewinn, wie dies vom
Beschwerdeführer geltend gemacht werde. Unter diesen Umständen konnte die
Vorinstanz die behauptete Sparquote ohne Willkür als nicht glaubhaft gemacht
betrachten. Daran ändert nichts, dass eine Einzelfirma nicht mit einer AG zu
vergleichen ist. Aufgrund der Vorbringen des Beschwerdeführers musste die
Vorinstanz nicht zwingend darauf schliessen, der Beschwerdeführer habe
grundsätzlich Anrecht auf die Berücksichtigung einer Sparquote von 15%.

4.2 Der Beschwerdeführer beanstandet sodann, die Vorinstanz habe die ab April
2012 auf seiner Seite eingetretene Einkommensverminderung nicht berücksichtigt.
4.2.1 Soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der nicht
berücksichtigten Einkommensverminderung eine Verletzung seines durch Art. 29
Abs. 2 BV garantierten Beweisführungsanspruchs rügt, erweist sich die Rüge als
unbegründet. Das Obergericht ist in Würdigung der eingereichten Unterlagen zum
Schluss gelangt, es sei nicht glaubhaft dargetan, dass die entsprechenden
Auslagen dem Beschwerdeführer tatsächlich angefallen seien bzw. anfallen
werden. Damit liegt ein "Beweisergebnis" vor. Es bestand unter diesen Umständen
kein Anlass, im Rahmen des summarischen Verfahrens weitere Beweise einzuholen
(E. 2.2). Aus den Ausführungen des Obergerichts ergibt sich, dass es die
eingeholten Unterlagen als ausreichend erachtet hat. Der Beschwerdeführer
beanstandet mit seinen Ausführungen in Tat und Wahrheit Willkür in der
Sachverhaltsfeststellung, die hiernach zu behandeln ist. Soweit der
Beschwerdeführer erneut die Sparquote anspricht, kann auf bereits Gesagtes (E.
3.1.5) verwiesen werden.
4.2.2 Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Feststellung als
willkürlich, die provisorische Steuerberechnung für 2011 beruhe lediglich auf
Schätzungen und stelle keinen verbindlichen Nachweis dar. Er habe jedoch eine
provisorische Steuerberechnung über die Steuerbelastung der Beschwerdegegnerin
und nicht über die eigene zu den Akten gereicht.
4.2.3 Vorliegend geht es um die Einkommensreduktion des Beschwerdeführers ab
April 2012. Es vermag nicht einzuleuchten, inwiefern die angebliche
Steuerbelastung der Beschwerdegegnerin dabei eine Rolle spielt und der
Beschwerdeführer tut dies auch nicht dar. Von Willkür kann keine Rede sein.
4.2.4 Hinsichtlich der erwähnten Einkommensreduktion macht der Beschwerdeführer
unter dem Gesichtswinkel der Willkür weiter geltend, die Vorinstanz erwäge im
Zusammenhang mit dem Mietvertrag betreffend die Praxisräumlichkeiten an der
Strasse A.________, er könne nicht darlegen, dass die erwähnten Beträge ihm
auch tatsächlich angefallen seien bzw. dass er die genannten Beträge in diesem
Umfang bezahlt habe. Damit habe die Vorinstanz auch implizit festgehalten, dass
die Ablösungskosten des Mietvertrages für Geschäftsräume an der bisherigen nach
wie vor genutzten Praxisadresse ebenfalls nicht belegt seien. Im Anhang 3 zum
betreffenden Mietvertrag, der als Urkunde 40/22 produziert worden sei, hätten
er als Mieter und der Vermieter vereinbart, dass sich der Übernahmepreis in der
10-jährigen Mietdauer um total Fr. 60'000.-- amortisiere. Bei Auflösung des
Mietverhältnisses vor Ablauf der 10-jährigen Mietdauer schulde der Mieter den
nicht amortisierten Übernahmepreis. Er sei mangels Fälligkeit des Restbetrages
nicht in der Lage gewesen, die Bezahlung des nicht amortisierten Betrages zu
belegen.
4.2.5 Der fragliche Anhang zum Mietvertrag betreffend die bisher genutzten
Praxisräume wurde als Urkunde 40/22 in die obergerichtlichen Akten aufgenommen.
Bei der Urkunde 40 handelt es sich um die Beilagen zur Noveneingabe vom 20.
Februar 2012, die als Urkunde 38 in den obergerichtlichen Akten figuriert. Die
obergerichtlichen Ausführungen nehmen nicht ausdrücklich Bezug auf den
Mietvertragsanhang und die damit geltend gemachten Tatsachen. Dennoch liegt
eine Verletzung von Art. 9 BV nicht vor: In der besagten Noveneingabe wird zwar
für die vorzeitige Ablösung ein Betrag von Fr. 29'500.-- geltend gemacht. Es
wird aber nicht rechtsgenüglich erörtert bzw. begründet, wie sich dieser Betrag
konkret ergibt. Auf diese pauschale nicht ohne weiteres nachvollziehbare
Behauptung hatte die Vorinstanz somit nicht näher einzugehen. Die fehlende
Berücksichtigung der Ablösungssumme erweist sich als nicht willkürlich.
4.2.6 Die Vorinstanz hat erwogen, der eingereichte Mietvertrag betreffend die
Praxisräumlichkeiten an der Strasse A.________ vermöge nicht glaubhaft zu
belegen, dass die darin aufgeführten Beträge dem Beschwerdeführer tatsächlich
angefallen seien. Bei dem ins Recht gelegten Aktenstück handelt es sich um
einen Vorvertrag. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Annahme der
Vorinstanz, die betreffenden Mietkosten seien nicht glaubhaft gemacht, erweise
sich als willkürlich, sei doch unbestrittenermassen ein schriftlicher
Vorvertrag abgeschlossen worden; zudem hätten die Parteien zumindest einen
mündlichen Mietvertrag geschlossen. Hinsichtlich der Staffelung des Mietzinses
sei darauf hingewiesen worden, dass die Kosten für die Fertigstellung des
Umbaus mindestens um 10% höher ausgefallen seien. Im Weiteren stellt der
Beschwerdeführer Überlegungen an, welche Mietkosten er glaubhaft gemacht habe.
4.2.7 Im vorliegenden Fall wurde mit der besagten Noveneingabe (Urkunde 38 und
40/16 und 23) lediglich ein Vorvertrag ins Recht gelegt. Dass das Obergericht
angenommen hat, es sei nicht glaubhaft dargetan, dass diese Kosten tatsächlich
anfallen, erweist sich nicht als willkürlich, stand doch noch nicht fest, ob
ein entsprechender definitiver Mietvertrag tatsächlich abgeschlossen wird. Das
Argument, die Parteien hätten einen mündlichen Vertrag abgeschlossen, verfängt
nicht, zumal angesichts des abgeschlossenen Vorvertrages anzunehmen war, dass
die Parteien vor Abschluss eines schriftlichen (definitiven) Mietvertrages
nicht gebunden sein wollten (Art. 16 Abs. 1 OR). Die übrigen Ausführungen gehen
an den Erwägungen des Obergerichts vorbei und sind nicht geeignet, Willkür
darzutun.

4.3 Damit bleibt es beim von der Vorinstanz berücksichtigten Einkommen des
Beschwerdeführers von Fr. 34'255.-- pro Monat. Da die Einwände des
Beschwerdeführers nicht verfangen, erübrigen sich Ausführungen zur Frage, ob
die angeblich willkürliche Einkommensfestsetzung sich auf den Ausgang des
Verfahrens auswirkt (Willkür im Ergebnis).

4.4 Soweit der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nunmehr den Mietvertrag
betreffend die Räumlichkeiten an der Strasse A.________ und weitere Unterlagen
(act. 3 des bundesgerichtlichen Dossiers) ins Recht legt, erörtert er nicht
rechtsgenüglich, weshalb der am 13. Juni 2012 unterzeichnete Vertrag nicht vor
Obergericht hätte rechtzeitig eingebracht werden können. Der Beschwerdeführer
ersuchte um eine Reduktion seines Einkommens. Er wusste damit von Anfang an,
dass er den entsprechenden Vertrag beizubringen hatte. Damit aber kann keine
Rede davon sein, dass erst der angefochtene Beschluss zur Produktion des Novums
Anlass gegeben hat. Das neue Beweismittel erweist sich als unzulässig (Art. 99
Abs. 1 BGG).

5.
Beanstandet wird sodann das Einkommen der Beschwerdegegnerin.

5.1 Die Vorinstanz hat das Einkommen der Beschwerdegegnerin anhand des
Durchschnitts der Jahresergebnisse 2008 bis und mit 2010 ermittelt. Für 2008
wies die Beschwerdegegnerin ein Jahresergebnis von Fr. 368'428.-- (abzüglich
Pensionskasse/Säule 3a von Fr. 83'037.--, zuzüglich Vermögensertrag von Fr.
67'770.--), für 2009 ein Einkommen von Fr. 237'855.-- (abzüglich Pensionskasse
Fr. 26'672.--, zuzüglich Vermögensertrag Fr. 40'222.--). Für 2010 wird ein
Einkommen von Fr. 273'124.-- angegeben. Von diesem Betrag zog die Vorinstanz
die Zahlung in die 2. Säule ab, wovon den Angaben der Vorinstanz zufolge wie in
den Vorjahren die Hälfte (Fr. 53'344.-- : 2 = Fr. 26'672.--) bereits in der
Jahresrechnung berücksichtigt worden sind. Hinzugerechnet wurde sodann ein
Vermögensertrag von Fr. 24'269.--. Unter Berücksichtigung dieser zusätzlichen
Angaben errechnete die Vorinstanz ein Einkommen der Beschwerdeführerin für 2010
von Fr. 270'722.--. Daraus ergibt sich ein durchschnittliches monatliches
Einkommen der Beschwerdegegnerin von Fr. 24'300.--.

5.2 Der Beschwerdeführer rügt nebst der bereits behandelten Rüge der Verletzung
der Begründungspflicht (E. 1.4) Willkür in der Sachverhaltsfeststellung und in
der Rechtsanwendung (Art. 9 BV), eine Verletzung des Anspruchs auf gleiche
Behandlung im Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV) und des Anspruchs auf rechtliches
Gehör (Beweisführungsanspruch).
5.3
5.3.1 Im Zusammenhang mit dem Einkommen der Beschwerdegegnerin beanstandet der
Beschwerdeführer, die Beschwerdegegnerin habe im Gegensatz zu den früheren
Jahren 2009 keine Einkommensteigerung, sondern eine Einkommensreduktion von Fr.
184'945.-- ausgewiesen. Sie habe in den Jahren 2009 bis 2010 Abschreibungen für
ein neu erworbenes Fahrzeug und eine einmalige Einzahlung in die Säule 3a
Vorinstanz vorgenommen. Diese Aufwendungen seien einmalig und repräsentierten
nicht das zukünftige durchschnittliche Einkommen der Beschwerdegegnerin. Die
Vorinstanz habe diese Abschreibungen ohne Begründung zugelassen, ohne der vom
Beschwerdeführer verlangten Edition sämtlicher detaillierter Kontoblätter der
Bilanzen und Erfolgsrechnungen von Januar 2008 bis Juni 2011 stattzugeben.
Damit habe die Vorinstanz seinen Anspruch auf Beweisführung und folglich auch
einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz verletzt.
5.3.2 Das Obergericht hat bezüglich des Editionsbegehrens ausgeführt, der
Jahresabschluss 2010 sei zwischenzeitlich eingeliefert worden. Auf die Edition
weiterer Unterlagen könne verzichtet werden, da für die Ermittlung des
Einkommens der Beschwerdegegnerin von einem Durchschnitt der letzten Jahre
auszugehen sei und für die Entscheidfindung auf die bereits in den Akten
liegenden Unterlagen abgestellt werden könne. Insbesondere hat die Vorinstanz
erwogen, vorliegend seien keine Hinweise glaubhaft gemacht worden, dass die
Buchhaltung 2009 nicht korrekt erstellt worden sei.
5.3.3 Damit hat das Obergericht die Sachlage als durch die bereits vorhandenen
Akten ermittelbar erachtet und ist somit davon ausgegangen, dass weitere
Unterlagen nichts zur Erhellung des Sachverhalts beitragen können. Eine
Verletzung des Beweisführungsanspruchs (E. 2.2) ist demzufolge nicht
ersichtlich (zum Verhältnis des Beweisführungsanspruchs zur antizipierter
Beweiswürdigung BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 III 591 E. 5.4 S. 602).
5.3.4 Das Obergericht hat erwogen, der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft
dargetan, dass die Beschwerdegegnerin den Jahresabschluss 2009 mit der Absicht
manipuliert habe, ihr Einkommen als Selbstständigerwerbende zu schmälern.
Selbstständigerwerbende hätten es bekanntlich in der Hand, ihre Buchhaltung den
Verhältnissen anzupassen und beispielsweise bei Abschreibungen den vorhandenen
Spielraum auszunutzen. Vorliegend seien indes keine Hinweise erkennbar bzw.
glaubhaft gemacht worden, dass die Buchhaltung der Beschwerdegegnerin für 2009
nicht korrekt erstellt worden sei.
5.3.5 Im Rahmen des summarischen Eheschutzverfahrens war das Obergericht
angesichts der vorhandenen, für schlüssig erachteten Unterlagen nicht gehalten,
weitere Abklärungen zu tätigen und Akten einzuholen (E. 1.3). Unter den
gegebenen Umständen kann die Berücksichtigung des Einkommens für 2009 gemäss
den eingelieferten Buchhaltungsunterlagen nicht als willkürlich bezeichnet
werden, zumal die Beschwerdegegnerin auch begründet hat, dass das Jahr 2009
Umsatzeinbussen mit sich brachte. Insoweit ist Willkür nicht ersichtlich.
5.3.6 Was die behauptete ungebührlich hohe Abschreibung für ein Fahrzeug
anbelangt, so ist dies in der Rekursschrift nicht geltend gemacht worden.
Vorgetragen wurde diese Tatsache aber in der Noveneingabe vom 5. August 2011.
Die fragliche Tatsache wurde von der Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf eine
ordentliche, nach steuerrechtlichen Grundsätzen erfolgte Abschreibung des
Fahrzeuges bestritten. Insoweit kann diese Tatsache ohne Willkür nicht
berücksichtigt werden und ist somit auch nicht von Belang, dass sich das
Obergericht nicht dazu geäussert hat.
5.3.7 Was die behaupteten während 2007 und 2008 getätigten Einkäufe in die 2.
Säule und den 2007 getätigten überobligatorischen Einkauf in die BVG sowie den
überobligatorischen Einkauf in die 2. Säule und die behaupteten Einkäufe in die
Säule 3 anbelangt, so hat die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf
entsprechende Belege hervorgehoben, sie habe nur 2008 eine ausserordentliche
Einzahlung in die 2. Säule geleistet, die aus steuerlichen Gründen nur zur
Hälfte im Geschäftsergebnis verbucht worden sei. Die Parteien hätten dies
abgesprochen. Im Übrigen habe die erste Instanz richtigerweise sämtliche
Zahlungen der Beschwerdegegnerin in die 2. Säule berücksichtigt.
5.3.8 Unter den gegebenen tatsächlichen Umständen war die Vorinstanz im
summarischen Verfahren des Eheschutzes nicht gehalten, weitere Nachforschungen
zu tätigen und neue Akten und Belege einzuholen. Sie konnte sich vielmehr auf
die eingereichten Unterlagen verlassen. Eine Verletzung des
Beweisführungsanspruchs ist nicht ersichtlich (E. 2.2). Die Vorinstanz hat
überdies für die Berechnung des massgebenden Einkommens nicht nur auf den Wert
eines Jahres abgestellt, sondern hat den Durchschnitt dreier Jahre
berücksichtigt. Damit kann nicht gesagt werden, die Ermittlung des Einkommens
verletzte das Willkürverbot bzw. Art. 29 Abs. 1 BV. Im vorliegenden Fall kann
es im Rahmen des Eheschutzes nicht darum gehen, den Ehescheidungsprozess
vorzubereiten.

6.
Der Beschwerdeführer beanstandet sodann, dass das zwischen der
Beschwerdegegnerin und ihrem Freund bestehende Konkubinat nicht berücksichtigt
worden sei.

6.1 Der Beschwerdeführer hat bei der Berechnung des Bedarfs der
Beschwerdegegnerin und der Kinder geltend gemacht, es liege ein qualifiziertes
Konkubinat vor. Die Vorinstanz hat dies verneint. Vor Bundesgericht beschränkt
er sich im Wesentlichen auf die Behauptung, der Freund der Beschwerdegegnerin
wohne an deren Adresse.

6.2 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 176 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB
ist im konkreten Fall zu prüfen, wie sich das Zusammenleben eines Ehegatten in
einer neuen Partnerschaft unterhaltsrechtlich auswirkt. Es lassen sich dabei
mehrere Tatbestände unterscheiden, die - unter Willkürgesichtspunkten -
folgende Schlüsse gestatten: Wird der unterhaltsberechtigte Ehegatte von seinem
neuen Partner finanziell unterstützt, vermindert sich seine Unterhaltsforderung
gegenüber dem anderen Ehegatten im Umfang der tatsächlich erhaltenen
Unterstützungsleistungen (BGE 138 III 97 E. 2.3.1). Erfolgt keine finanzielle
Unterstützung oder sind entsprechende Leistungen des neuen Partners nicht
nachweisbar, kann immerhin eine sog. (einfache) Wohn- und Lebensgemeinschaft
("communauté de toit et de table"; "comunione di tetto e di tavola") vorliegen,
die Einsparungen in den Lebenshaltungskosten mit sich bringt. Entscheidend ist
dabei nicht die Dauer der Partnerschaft, sondern der wirtschaftliche Vorteil,
der daraus gezogen wird. In Anlehnung an die betreibungsrechtlichen Richtlinien
tragen die Partner die gemeinschaftlichen Kosten (Grundbetrag, Miete usw.)
anteilsmässig, selbst wenn die tatsächliche Beteiligung geringer sein sollte.
Diese Kostenersparnis ist im Bedarf des unterhaltsberechtigten wie im Übrigen
auch des unterhaltspflichtigen Ehegatten zu berücksichtigen (BGE 138 III 97 E.
2.3.2). Schliesslich ist auch im Rahmen des Eheschutzes nicht ausgeschlossen,
dass der unterhaltsberechtigte Ehegatte in einem sog. qualifizierten oder
gefestigten Konkubinat lebt. Darunter versteht die Rechtsprechung eine auf
längere Zeit, wenn nicht auf Dauer angelegte umfassende Lebensgemeinschaft
zweier Personen unterschiedlichen Geschlechts mit grundsätzlich
Ausschliesslichkeitscharakter, die sowohl eine geistig-seelische als auch eine
wirtschaftliche Komponente aufweist. Verkürzt wird diese etwa auch als
Wohn-Tisch- und Bettgemeinschaft ("communauté de toit, de table et de lit";
"comunione di tetto, di tavola e di letto") bezeichnet. Das Gericht hat
diesbezüglich eine Würdigung sämtlicher massgebender Faktoren vorzunehmen,
wobei für die Beurteilung der Qualität einer Lebensgemeinschaft die gesamten
Umstände des Zusammenlebens von Bedeutung sind. Der Unterhaltsanspruch fällt
weg, wenn der Ehegatte in einer festen Beziehung lebt, die ihm ähnliche
Vorteile bietet wie eine Ehe. Entscheidend ist dabei nicht (mehr) das Kriterium
des Rechtsmissbrauchs, sondern vielmehr, ob der Unterhaltsberechtigte mit
seinem neuen Partner eine so enge Lebensgemeinschaft bildet, dass dieser bereit
ist, ihm Beistand und Unterstützung zu leisten, wie es Art. 159 Abs. 3 ZGB von
Ehegatten fordert. Ob die Partner über die dazu notwendigen finanziellen Mittel
überhaupt verfügen, ist unerheblich (BGE 138 III 97 E. 2.3.3).
6.3
6.3.1 Als Verletzung des Beweisführungsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV) macht der
Beschwerdeführer geltend, er habe in Urk. 49 bestritten, dass seitens der
Beschwerdegegnerin mit ihrem Freund kein Konkubinat bestehe. Der Freund der
Beschwerdegegnerin habe in seinem Schreiben vom 29. Februar 2012 (Urk. 43)
nicht bestritten, dass er mit der Beschwerdegegnerin in einem Konkubinat lebe.
Er habe darin lediglich festgehalten, dass er in einem ungekündigten
Mietverhältnis stehe. Das Obergericht habe die Edition dieses Schreibens
verweigert und damit seinen Beweisführungsanspruch verletzt.

6.3.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat der Unterhaltsschuldner
im Eheschutzverfahren die tatsächlichen Voraussetzungen glaubhaft zu machen,
die auf ein qualifiziertes Konkubinat schliessen lassen (BGE 138 III 97 E.
3.4.2 S. 104). Gleiches gilt selbstredend für das hier strittige Vorliegen
einer einfachen Wohn- und Lebensgemeinschaft (dazu: BGE 138 III 97 E. 2.3.2 S.
100). Dass eine solche Gemeinschaft vorliegt, war im kantonalen Verfahren
bestritten und somit vom Beschwerdeführer glaubhaft zu machen. Der Freund der
Beschwerdegegnerin hat sich im Schreiben (Urk. 43) nicht zum Vorliegen eines
einfachen Konkubinats geäussert, sondern lediglich den Mietvertrag betreffend
die eigene Mietwohnung ins Recht gelegt und betont, dass dieser Vertrag
ungekündigt sei. Inwiefern der Beschwerdeführer aus diesem Schreiben etwas für
seine Behauptung, es bestehe ein Konkubinat, ableiten will, bleibt
unerfindlich. Das Obergericht hat daher den Beweisführungsanspruch (E. 2.2)
nicht verletzt, indem es diesem Schreiben keine Bedeutung beimass.
6.4
6.4.1 In der Sache wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht vor, der Freund
der Beschwerdegegnerin habe nicht bestritten, dass er mit der
Beschwerdegegnerin im Konkubinat lebe. Er habe vielmehr lediglich festgehalten,
dass er in einem ungekündigten Mietverhältnis stehe. Wer wie der Freund der
Beschwerdegegnerin als Anwalt erwähne, er stehe in einem ungekündigten
Mietverhältnis, statt er lebe in der gemieteten Liegenschaft, sage damit, dass
er vertraglich an ein Mietobjekt gebunden sei, nicht aber dort wohne. Der
Mietvertrag sei für eine 4-Zimmer-Wohnung im ersten Stock abgeschlossen worden.
Im Vertrag sei weiter vereinbart worden, dass die Wohnung bzw. der Mieter der
Wohnung zusätzlich ein Dienstzimmer im EG und Bad/WC mitbenutzen dürfe. Es
stelle sich die Frage, weshalb vertraglich vereinbart werden müsse, dass der
Bewohner des Dienstzimmers sein eigenes Bad/WC im ersten Stock mitbenutzen
dürfe. Im vorliegenden Fall sei eine Wohngemeinschaft glaubhaft gemacht worden,
welche die Vorinstanz bei der Berechnung des Bedarfs hätte berücksichtigen
müssen. Der angefochtene Entscheid erweise sich insoweit als willkürlich.

6.4.2 Der Umstand, dass der Freund der Beschwerdegegnerin an einigen Tagen im
Oktober und September 2011 an der Wohnadresse der Beschwerdegegnerin gesichtet
worden ist, lässt nicht zwingend darauf schliessen, dass er dort wohnt. Die
umso weniger, als der Freund nach wie vor ein ungekündigtes Mietverhältnis
vorweisen kann. Daran vermag auch der Einwand mit dem Dienstzimmer nichts zu
ändern. Das Obergericht verfiel damit nicht in Willkür, indem es nicht von
einem Konkubinat ausging.

7.
Der Beschwerdeführer beanstandet sodann den Bedarf des Haushalts der
Beschwerdegegnerin und der Kinder.

7.1 Der Beschwerdeführer beanstandet die Höhe des Grundbetrages für die
Beschwerdegegnerin (verlangte Reduktion auf Fr. 1'250.-- (Betrag für zwei in
einer Hausgemeinschaft wohnende Personen), die Bemessung der Hypothekarzinsen,
der Nebenkosten und der Ausgaben für Elektrizität. Er begründet in diesem
Zusammenhang Willkür infolge Nichtberücksichtigung der einfachen
Wohngemeinschaft der Beschwerdegegnerin mit ihrem Freund. Dass die Annahme der
Vorinstanz, es bestehe keine einfache Wohngemeinschaft, nicht willkürlich ist,
wurde bereits dargelegt. Insoweit erweist sich die Beschwerde als unbegründet.

7.2 Strittig sind sodann die Wohnkosten der Beschwerdegegnerin. Die setzten
sich aus 5 Hypotheken zusammen. Vier von ihnen sind nicht strittig. Hier geht
es einzig um die Flex Rollover-Hypothek über 1 Mio. Franken bzw. um deren zu
berücksichtigenden Zinssatz. Das Obergericht ging in Übereinstimmung mit der
Erstinstanz und gestützt auf den Anhang des anlässlich des Mediationsverfahrens
erarbeiteten Vorschlages einer Trennungsvereinbarung der Parteien von
monatlichen Wohnkosten von Fr. 10'679.-- bis 31. Dezember 2009 aus. Ab 2010
reduzierte es die monatlichen Wohnkosten infolge des nur noch 0,65% betragenden
Zinssatzes auf Fr. 8'854.--.
7.2.1 Der Beschwerdeführer beanstandet die Verwertung der Aussagen der Parteien
anlässlich des Mediationsverfahrens durch das Obergericht. Solche Aussagen
dürften ohne Einwilligung des Parteien nicht verwertet werden, wie sich dies
aus Art. 216 ZPO ergebe. Er erachtet die Festsetzung der Wohnkosten deshalb als
willkürlich.
Wie bereits dargelegt worden ist, war die ZPO auf das Rekursverfahren nicht
anwendbar (E. 1.1). Im Übrigen nennt der Beschwerdeführer keine kantonale Norm,
die das Obergericht in willkürlicher Weise nicht beachtet hätte. Auf die
insoweit ungenügend begründete Beschwerde (Art. 106 Abs. 2 BGG) ist nicht
einzutreten.
7.2.2 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Erwägung der Vorinstanz,
die Parteien hätten den Zinssatz anlässlich der Mediation ermittelt, sei
aktenwidrig. Die Ausführungen verletzten seinen Anspruch auf Beweisführung
(Art. 29 Abs. 2 ZGB).
Das Obergericht stützte sich auf den Anhang des anlässlich der Mediation
erarbeiteten Vorschlages einer Trennungsvereinbarung. Es war davon überzeugt,
sodass sich seiner Ansicht nach weitere Beweisabnahmen erübrigten. Von einer
Verletzung des Beweisführungsanspruchs kann keine Rede sein (E. 2.2). Im
Übrigen ergibt sich der berücksichtigte Betrag der Wohnkosten und seine
Festsetzung aus dem Dokument 5/38/2. Willkür ist nicht ersichtlich.
7.3
7.3.1 Als willkürlich rügt der Beschwerdeführer des Weiteren, dass die
Vorinstanz bei der Bemessung der Mobilitätskosten von zu hohen Abschreibungen
ausgegangen sei.

7.3.2 Die Vorinstanz hat die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten
Kosten mit der ersten Instanz berücksichtigt. Die erste Instanz und mit ihr die
Vorinstanz haben die Kosten als ausgewiesen erachtet. Sie stützte sich dabei
auf die eingereichten Unterlagen bzw. auf die jeweilige Belastung des
Privatanteils in der Jahresrechnung. Der Beschwerdeführer behauptet einfach das
Gegenteil und vermag damit Willkür nicht darzulegen.
7.4
7.4.1 Mit Bezug auf die Kosten der Nanny macht der Beschwerdeführer geltend, er
habe vor der kantonalen Instanz dargelegt, dass die Nanny immer mehr für
Hausarbeiten, insbesondere für das Bügeln der Hemden des Freundes der
Beschwerdegegnerin eingesetzt worden sei. Im Weiteren seien ab Februar 2012
keine Kosten für die Nanny zu berücksichtigen, zumal die Beschwerdegegnerin die
entsprechenden Kosten nicht belegt habe. Insbesondere sei kein Vertrag mit der
angeblich neuen Angestellten und keine Belege für erfolgte Lohnzahlungen
eingereicht worden, obwohl die entsprechenden Kosten substanziiert bestritten
worden seien. Die Berücksichtigung der nicht ausgewiesenen Kosten in der Höhe
Fr. 4'117.-- sei überdies willkürlich.

7.4.2 Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die Kosten für die Nanny in
die Bedarfsrechnung aufzunehmen sei, da sie zum Lebensstandard der Parteien
gehöre. Der diesbezügliche Entscheid der Vorinstanz, diese durch ausreichende
Belege nachgewiesenen Kosten zuzulassen, ist nicht willkürlich. Daran ändert
nichts, dass keine Lohnüberweisungen ins Recht gelegt worden sind.
7.5
7.5.1 Bezüglich der weiteren Positionen des Bedarfs: Ferien/Freizeit, Sport,
Fitness, Gesundheit, Kosmetik, Restaurant, Geschenke, Einladungen,
Zeitschriften, Kleider, macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe
nicht begründet, weshalb sie die Parteivorbringen der Beschwerdegegnerin als
massgebend erachte, obwohl er darauf hingewiesen habe, dass die von der
Beschwerdegegnerin vorgelegten Belege hauptsächlich aus der Zeit nach der
Trennung stammen. Die Berücksichtigung dieser Kostenpositionen sei willkürlich.

7.5.2 Bezüglich der Position Ferien/Freizeit hat die Vorinstanz erwogen, die
Beschwerdegegnerin habe verschiedene Ferienbuchungen aus den Jahren 2007 bis
2010 eingereicht. Damit sei indes noch nicht glaubhaft gemacht, dass jedes Jahr
im selben Umfang (Fr. 36'000.-- pro Jahr) Ausgaben für Ferien und Freizeit
getätigt worden seien. Ein Betrag von Fr. 1'500.-- sei angemessen. Mit Bezug
auf den Posten Sport, Fitness, Gesundheit und Kosmetik hat die Vorinstanz
sodann erwogen, der geltend gemachte Betrag von Fr. 5'595.--, den die
Beschwerdegegnerin hiefür jährlich geltend mache, sei durch die eingereichten
Belege ausgewiesen; angesichts der sehr guten finanziellen Verhältnisse und des
erhöhten Lebensstandards der Parteien sei für diese Position ein Betrag von Fr.
466.-- im Bedarf einzusetzen. Hinsichtlich der Position "Restaurant, Geschenke,
Einladungen, Zeitschriften Kleider" hat die Vorinstanz erwogen, die
eingereichten Belege der Beschwerdegegnerin wiesen für das Jahr 2009 einen
Betrag von Fr. 15'600.-- für Kleider aus. In Anbetracht der glaubhaft gemachten
Lebenshaltungskosten der Parteien und der eingereichten Belege sei unter dem
Titel "Kleider" ein Betrag von Fr. 1'500.-- monatlich zu berücksichtigen. Die
eingereichten Kreditkartenauszüge wiesen für das Jahr 2009 Restaurantkosten von
Fr. 2'630.-- aus; diese Kosten seien monatlich mit Fr. 220.-- zu
berücksichtigen. Zusammen mit den zusätzlich geltend gemachten Posten wie
Geschenke, Zeitschriften Einladungen erscheine ein Betrag von Fr. 1'000.-- pro
Monat angemessen.
7.5.3 Die Vorinstanz hat über weite Strecken nicht einfach die geltend
gemachten Beträge berücksichtigt, sondern die entsprechenden Ausgaben geschätzt
und hat dabei dem hohen Lebensstandard der Parteien Rechnung getragen. Entgegen
der Behauptung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz damit dem Vorwurf, die
geltend gemachten Kosten seien erst nach der erfolgten Trennung in diesem
Ausmass entstanden, in gewisser Weise Rechnung getragen. Zudem waren die Kosten
auch belegt. Insgesamt vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen
keine willkürliche Berücksichtigung der Beträge geltend zu machen.
7.6
7.6.1 Zur beanstandeten Position "Steuern" hat die Vorinstanz erwogen, die
erste Instanz habe die Steuerbelastung der Parteien anhand eines einschlägigen
Programms ermittelt und die entsprechenden Beträge im Bedarf berücksichtigt.
Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Abzüge für die Fremdbetreuung von
maximal Fr. 10'000.-- ab dem Jahr 2011 fänden - wie die Beschwerdegegnerin
richtig ausführe - erst in der Steuerrechnung 2012 ihren Niederschlag, weshalb
sie für den vorliegenden Entscheid nicht aufgenommen werden könnten. Was die
Berücksichtigung der Vermögenssteuer betreffe, sei den Ausführungen des
Beschwerdeführers entgegenzuhalten, dass es im vorliegenden summarischen
Eheschutzverfahren darum gehe, gestützt auf den von den Parteien gelebten
Standard, zu welchem auch die Entrichtung der Einkommens- und Vermögenssteuer
gehöre, den aktuellen Bedarf der Parteien zu ermitteln, der schliesslich durch
die Unterhaltsbeiträge der einen an die andere zu decken sei. Insofern sei bei
der Ermittlung der Steuerbelastung der Beschwerdegegnerin auch deren Vermögen
zu berücksichtigen. Zudem sei nicht einzusehen, weshalb gemäss Ansicht des
Beschwerdeführers zwar die Einkommenssteuern, insbesondere auch jene auf dem
Vermögensertrag, zu berücksichtigen sein sollten, nicht jedoch die auf dem
Vermögen selbst anfallenden Steuern. Zum ehelichen Standard gehöre die
Entrichtung beider Steuern. Gemäss dem "online" Steuerrechner des Kantons
Zürich komme die approximative monatliche Steuerbelastung der
Beschwerdegegnerin bei Annahme eines Einkommens von rund Fr. 300'000.-- und
einem steuerbaren Vermögen von rund 3 Mio. Franken auf rund Fr. 8'500.-- pro
Monat zu stehen.

7.6.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe mit Urkunde 34/8 dargetan,
dass die Abänderung des Steuergesetzes und damit der Abzug von Fr. 10'000.--
für die Fremdbetreuung der Kinder ab 2011 und nicht erst ab 2012 gelte. Der
Entscheid sei willkürlich, da möglich Abzüge nicht vorgenommen worden seien.
7.6.3 Mit seinen Ausführungen legt der Beschwerdeführer nicht in der
Beschwerdeschrift selbst dar, inwiefern die besagten Abzüge für die
Fremdbetreuung bereits ab 2011 zu berücksichtigen gewesen wären. Die
Beschwerdegegnerin hat dieses Vorbringen unter Hinweis auf das Novenrecht
bestritten. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, dass dieses Vorbringen im
Rahmen des Novenrechts noch hätte berücksichtigt werden können. Von Willkür
kann keine Rede sein.

8.
8.1 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz habe ihn bei der
Bemessung seines Bedarfs auf das Existenzminimum gesetzt. Auch wenn hohe
Fixkosten berücksichtigt worden seien, habe sie andere Posten einer
angemessenen Lebenshaltung nicht berücksichtigt.

8.2 Die Vorinstanz hat neben den von der ersten Instanz berücksichtigten
Posten, die vom Beschwerdeführer im Rekursverfahren geltend gemachten höheren
Wohnkosten (Fr. 6'700.-- statt Fr. 5'292.--), höhere Steuern (Fr. 5'595.76
statt Fr. 4'205.--) aufgenommen und hat so einen korrigierten Bedarf von Fr.
18'528.-- ermittelt. Der Beschwerdeführer zeigt nicht substanziiert auf, dass
er im Rahmen des Rekursverfahrens andere als die vom Obergericht
berücksichtigten Bedarfspositionen geltend gemacht hat. Von Willkür kann daher
keine Rede sein.

9.
9.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe die
Unterhaltsbeiträge auf Fr. 6'500.-- pro Kind festgesetzt, ohne die Festsetzung
zu begründen. Der Anspruch auf Kinderunterhalt richte sich nach Art. 276 ZGB.
Vorliegend gehe es angesichts der guten finanziellen Verhältnisse der Parteien
darum, den Kinderunterhalt nach der massgeblichen Lebenshaltung des
Unterhaltspflichtigen festzusetzen. Er verfüge für die Periode Juli bis
Dezember 2009 über einen monatlichen Überschuss von Fr. 577.-- Den Kindern
werde mit dem festgesetzten Unterhaltsbeitrag ein wesentlich höherer Überschuss
zugebilligt. Die Festsetzung sei willkürlich.

9.2 Nach Art. 176 Abs. 3 ZGB i.V.m. Art. 276 Abs. 1 und Art. 285 Abs. 1 ZGB
sind bei der Bemessung des Kindesunterhaltsbeitrages die Bedürfnisse des Kindes
und die Lebensstellung der Eltern zu berücksichtigen. Das Gesetz schreibt keine
konkrete Bemessungsmethode vor. Sind die finanziellen Verhältnisse
überdurchschnittlich gut, ist der Kindesunterhaltsbeitrag nicht einfach linear
nach der finanziellen Leistungskraft des Unterhaltspflichtigen zu bemessen.
Vielmehr soll der Bedarf des Kindes aufgrund der massgeblichen Lebenshaltung
des Unterhaltspflichtigen konkret bemessen werden. Bei der konkreten
Bedarfsermittlung sind eine gewisse Pauschalierung und das Abstellen auf
vorgegebene Bedarfszahlen unumgänglich und zulässig, soweit die erforderlichen
Anpassungen vorgenommen werden (Urteil 5A_115/2011 vom 11. März 2011 E. 2.2 in:
FamPra.ch 2011 S. 769).

9.3 Vorliegend hat die Vorinstanz die Festsetzung der Kinderunterhaltsbeiträge
an der einschlägigen Stelle (2/28 E. 4.6 [Unterhaltsberechnung]) nicht näher
begründet. Aus dem Urteil ergibt sich indes, dass sie dem Beschwerdeführer ein
monatliches Einkommen von Fr. 34'255.-- angerechnet hat. Sodann ist sie von
einem Bedarf des Beschwerdeführers von Fr. 18'528.-- ausgegangen. Der
Beschwerdeführer hat diese beiden Punkte nicht mit Erfolg als verfassungswidrig
angefochten. Seine Ausführungen zum angeblichen Überschuss gehen an der Sache
vorbei. Überdies kann dem angefochtenen Beschluss entnommen werden, dass
vorliegend sehr gute finanzielle Verhältnisse und ein überdurchschnittlicher
Lebensstandard der Parteien gegeben sind. Sodann hat die Vorinstanz den Bedarf
des Haushaltes der Beschwerdegegnerin und der Kinder für die Zeit vom 7. Juli
2009 bis 31. Dezember 2009 auf Fr. 39'450.-- bzw. für die Zeit ab 1. Januar
2010 auf Fr. 37'330.-- festgesetzt. Auch dieser Punkt ist nicht mit Erfolg
angefochten worden. Unter Berücksichtigung des ebenfalls nicht
verfassungswidrig bestimmten Einkommens der Beschwerdegegnerin von Fr.
24'300.-- hat die Vorinstanz einen Unterhaltsanspruch von Fr. 15'150.-- (für
Frau und Kinder) für die Zeit vom 7. Juli 2009 bis 31. Dezember 2009 und von
Fr. 13'000.-- für die Zeit ab 1. Januar 2010 ermittelt.

9.4 Dabei mag der für die Kinder bestimmte Betrag von je Fr. 6'500.-- hoch
ausgefallen sein. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass hier sehr gute
finanzielle Verhältnisse vorliegen, unter welchen die Bedürfnisse der Kinder
grosszügiger zu berücksichtigen sind (BGE 116 II 113). Der Beschwerdeführer
zeigt im vorliegenden Fall nicht auf, dass der festgesetzte Beitrag nicht die
tatsächlich gelebte Lebensstellung der Eltern zum Massstab genommen hat (dazu
BGE 116 II 110 E. 3b S. 113). Dabei gilt es insbesondere zu berücksichtigen,
dass beim Bedarf des Haushaltes der Beschwerdegegnerin und der Kinder die
Ausgaben für die Privatschule sowie für eine Nanny und die höheren Kosten der
angemessenen Miete aufgenommen worden sind. Aufgrund der dargelegten
tatsächlichen Umstände kann jedenfalls nicht gesagt werden, die Festsetzung der
Beiträge sei geradezu willkürlich.

10.
Die Kritik zur Kostenverlegung der ersten und zweiten Instanz wird nicht
separat begründet. Es erübrigen sich Ausführungen zu dieser Frage.

11.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet, soweit sie in
formeller Hinsicht genügend begründet ist. Sie ist daher abzuweisen, soweit
darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der
Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da er in der Sache
unterlegen ist, steht ihm auch für sein teilweise erfolgreiches Gesuch um
aufschiebende Wirkung keine Entschädigung zu. In der Sache sind keine
Vernehmlassungen eingeholt worden, sodass sich insoweit die Entschädigungsfrage
nicht stellt.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I.
Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. März 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Zbinden