Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.734/2012
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_734/2012

Urteil vom 31. Mai 2013
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Schöbi,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Verfahrensbeteiligte
1. A.________,
2. B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

C.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hansjürg Lenhard,
Beschwerdegegnerin,

Konkursamt Hottingen-Zürich, Witikonerstrasse 15, Postfach 1359, 8032 Zürich.

Gegenstand
Konkurseröffnung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II.
Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und
Konkurs, vom 28. September 2012.

Sachverhalt:

A.
A.a Am 23. November 2010, 16.00 Uhr, eröffnete der Konkursrichter am
Bezirksgericht Zürich über A.________ den Konkurs ohne vorgängige Betreibung
(Art. 190 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG). Diesen Entscheid zogen A.________ und
B.________ an das Obergericht des Kantons Zürich weiter. Die angerufene Instanz
gewährte der Beschwerde einstweilen aufschiebende Wirkung und trat schliesslich
mit Beschluss vom 14. März 2011 auf die Weiterziehung infolge Verspätung nicht
ein, setzte aber den Konkurstermin aufgrund der gewährten aufschiebenden
Wirkung neu auf den 14. März 2011, 15.15 Uhr, fest. Das Bundesgericht wies die
gegen diesen Beschluss erhobene Beschwerde mit Urteil vom 18. Mai 2011 ab,
soweit darauf einzutreten war (5A_206/2011).
A.b Am 27. August 2012 erhoben A.________ und B.________ beim Bezirksgericht
Zürich als unterer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und
Konkurs betreibungsrechtliche Beschwerde gegen die Konkurseröffnung. Mit
Zirkularerledigungsbeschluss vom 29. August 2012 trat die untere
Aufsichtsbehörde auf die Beschwerde nicht ein.

B.
Dieser Beschluss wurde den Betroffenen am 13. September 2012 in Schweden
zugestellt, worauf sie mit Eingabe vom 17. September 2012 beim Obergericht des
Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über
Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde erhoben. Mit Beschluss vom 28.
September 2012 zog das Obergericht als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung
und Konkurs die Akten des Verfahrens Nr. PS120141 der II. Zivilkammer des
Obergerichts des Kantons Zürich betreffend das vom Beschwerdeführer gegen die
Konkurseröffnung zusätzlich angehobene kantonale Revisionsverfahren bei. Ferner
wies die angerufene Instanz mit Urteil vom gleichen Tag die Beschwerde ab,
soweit darauf einzutreten war, auferlegte A.________ und B.________ die
zweitinstanzlichen Kosten von Fr. 500.-- unter solidarischer Haftbarkeit und
sprach keine Parteientschädigung zu.

C.
A.________ und B.________ (Beschwerdeführer) haben beim Bundesgericht gegen den
Beschluss und das Urteil des Obergerichts mit Eingabe vom 6. Oktober 2012
(Postaufgabe) Beschwerde in Zivilsachen erhoben. Sie beantragen, es sei auf die
Nichtigkeitsbeschwerde "sinngemäss Art. 22 SchKG" einzutreten und die Verfügung
des Bezirksgerichts Zürich vom 23. November 2010 aufzuheben. Aufzuheben sei
ferner die Auferlegung der Verfahrenskosten von Fr. 500.--.
Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.

D.
Mit Entscheid vom 14. Mai 2013 trat das Bundesgericht auf eine Beschwerde gegen
den Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich vom 20. September 2012
(Abweisung des kantonalen Revisionsgesuchs betreffend die Konkurseröffnung)
nicht ein (5A_729/2012). Mit Urteil vom gleichen Tag trat es zudem auf ein
Gesuch des Beschwerdeführers um Revision der bundesgerichtlichen Urteile 5A_206
/2011 vom 18. Mai 2011 und 5F_7/2011 vom 19. Juli 2011 nicht ein.

Erwägungen:

1.
1.1 Das Bezirksgericht Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde über
Schuldbetreibung und Konkurs ist auf eine betreibungsrechtliche Beschwerde
gegen die Konkurseröffnung über den Beschwerdeführer nicht eingetreten. Vor
Bundesgericht angefochten ist ein Entscheid der oberen kantonalen
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, die eine Beschwerde gegen
den erstinstanzlichen Nichteintretensentscheid abgewiesen hat, soweit darauf
einzutreten war. Entscheide kantonaler Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs-
und Konkurssachen unterliegen unabhängig von einer gesetzlichen
Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG) der Beschwerde in Zivilsachen
(Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG i.V.m. Art. 19 SchKG). Die Beschwerde gegen den
letztinstanzlichen Entscheid ist fristgemäss erhoben worden (Art. 75 Abs. 1,
Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG). Als vom Konkurs direkt Betroffener ist der
Beschwerdeführer zur Beschwerde ohne Weiteres legitimiert (Art. 76 Abs. 1 lit.
b BGG). Nicht legitimiert ist dagegen die vom Konkurs nicht direkt betroffene
Beschwerdeführerin, die Ehefrau des Beschwerdeführers, zumal sie nicht darlegt,
welches schützenswerte Interesse sie zur Beschwerde legitimieren könnte (Art.
76 Abs. 1 lit. b BGG). Auf die Beschwerde ist somit von vornherein nicht
einzutreten, soweit sie von der Beschwerdeführerin erhoben worden ist.

1.2 Mit vorliegender Beschwerde kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht gerügt
werden (Art. 95 lit. a BGG). In der Beschwerdeschrift ist in gedrängter Form
darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG).
Die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten ist in der Beschwerdeschrift
vorzubringen und zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG), wobei das Rügeprinzip gilt
(BGE 133 III 589 E. 2 S. 591).

2.
2.1 Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst, er habe vor den kantonalen
Instanzen um die Nichtigerklärung der Verfügung des Bezirksgerichts Zürich vom
23. November 2010 ersucht. Mit dem Hinweis auf die Neueröffnung des Konkurses
durch das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 14. März 2011 habe
die Vorinstanz seinen Antrag willkürlich in "Beschwerde gegen die
Konkurseröffnung" abgeändert.

2.2 Das Obergericht hat anlässlich der Behandlung der gegen den Beschluss des
Bezirksgerichts vom 29. August 2012 erhobenen Beschwerde geprüft, ob der am 23.
November 2010 eröffnete Konkurs wegen des behaupteten Wohnsitzes des
Beschwerdeführers in Schweden nichtig sei. Es hat sich also mit dem Antrag des
Beschwerdeführers befasst; eine Verletzung von Bundesrecht bzw. des Anspruchs
auf rechtliches Gehör ist insoweit nicht ersichtlich. Wie das Obergericht im
Übrigen festhält, ist die Konkurseröffnung über den Beschwerdeführer am 23.
November 2010, 16.00 Uhr, erfolgt. Der Beschwerdeführer ist an dieser Stelle
wie bereits vor Obergericht daran zu erinnern, dass er das erstinstanzliche
Konkursdekret vom 23. November 2010 an das Obergericht des Kantons Zürich
weitergezogen hat. Das Obergericht hat dem Rekurs des Beschwerdeführers am 14.
Dezember 2010 einstweilen aufschiebende Wirkung erteilt und hat die Wirkung der
aufschiebenden Wirkung, soweit ersichtlich, nicht auf die Vollstreckung des
Konkurses beschränkt. Schliesslich ist es aber auf den Rekurs gegen das
Konkursdekret infolge verspäteter Einreichung nicht eingetreten und hat den
Konkurs (wegen der gewährten aufschiebenden Wirkung) neu auf den 14. März 2011,
15.15 Uhr festgesetzt. Dieses Vorgehen des Obergerichts, das sich aufgrund der
gewährten nicht auf die Vollstreckung beschränkten aufschiebenden Wirkung
aufdrängte, entsprach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 118 III 37 E.
2b S. 39). Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, inwiefern das
Obergericht im vorliegenden Fall mit dem gewählten Betreff (Beschwerde gegen
die Konkurseröffnung) in Willkür verfallen sein oder sonst wie Bundesrecht
verletzt haben sollte.

3.
3.1 Das Bezirksgericht ist auf die Beschwerde im Wesentlichen mit der
Begründung nicht eingetreten, nach dem klaren Wortlaut von Art. 17 Abs. 1 SchKG
könne nur gegen Verfügungen der Betreibungs- und Konkursämter, nicht hingegen
gegen gerichtliche Entscheide betreibungsrechtliche Beschwerde erhoben werden.
Hiefür sei den Parteien des Konkursverfahrens der Rechtsmittelweg bis an das
Bundesgericht (Art. 174 SchKG) offen gestanden, den der Beschwerdeführer
erfolglos beschritten habe. Anhaltspunkte für eine absolute Nichtigkeit des
durch das zuständige Obergericht ausgesprochenen Konkurserkenntnisses lägen
nicht vor. Insbesondere hätten allfällige Einwendungen gegen die gehörige
Einleitung des Verfahrens und gegen die örtliche Zuständigkeit des
Konkursrichters am Bezirksgericht Zürich auf dem Rechtsweg gegen das
Konkurserkenntnis geltend gemacht werden müssen (Art. 174 SchKG).
Das Obergericht hat sich im Wesentlichen der erstinstanzlichen Auffassung
angeschlossen und hat insbesondere hervorgehoben, die Aufsichtsbehörde sei
nicht zuständig, die Nichtigkeit einer richterlichen Verfügung festzustellen;
diese wäre mit gerichtlicher Klage geltend zu machen gewesen. Artikel 22 SchKG
sei auf das (richterliche) Konkurserkenntnis nicht anwendbar. In Nachachtung
der Rechtsprechung 5A_576/2010 vom 18. November 2010 E. 3.3.1 hat es indes
geprüft, ob das Konkurserkenntnis vom 23. November 2010 deswegen nichtig sei,
weil das erkennende Gericht unzuständig war. In diesem Zusammenhang hat es
erwogen, die Konkurseröffnung in der Schweiz wäre - vorbehältlich einer
offensichtlichen Zahlungsflucht - unzulässig gewesen, wenn der Beschwerdeführer
seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt hätte und dort erreichbar gewesen wäre. Der
Beschwerdeführer bringe indes selbst vor, er habe zum Zeitpunkt der
Konkurseröffnung durch den Konkursrichter, am 23. November 2010, in Zürich
Wohnsitz gehabt. Zu diesem Zeitpunkt habe somit kein ausländischer Wohnsitz des
Beschwerdeführers vorgelegen.

3.2 Der Beschwerdeführer bestreitet auch vor Bundesgericht die Zuständigkeit
des schweizerischen Konkursrichters und behauptet, die Verfügung vom 23.
November 2010 sei wegen seines Wohnsitzes in Schweden nichtig. Offensichtlich
falsch sei insbesondere die Behauptung der Vorinstanz, er habe selbst
eingeräumt, in Zürich Wohnsitz zu haben. Er habe mit seiner Beschwerde gegen
das Konkurserkenntnis vom 23. November 2010 die Beilagen 13 und 16 vorgelegt.
Der Präsident des Obergerichts habe in seiner Verfügung vom 14. Dezember 2010
erwogen, er (der Beschwerdeführer) gebe eine neue Adresse in Stockholm an und
betrügerische Handlungen nach Art. 190 SchKG seien nicht ersichtlich, weshalb
dem Rekurs einstweilen aufschiebende Wirkung zuzuerkennen sei. Der Magistrat
habe ihn daher aufgefordert, mittels Urkunden nachzuweisen, dass und ab wann er
in Stockholm gemeldet sei. Wegen einer Verletzung des rechtlichen Gehörs durch
die erste Instanz hätten die Nachweise betreffend den schwedischen Wohnsitz
nicht nachgereicht werden können.

3.3 Gemäss Art. 22 Abs. 1 SchKG sind Verfügungen nichtig, die gegen
Vorschriften verstossen, die im öffentlichen Interesse oder im Interesse von am
Verfahren nicht beteiligten Personen erlassen worden sind. Als Verfügungen im
Sinne dieser Bestimmung gelten Verfügungen der Zwangsvollstreckungsorgane (Art.
17, 18 SchKG; LORANDI, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 2000,
N. 3, 6 zu Art. 22 SchKG mit Hinweis). Die Kompetenz zur Feststellung der
Nichtigkeit gemäss Art. 22 SchKG durch die Aufsichtsbehörden stützt sich auf
deren Aufsichtsbefugnis nach Art. 13 Abs. 1 SchKG; die gerichtlichen Behörden
gehören jedoch nicht zum Kreis der Beaufsichtigten (JAEGER, Schuldbetreibung
und Konkurs, Bd. I, 1911, N. 3 zu Art. 13 SchKG; LORANDI, a.a.O., N. 42 zu Art.
13 SchKG mit Hinweisen; siehe dazu das Urteil 5A_576/2010 vom 18. November 2010
E. 3.1). Soweit die kantonalen Instanzen davon ausgegangen sind, Art. 22 SchKG
sei auf das Konkursdekret nicht anwendbar, weshalb der Beschwerdeführer die
Nichtigkeit des Konkursdekretes auf dem dafür vorgesehenen Rechtsmittelweg und
nicht auf dem Weg der betreibungsrechtlichen Beschwerde hätte geltend machen
müssen (Art. 17 Abs. 1 i.V.m. Art. 174 SchKG), ist das angefochtene Urteil
nicht zu beanstanden.

3.4 Nach der zitierten Rechtsprechung bleibt indes die Feststellung der
Nichtigkeit des Konkursdekretes durch die Aufsichtsbehörden in Betreibungs- und
Konkurssachen wegen grober Fehler einer richterlichen Verfügung vorbehalten.
Ein Mangel dieser Art wird etwa angenommen, wenn das Gericht, das entschieden
hat, nicht zuständig war, mit andern Worten die Schranken seines rechtlichen
Könnens überschritten hat und daher dem von ihm gefällten Entscheid kein
Bestand zugesprochen werden kann (vgl. Urteil 5A_576/2010 vom 18. November 2010
E. 3.2 mit Hinweisen).
Soweit der Beschwerdeführer eine Nichtigkeit im beschriebenen Sinn darin
erblickt, dass der schweizerische Konkursrichter trotz des behaupteten
schwedischen Wohnsitzes entschieden hat, ist ihm nicht zu folgen: Diese Frage
betrifft die örtliche Zuständigkeit des Richters im internationalen Verhältnis
und nicht die sachliche bzw. funktionelle Unzuständigkeit; (BGE 133 II 366 E.
3.2; 129 I 361 E. 2.1 mit Hinweisen) des Konkursrichters. Der Beschwerdeführer
hätte damit den angeblichen Nichtigkeitsgrund (schwedischer Wohnsitz) mit den
für die Anfechtung des Konkursdekrets vorgesehenen Rechtsmitteln (Art. 174
SchKG; 72 ff. BGG) vorbringen müssen. Im betreibungsrechtlichen
Beschwerdeverfahren nach Art. 17, 18 SchKG ist er damit nicht zu hören. Der
angefochtene Entscheid erweist sich im Ergebnis als nicht bundesrechtswidrig.

4.
4.1 Vor Obergericht hat der Beschwerdeführer vorgetragen, die erste Instanz
habe das rechtliche Gehör verletzt, indem sie die Beschwerdegegnerin als Partei
in das Verfahren aufgenommen habe. Die ohne sein Wissen erfolgte Zulassung der
Beschwerdegegnerin als Partei sei unzulässig und willkürlich. Das Obergericht
hat dazu erwogen, eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Aufnahme der
Beschwerdegegnerin als Partei sei nicht auszumachen, zumal diese Partei im
Verfahren gewesen sei, das zur Konkurseröffnung vom 23. November 2010 geführt
habe. Ob die Beschwerdegegnerin im damaligen Verfahren nicht als Partei hätte
aufgenommen werden dürfen, sei hier nicht zu prüfen, weshalb auf die in diesem
Zusammenhang gemachten Ausführungen nicht einzutreten sei.

4.2 Der Beschwerdeführer setzt sich in seinen Ausführungen mit der
obergerichtlichen Erwägung nicht auseinander, sondern erörtert erneut, weshalb
die Beschwerdegegnerin im Konkursverfahren aus dem Jahr 2010 nicht als Partei
hätte aufgenommen werden dürfen. Mangels einer Art. 42 Abs. 2 BGG
entsprechenden Begründung (E. 1.2) ist insoweit auf die Beschwerde nicht
einzutreten.

5.
Der Beschwerdeführer beanstandet sodann, das Obergericht habe zu Unrecht seine
Ehefrau, die Beschwerdeführerin, als Partei des vorliegenden
Beschwerdeverfahrens aufgeführt. Die beiden Beschwerdeführer haben ihre
Beschwerde gegen den Beschluss vom 29. August 2012 eingereicht. Der
Beschwerdeführer verhält sich trölerisch, wenn er nunmehr dem Obergericht
diesbezüglich eine Bundesrechtsverletzung vorwirft. Es erübrigen sich weitere
Ausführungen.

6.
6.1 Mit Bezug auf den vom Beschwerdeführer erhobenen Antrag auf
Wiederherstellung der Frist zur Anfechtung des Konkurserkenntnisses vom 23.
November 2010 hat das Obergericht erwogen, der Beschwerdeführer sei als Erstes
darauf hinzuweisen, dass für die beantragte Fristwiederherstellung nicht die
II. Zivilkammer als obere Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs,
sondern die II. Zivilkammer als richterliche Behörde zuständig sei. Im
gegenständlichen Verfahren sei auf das Wiederherstellungsgesuch nicht
einzutreten. Als Zweites sei der Beschwerdeführer auf Art. 33 Abs. 4 SchKG
hinzuweisen, wonach das Gesuch um Fristwiederherstellung in der gleichen Frist
wie der versäumten eingereicht werden müsse. Damit sei die Frist für ein Gesuch
um Wiederherstellung längst abgelaufen, weshalb das Gesuch abzuweisen gewesen
wäre.

6.2 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, massgebend für die
Frage der Wiederherstellung der Rechtsmittelfrist sei nicht Art. 33 Abs. 4
SchKG, sondern Art. 15 des Haager Übereinkommens.

6.3 Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer mit der ersten
Erwägung des Obergerichts nicht auseinander, wonach für eine Wiederherstellung
der Rechtsmittelfrist nicht die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und
Konkurs, sondern die richterliche Behörde, d.h. das Obergericht in seiner
Eigenschaft als Rekursbehörde gegen das Konkursdekret vom 23. November 2010,
zuständig ist. Da der Beschwerdeführer diese den Entscheid tragende Erwägung
nicht angefochten hat, hält das angefochtene Urteil insoweit vor Bundesrecht
stand (vgl. BGE 135 III 608 E. 4.5 und 4.6 S. 612 f.); mit Bezug auf diese Rüge
ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.

7.
Die Ausführungen des Beschwerdeführers zu seinem Sohn haben mit dem
angefochtenen Entscheid nichts zu tun. Darauf ist ohne weitere Ausführungen
nicht einzutreten.

8.
8.1 Der Beschwerdeführer beanstandete im Rahmen des aufsichtsrechtlichen
Beschwerdeverfahrens im Weiteren, die Zustellung des erstinstanzlichen
Entscheids vom 29. August 2012 mit einem gewöhnlichen eingeschriebenen Brief
via eine Poststelle der Schwedischen Post im lokalen Supermarkt widerspreche
den Vorschriften der Abkommen von Den Haag. Das Obergericht hat dazu erwogen,
Art. 10 lit. a des Haager Übereinkommens über die Zustellung gerichtlicher und
aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland in Zivil- oder Handelssachen (SR
0.274.131; HZÜ65) schliesse eine Übersendung gerichtlicher Schriftstücke an im
Ausland befindliche Personen unmittelbar durch die Post nicht aus, sofern der
Bestimmungsstaat keinen Widerspruch erkläre. Die Schweiz habe sich gegen Art.
10 lit. a HZÜ65 zur Wehr gesetzt. Gestützt auf den Grundsatz der
Gegenseitigkeit gemäss Art. 21 des Wiener Übereinkommens über das Recht der
Verträge müsse die Schweiz darauf verzichten, auf ihrem Hoheitsgebiet nicht
zulässige Übermittlungswege zu benutzen. Der Empfangsstaat habe indes erklärt,
er werde gegenüber Mitgliedstaaten, die Vorbehalte zu den Art. 8 und 10 HZÜ65
angebracht hätten, kein Gegenrecht fordern. Wenn Schweden den Übermittlungsweg
per Post zulasse, spiele es keine Rolle, ob sich die Poststelle in einem
lokalen Supermarkt befinde. Aus der in diesem Lokal erfolgten Zustellung könne
der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten.

8.2 Der Beschwerdeführer bestreitet die Ausführungen des Obergerichts, zeigt
aber nicht durch Auseinandersetzung mit den entscheidenden Erwägungen auf,
inwiefern die Vorinstanz internationales Recht falsch angewendet hat. Auf die
formell ungenügend begründete Rüge ist nicht einzutreten. Abgesehen davon
entsprechen die Ausführungen des Obergerichts der Rechtswirklichkeit: Zwar hat
die Schweiz gemäss Artikel 21 Absatz 2 lit. a HZÜ65 erklärt, sie widersetze
sich den in Art. 8 und 10 HZÜ vorgesehenen Übermittlungsverfahren. Die
Vertragsstaaten haben aber ebenso erklärt, sie würden sich gegenüber den
Staaten, die Vorbehalte gegenüber den Art. 8 und 10 des Übereinkommens
angebracht hätten, nicht auf ihr Gegenrecht berufen (vgl. Ziff. 79 der
Conclusions et recommandations adoptées par la commission speciale sur le
fonctionnement pratique des conventions apostille, obtention des preuves et
notification [28 octobre au 4 novembre 2003: La CS [commission spéciale] note
que les Etats parties n'invoquent pas la réciprocité contre les autres Etats
qui ont fait des déclarations en vertu des articles 8 et 10.). Insoweit ist
gegen die vom Bezirksgericht gewählte Zustellungsform nichts einzuwenden.
Insbesondere ist den Akten nicht zu entnehmen, dass Schweden eine Übersetzung
der zuzustellenden Urkunden verlangt hätte. Eine Bundesrechtsverletzung liegt
nicht vor.

9.
9.1 Die Vorinstanz hat in der vorliegenden Beschwerdesache die Akten des vom
Beschwerdeführer angestrengten kantonalen Revisionsverfahrens (Geschäftsnummer
PS120141) beigezogen. Der Beschwerdeführer erachtet den Beizug dieser Akten als
willkürlich, weil die Beschwerdeführerin an diesem Verfahren nicht beteiligt
gewesen sei, nach dem klaren Wortlaut von Art. 22 SchKG die Aufsichtsbehörden
für die Feststellung der Nichtigkeit nach Art. 22 SchKG zuständig seien, die
Revision ein selbständiges Verfahren sei, das sich gegen Tatsachen,
Feststellungen der Erstzinstanz und des Sachverhaltes richte.

9.2 Der Beschwerdeführer hat das Konkursdekret mit mehreren kantonalen und
bundesrechtlichen Rechtsbehelfen bzw. Rechtsmitteln angefochten, sodass es sich
allein schon aus Gründen der Vermeidung widersprüchlicher Urteile aufdrängte,
die fraglichen Akten im aufsichtsrechtlichen Beschwerdeverfahren beizuziehen.
Von Willkür kann keine Rede sein. Daran vermag nichts zu ändern, dass die
Beschwerdeführerin an diesem Revisionsverfahren nicht beteiligt ist. Sodann ist
bereits dargelegt worden, dass die Nichtigkeit gemäss Art. 22 SchKG nicht gegen
Konkursdekrete geltend gemacht werden kann. Nicht von Bedeutung ist
schliesslich, dass die Revision ein eigenständiges Verfahren darstellt. Eines
haben alle Verfahren gemeinsam: Mit ihnen geht es dem Beschwerdeführer darum,
den über ihn eröffneten Konkurs für nichtig erklären zu lassen. Von daher ist
es naheliegend, dass die Akten des kantonalen Revisionsverfahrens beigezogen
worden sind. Von Willkür kann auch insoweit keine Rede sein.

10.
Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei
diesem Ausgang des Verfahrens werden die Gerichtskosten den Beschwerdeführern
auferlegt, wobei sie für den Gesamtbetrag solidarisch haften (Art. 66 Abs. 1
und 5 BGG). Die Frage der Entschädigung stellt sich nicht, da keine
Vernehmlassung eingeholt worden ist.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Auf die Beschwerde von B.________ wird nicht eingetreten. Die Beschwerde von
A.________ wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter
solidarischer Haftung auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Konkursamt Hottingen-Zürich und dem
Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. Mai 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Zbinden

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